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Kommentare

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  • Jörn Geißler (Samstag, 27. Februar 2021 21:32)

    Die fesche Göre Bettina
    trifft in der Bar oanen Wiena!
    Nimmt ihn mit nach Haus
    da stellt sich heraus
    Der Typ is och nur Berlina.

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 25. Februar 2021 00:47)

    Es gibt die Mätresse aus Dong,
    Die zeigt was sie hat vom Balkon:
    "Zwei Stiefel geschnürt,
    Ein Höschen verziert
    Und neusten Frsieurkatalong."

    Es will die Mätresse spontan,
    Den Sex, wie ein Sturm und Orkan.
    Mit wildesten Ritt;
    Und greift in sein Schritt.
    Da war der Orkan schon getan.

  • Peter Scholer (Freitag, 19. Februar 2021 00:43)

    Der Hans und der Arthur in Stans
    Sind Zwilling‘ und gleichen sich ganz
    Doch kann man die beiden
    Ganz gut unterscheiden
    Denn Arthur ist gleicher, als Hans

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 18. Februar 2021 23:44)

    Gefühlvolle Dame aus Ummer,
    Vertreibt durch ihr reden den Kummer.
    Spricht zartfühlend fein,
    Berauschend und rein.
    Da fällt man sofort in den Schlummer.

    Es konnte ein Reicher aus Vreden,
    Sehr zartsinnig, einfühlsam reden.
    Doch spricht er allein
    Zum Panzerschrank rein.
    Da schweigt jedes Goldstück betreten.

  • Peter Scholer (Montag, 15. Februar 2021 23:44)

    Da ging eine Dame aus Nuglar
    Zu Fuss in die Stadt, da kein Zug fahr
    Sie lief über Mahden
    Und trat in nen Fladen
    Kehrt‘ um, weil so dreckig der Schuh war

  • Dr. Klaus Wagner (Samstag, 13. Februar 2021 10:06)

    Hab mich in mei´m Leben viel Stunden
    frustriert auf Waagen befunden.
    Muss Euch bekunden
    keins von den Pfunden
    vom Wiegen allein ist verschwunden.

  • Dr. Klaus Wagner (Samstag, 13. Februar 2021 09:51)

    Da war noch die Butzbacher Zeitung-
    schrieb gern über Hochzeit und Scheidung.
    Auf heiße Eisen
    klar hinzuweisen
    übt sie sich gern im Vermeidung.

  • Dr. Klaus Wagner (Samstag, 13. Februar 2021 08:57)

    Da sitzt man des abends beim Dichten
    und will die Gedanken verpflichten
    in tiefen Gründen
    Reime zu finden
    doch klappt das oftmals mitnichten.

  • Dr. Klaus Wagner (Samstag, 13. Februar 2021 08:54)

    `Ne Zahnistudentin aus Linden
    sucht´den Mann für´s Leben zu finden.
    Von den Kandidaten
    schien einer missraten.
    An den wollte sie sich nicht binden.

  • Dr. Klaus Wagner (Samstag, 13. Februar 2021 08:52)

    Es wurd´einer Jungfrau in Tettnang
    die Zeit allein in ihr´m Bett lang.
    Statt zu verdrießen
    zog sie nach Gießen
    und fing sich dort einen Anhang.

  • Dr. Klaus Wagner (Freitag, 12. Februar 2021 22:08)

    Der Dirigent hier- ich bedaur´es
    der gibt den Singenden Saures.
    Oft hat dies Schinden
    Dochseinen Sinn, denn
    dann wird der Gesang `was Genau´res

  • Peter Scholer (Donnerstag, 04. Februar 2021 00:33)

    Karl geht in Australien auf Hummerfang
    Er lauert am Wasser oft stundenlang
    Erwischt keinen Hummer
    Das machte ihm Kummer
    Da stimme was nicht mit dem Bumerang

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 29. Januar 2021 12:25)

    Verzeih mir Geliebte aus Wieren
    Ich werd' nach dem Leib nicht mehr stieren
    Auch gibt es kein Kuss
    Weil leider ich muss
    Zwei Leberwurstbrote mir schmieren


    Es prahlte mal einer der Hengste
    Mein Teil ist von allen das längste
    Was ist er so eigen
    Und tut ihn schon zeigen
    Sein riesigen Schweif....Na was denkste (!?)

  • Torsten Hildebrand (Montag, 25. Januar 2021 11:57)

    Hallo Chris,

    Diese Zusammenstellung eines Limericks gibt es. Sie sind aber eher selten. Zumindest habe ich hier auf der Seite nur zwei Stück gefunden. Gereimt auf Orte und Städte.
    Das wäre einmal der Deutz Limerick von Heinz Hermann Michels und von Beat Spitz ein Grieben Limerick. Beide haben in Zeile 1, 2 und 5 zwei unbetonte Silben. Und in Zeile 3, 4 jeweils nur eine unbetonte Silbe am Anfang.

  • Chris Benna (Samstag, 23. Januar 2021 17:56)

    Hallo Thorsten,
    Ich dachte, daß wäre erlaubt? Okee, ist dann nicht ganz so elegant, Hm. Dann lassen Sie besser ihre Version. Zum Umdichten von 1 und 2 fällt mir grad auch nix ein.
    Grüße Chris

  • Chris Benna (Freitag, 22. Januar 2021 18:43)

    Hallo Heinz,
    Ja, OK, danke für Ihre Zusammenfassung und Ihre Mühe.
    Dann versuch ich mich weiterhin- grins.
    Grüße Chris

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 22. Januar 2021 15:44)

    Hallo Heinz Hermann,

    ihr Vorschlag gefällt mir. Er ist besser.

    Hallo Chris,

    Ihr Vorschlag beginnt mit einer unbetonten Silbe :

    sagt's EIN mal zu LAUT
    und HAT dann ge SCHAUT

    Doch der Vikar Limerick ist im Anapäst geschrieben und braucht in jeder Zeile zwei unbetonte Silben am Anfang. Oder ich müsste ihn mit nur einer unbetonten am Anfang umschreiben.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 22. Januar 2021 15:28)

    Hallo Chris,

    zu Ihren Fragen an mich:

    Was das Formale bei einem Limerick angeht, schauen Sie doch mal in meine Unterrubrik "Aufbau eines Limericks".

    Was die Witzigkeit, die Pointe angeht, da ist es schwer, eine allgemeingültige Anleitung zu geben. Humor ist halt auch sehr subjektiv. Man sollte aber immer versuchen, die Fallhöhe zwischen den einleitenden 4 Zeilen und der Pointenzeile 5 so hoch wie möglich zu gestalten. Die Witzigkeit resultiert in der Regel aus einer völlig unerwarteten Wendung (so wie bei der Spannung bei einer Erzählung), oft auch aus einer absurden Wendung. Nicht grundlos wird der Limerick als Nonsensgedicht bezeichnet.

    Wovor man sich natürlich hüten sollte, sind abgedroschene Klischees und Zoten. Auch problematische reale Missstände sollten nicht unbedacht genutzt werden. Man muss da immer das nötige Fingerspitzengefühl haben, worüber man Witze machen kann. Abfällige Witze über die Schwiegermutter z.B. wären ein gutes Beispiel für ein absolut abgedroschenes Klischee.

    Wie weit man bei Limericks mit einem sexuellen Thema gehen kann, ist auch nicht exakt zu definieren. Es ist wie beim Unterschied zwischen Erotik und Porno, meist ist die Einordnung leicht und selbstverständlich, manchmal hängt sie aber von individuellen oder kulturell bedingten Moralvorstellungen ab.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 22. Januar 2021 14:59)

    Hallo Torsten,

    Vorschlag für den Chemiker-Limerick:

    Und auch mit sehr teuren
    gefährlichen Säuren.

  • Chris Benna (Freitag, 22. Januar 2021 14:00)

    Hallo Thorsten,
    Zum Vikar, Vers 3 und 4 :

    Was halten Sie von:
    Sagt's einmal zu laut
    Und hat dann geschaut...

    Zum Chemiker :
    Version mit Herrgott gefällt mir besser, weil für mich zumindest, ein "Augenzwinkern" rüber kommt. Also, ähm, schwierig zu erklären.

    Grüße Chris

  • Peter Scholer (Freitag, 22. Januar 2021 11:29)

    Es trieb eine Flasche im Meer
    Mit Zettel drin, sonst war sie leer
    Mein Schatz stand geschrieben
    Wir sind noch geblieben
    Und kommen dann später, dein Claire

  • Chris Benna (Mittwoch, 20. Januar 2021 23:40)

    Hallo Herr Michels,
    Ich bin ja neu auf Ihrer Seite und tatsächlich ein absolutes Greenhorn was das Limerickschreiben betrifft.
    Ich denke, daß es hier schon alte Hasen gibt, die mir vielleicht konstruktive Tipps geben könnten, worauf ich achten sollte/ könnte, abgesehen von der Form.
    Was ich sagen will, ich hab keine Ahnung, ob meine Verse witzig, gut oder so lala sind etc. Allerdings habe ich bisher auch noch nicht viele in die Werkstatt gestellt. Und klar, nicht jeder Limerick ist so gut wie der andere. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich?
    Viele Grüße
    Chris

  • Chris Benna (Mittwoch, 20. Januar 2021 23:18)

    Hallo Peter,
    Die Emanzen Version finde ich echt gut. Geht doch - grins.
    Grüßle

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 20. Januar 2021 15:43)

    Ein Jungchemikant aus Berlin,
    Hantiert mit Sulfat und Benzin.
    Und auch mit sehr teure,
    gefährlicher Säure.
    Bis knallend der Herrgott erschien.

    Alternativ: Bis knallend ihm, Gott schon erschien.


    Der Vikar von dem Bischof aus Meppen,
    Der bezeichnet Besucher als Deppen.
    Einmal sagt er's zu laut;
    Und dann hat er geschaut,
    Bei dem schubsenden Freiflug von Treppen.

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 20. Januar 2021 13:01)

    Hallo Peter,

    ich habe den Limerick von der alten Floristin übernommen.

  • Peter Scholer (Dienstag, 19. Januar 2021 23:24)

    Hallo Heinz Hermann,
    Viele Wege führen nach Rom. Ich tendiere auf Ihre letzte Fassung.
    Aber mit der alten Floristin, die besser zu einem Zopf und einem Gesteck passt.
    Nochmals herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und es
    würde mich freuen, wenn Sie den Vers übernehmen würden

    Eine alte Floristin mit Zopf
    Trägt statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um die Blume zu hegen
    Steht die Frau oft im Regen
    Nun wurzeln die Blumen im Schopf

    Viele Grüsse
    Peter


    Hallo Chris,
    Und hier der ganze Vers

    Beim Ball bittet Bruno zum Tanze
    Verlegen die sexy Emanze
    Sie wollte dann führen
    Doch er etwas spüren
    So endet im Keim die Romanze

    Danke schön und viele Grüsse
    Peter

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 16:41)

    Nachtrag:

    man kann sich auch noch mehr an den Lear-Limerick anlehnen:

    Eine alte Floristin mit Zopf

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 16:37)

    Lieber Peter,

    der Floristin-Limerick ist reizvoll. Ich würde mich freuen, wenn wir uns auf eine Version, die ich übernehme, einigen könnten.

    Ich habe nun einen Vorschlag mit zwei unbetonten Silben am Anfang jeder Zeile. Und die unschöne Abkürzung 'ne ließe sich so auch vermeiden:

    Eine hübsche Floristin mit Zopf
    Trägt statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um die Blumen zu hegen
    Steht die Frau oft im Regen
    Und nun wurzeln die Blumen im Schopf

    Der Limerick erinnert mich an einen berühmten Klassiker von Edward Lear, nämlich den von dem Alten mit Bart.

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 16:23)

    Liebe Ulla,

    ich habe den Limerick übernommen. Er bereichert die Sammlung!

  • Ulla Beelte (Dienstag, 19. Januar 2021 15:36)

    Lieber Heinz Hermann,
    mit dieser Version bin ich sehr zufrieden.
    Sie ist schlüssig und liest sich wirklich viel flüssiger, auch wenn der arme Buddhist jetzt als komplett disziplinlos dasteht.
    Gruß,
    Ulla

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 12:48)

    Liebe Ulla,

    ich finde den Vorschlag von Chris - den Sie, wie Sie schreiben, selbst auch schon überlegt hatten - sehr gut. Und er gefällt mir wesentlich besser als das "Oftmals". Könnten Sie sich mit dieser Änderung anfreunden? Dann würde ich den Limerick gerne übernehmen, d.h. so:

    Ein bekehrter Buddhist aus Steinhagen
    Will den irdischen Freuden entsagen
    Doch zu schwer ist die Pflicht
    Und er muss den Verzicht
    Auf ein späteres Leben vertagen

  • Chris Benna (Montag, 18. Januar 2021 21:46)

    Hallo Herr Scholer,
    Der 2. Vers leidet etwas zu Gunsten des Rhythmus. Wie wäre es, wenn Sie den 1. Und 2. Vers als einen Satz sehen, zum bsp.
    Beim Ball bittet Bruno zum Tanze
    Nichts ahnend ne "hübsche" (schöne, coole, geile, etc) Emanze...

  • Ulla Beelte (Montag, 18. Januar 2021 16:32)

    Hallo Chris,
    vielen Dank für die Mithilfe. :-)
    Tatsächlich hatte ich beim Schreiben des Limericks Ihren Vorschlag (neben anderen Versionen) auch auf dem Zettel.
    Für "oftmals" habe ich mich entschieden, weil der Mann
    ja immerhin den guten Willen behält.
    Viele Grüße,
    Ulla

  • Chris Benna (Sonntag, 17. Januar 2021 23:35)

    Hallo Frau Beelte, wie wäre es mit:

    "doch zu schwer ist die Pflicht
    Und er muss den Verzicht
    Auf ein späteres Leben vertagen."

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 17. Januar 2021 17:03)

    Liebe Limerickfreunde/innen,

    für das vergangene Jahr habe ich einen herausragenden Limerick ausgesucht und ihn zum Limerick des Jahres 2020 gekürt. Herzlichen Glückwunsch Helmut Lindhorst!

  • Ulla Beelte (Sonntag, 17. Januar 2021 16:34)

    Lieber Heinz Hermann,
    herzlichen Dank für die Bearbeitung des Steinhagen-Limericks.
    Für die erste Zeile ist "bekehrter" eine sehr gute Lösung.
    Mit der Anordnung der beiden kurzen Zeilen kann ich mich leider nicht so recht anfreunden, auch wenn der Satzbau sauberer ist, als in der ursprünglichen Fassung.
    Auch das "Doch" am Anfang der Zeile 3 macht Sinn.
    Schöner finde ich allerdings, wenn "Verzicht" im unmittelbaren Zusammenhang mit der letzten Zeile steht.
    Die Formulierung "Ob der Schwere... ist zwar grammatikalisch und rhythmisch perfekt, aber ich selbst würde sie wohl eher nicht verwenden.
    So, jetzt habe ich aber genug genörgelt!
    Nochmals vielen Dank, vielleicht ist ja noch eine Lösung in Sicht.

    Liebe Grüße,
    Ulla

  • Peter Scholer (Sonntag, 17. Januar 2021 14:36)

    Beim Ball bittet Bruno zum Tanze
    Nichts ahnend gerät an Emanze
    Die möchte stets führen
    Doch er etwas spüren
    So endet im Keim die Romanze

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 17. Januar 2021 13:25)

    Noch ein Änderungsvorschlag:

    Ein bekehrter Buddhist aus Steinhagen
    Will den irdischen Freuden entsagen
    Doch er muss den Verzicht
    Ob der Schwere der Pflicht
    Auf ein späteres Leben vertagen

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 17. Januar 2021 13:12)

    Liebe Ulla,

    da der Buddhismus in unserem Kulturkreis nicht heimisch ist und der Mann aus Steinhagen eher unbedarft scheint, also vermutlich ein deutscher, konvertierter Buddhist ist, würde ich Folgendes für Zeile eins vorschlagen:

    Ein bekehrter Buddhist aus Steinhagen

  • Chris Benna (Sonntag, 17. Januar 2021 11:52)

    Guten Sonntagmorgen, aus gegebenem Anlass:

    Der Fall Eden

    Den Adam im herrlichen Eden,
    Den langweilt sein friedvolles Leben.
    Da kommt es zum Fall
    Von Schnee überall.
    Und ihm wird ne Schippe gegeben.

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 17. Januar 2021 03:20)

    Es beginnt in der Herberge Bracht,
    Eine finstere, Ruhmreiche Schlacht;
    Mit Gebrüll und Getöse,
    Von verwegener Größe.
    Doch ist keiner, vom Schnarchen erwacht.


    Ein Standesbeamter aus Haaren,
    Der traute Verliebte in Scharen.
    Einem Paar war's zu lang,
    Denn es drängte der Drang.
    Man sieht's vor dem Jawort sich paaren.

  • Ulla Beelte (Samstag, 16. Januar 2021 19:20)

    Lieber Heinz Hermann,
    Sie haben völlig recht, "bemühter" ist nicht so schön.
    Ihre Vorschläge sind schon besser.
    Gefallen würde mir auch:
    "Ein beseelter Buddhist...
    Vielleicht hat ja jemand noch eine andere Idee.
    Gruß, Ulla

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 16. Januar 2021 15:25)

    Hallo Peter,

    am formvollendetsten hinsichtlich der Zahl der vorderen unbetonten Silben (eine oder zwei) ist ein Limerick dann, wenn diese Zahl in allen Zeilen gleich ist. Aber es gilt durchaus als zulässig, bei den langen Zeilen diesbezüglich anders zu verfahren als bei den kurzen.
    Ich überlege, Ihren Limerick zu übernehmen, bin mir aber noch nicht ganz schlüssig, in welcher Form. Vielleicht warten wir noch etwas, bis jemand eine überragende Idee hat, wie dieser Limerick am besten wirkt.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 16. Januar 2021 15:14)

    Liebe Ulla,

    mal wieder eine tolle Idee! Einzig die Zuschreibung "bemühter" gefällt mir nicht so gut, weil sie die Pointe schon ein wenig vorwegnimmt. Wie wäre stattdessen "entflammter" oder "verzückter"?

  • Ulla Beelte (Samstag, 16. Januar 2021 13:13)

    Ein bemühter Buddhist aus Steinhagen
    will den irdischen Freuden entsagen
    Oftmals schwer ist die Pflicht
    und er muss den Verzicht
    auf ein späteres Leben vertagen

  • Chris Benna (Samstag, 16. Januar 2021 11:32)

    Guten morgen nochmal

    Ich habe meine erste Version etwas verändert und hoffentlich nicht verschlimmbessert!
    Der Limerick lautet nun:

    Ne zierliche Frau nahe Todtmoos,
    Wollt surfen zu Haus endlich schnurlos.
    Ein Künstler vor Ort
    Bemalte ihr Board.
    Jetzt steht sie auf Kunst und zwar schuhlos.

  • Chris Benna (Samstag, 16. Januar 2021 10:04)

    Guten Morgen in die Runde.
    Mein Limerick des Tages:

    Ne zierliche Frau nahe Todtmoos,
    Wollt surfen im Haus endlich schnurlos.
    Da malt ihr vom Ort
    Ein Typ was aufs Board.
    Jetzt steht sie auf Kunst und zwar schuhlos.

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 15. Januar 2021 15:24)

    Mein Vorschlag,

    Eine hübsche Floristin mit Zopf
    Trägt statt Hut nur noch Rosen am Kopf

  • Peter Scholer (Freitag, 15. Januar 2021 06:55)

    Hallo Heinz Hermann, Eva und Ulla,

    Besten Dank für Eure Unterstützung.
    Offenbar gibt es doch mehrere Möglichkeiten
    diesen Vers zu formulieren. Frau Kropf
    ist etwas gesucht, tönt aber vielleicht doch
    witziger, als der Zopf.
    Das drapiert wäre schlau, ergäbe zwei unbetonte
    Silben am Anfang. Dafür eine Silbe zuviel.
    Oder wie Heinz Hermann vorschlägt,
    die langen Zeilen mit nur einer unbetonten
    Silbe zu beginnen. Nur müssten dann die Kurzen
    nicht auch so beginnen ?
    Dann könnte natürlich jemand auf die Idee kommen,
    mit Schopf sei eine Remise gemeint, usw.
    Und nun suche ich das Gelbe vom Ei und
    übernehme vorläufig folgende Variante:

    Es trägt ‚die Floristin Frau Kropf
    Statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um dieses zu hegen
    Steht oft sie im Regen
    Nun wurzeln die Blumen im Zopf

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 14. Januar 2021 17:08)

    Noch ein Vorschlag zum Floristin-Limerick:

    Es trägt 'ne Floristin mit Zopf
    Statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um die Blumen zu hegen
    Steht die Frau oft im Regen
    Nun wurzeln die Blumen im Schopf