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Kommentare

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  • Anke Scheller (Mittwoch, 19. Juni 2019 15:26)

    Hallo lieber Peter,
    Aber ja, es geht noch weiter! Der Ara wird nach Hause geschickt:

    Zurück an dem früheren Ort
    Spricht Ara alsbald manches Wort.
    Choleriker tobt
    (anstatt dass er lobt!)
    Und denkt nach 'ner Weile an Mord.

    Nun ist dieser Mann kein Sadist,
    Als Ehrenmann, Tierfreund und Christ.
    Doch spürt er ein freudiges Hoffen
    Als Käfigtür zufällig offen.
    Ob Ara wohl flugbereit ist?
    -----

    Was passiert nun?
    Fortsetzungen sind willkommen.
    Liebe Grüße an alle!

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 19. Juni 2019 12:50)

    Liebe Ulla,

    Ihr List-Limerick gefällt mir.
    Nur zwei Kleinigkeiten würde ich ändern. Die Rhythmik in Zeile 3 stimmt nicht und der relative Bezug in Zeile 2 ist eigentlich nicht richtig, wird aber durchaus umgangssprachlich benutzt.

    Mein Vorschlag:

    Es gibt einen Sylter in List
    Der lebt als bekannter Nudist
    Wie Gott ihn erschuf
    Sogar im Beruf -
    Zum Glück ist er Telefonist

    Jetzt ist Zeile 2 zusammen mit Zeile 3 ein echter Relativsatz.

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 19. Juni 2019 12:47)

    Ein Bauchladenträger aus Schlier,
    Empfiehlt und verkauft Souvenir.
    Vor Feldern an Bauern,
    Die handelnd schon lauern,
    Auf weich'res Toilettenpapier.

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 19. Juni 2019 12:41)

    Es hatte ein Angler aus Aken,
    Den wehrhaften Fang schon am Haken.
    Das zerrte und spannte,
    Verschlang die Bootskante.
    Dann lag still. Das Segeltuchlaken.

  • Peter Scholer (Mittwoch, 19. Juni 2019 10:44)

    Hallo liebe Anke,
    Herrlich, diese Weiterführung!
    Aras leben lange.


    Nach dieser doch wundersam‘ Heilung
    mault ARA unflätig im Heim rum,
    so will man ihn bringen,
    nun wieder nach Bingen,
    doch kräht der „ich dreh dir den Hals um.“

  • Ulla Beelte (Dienstag, 18. Juni 2019 20:19)

    Vielen Dank liebe Anke!

    Das Kompliment kann ich nur zurückgeben. :-)
    Tolle Ideen, tolle Umsetzung (v.a. der Matrosen-Limerick gefällt mir besonders gut!)

    Viele Grüße, Ulla

  • Anke Scheller (Dienstag, 18. Juni 2019 14:01)

    Hallo liebe Ulla,
    Ein ausgezeichneter Limerick mit toller Pointe, Kompliment!

    Hallo lieber Peter,
    Danke! Die Idee, den Limerick weiter zu führen finde ich famos.
    Hier eine zweite Fortsetzung, nachdem der arme Ara ja bereits in der Tierarztpraxis gelandet ist:

    Der Tierarzt schwört: "Das ist kurabel!
    Die Heilung bei MIR praktikabel!"
    Nach zehn Tagen Kur
    Erfüllt sich der Schwur:
    Der Ara ruft nun: "Halt den Schnabel!"

    Viele Grüße!

  • Günter Detro (Dienstag, 18. Juni 2019 07:50)

    Ein Polit-Kandidat von der Küste
    hebt hervor, dass er immer was wüsste.
    Er befreie von Schranken
    nur durch kluge Gedanken,
    doch tatsächlich montiert er Gerüste.

  • Ulla Beelte (Montag, 17. Juni 2019 19:20)

    Ein Inselbewohner aus List
    der lebt als bekannter Nudist
    so wie Gott ihn schuf
    sogar im Beruf
    Zum Glück ist er Telefonist

  • Peter Scholer (Sonntag, 16. Juni 2019 07:35)

    Liebe Anke,

    Es freut mich, dass Ihr witziger Vers mit dem ARA
    In die Liste aufgenommen wurde.
    Hier eine Nachricht, wie es dem ARA weiter ergangen sein könnte. Mit freundlichen Grüssen
    Peter Scholer


    Ein ARA beim Tierarzt gereizt,
    Der fragt ihn zuerst, wie er heisst,
    „Du blöder Vogel“
    Tönts nicht sehr nobel,
    „Ah, dieser mit Trauma der beisst.“

  • Günter Detro (Donnerstag, 13. Juni 2019 08:08)

    Es vermisste doch plötzlich der Andy
    sein fürs Leben so wichtiges Handy.
    Er ging zu der Stelle
    für ganz schlimme Fälle,
    als Ersatz gab der Arzt ihm dann Candy.

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 09. Juni 2019 19:03)

    Es schwitzen vom Abriss in Pfohren,
    Sehr deftig die Leute beim bohren.
    Und wie sich das ziert,
    Denn sind betoniert:
    "Die Köpfe und häufig die Ohren."

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 09. Juni 2019 18:58)

    Es bekommt mal ein Bürger aus Schluft,
    Beim betreten des Fahrstuhl kaum Luft.
    Denn der Fahrstuhl ist voll
    Und schon atmet er Moll,
    Weil ein Ellbogen, Magen hart knufft.

  • Peter Scholer (Sonntag, 09. Juni 2019 13:38)

    Besuch der chinesischen Mauer
    verärgert den angrenzend‘ Bauer,
    da alle Touristen
    von oben her pissten,
    „sogal meine Litschis sind sauel“.

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 09. Juni 2019 13:17)

    Liebe Anke,

    ich habe den Limerick übernommen.

    Auch Ihnen - und allen anderen Besuchern meiner Seite auch - wünsche ich schöne Pfingstfeiertage.

  • Anke Scheller (Sonntag, 09. Juni 2019 13:05)

    Lieber Heinz Hermann,

    Vielen Dank, es freut mich sehr, dass Ihnen mein Limerick gefällt.
    Selbstverständlich dürfen Sie ihn gern mit der angepassten Großschreibung übernehmen, es ist mir eine Ehre.
    Ich wünsche Ihnen und allen Limerick-Freunden ein schönes und hoffentlich kreatives Pfingstwochenende.

    Sonnige Grüße, Anke

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 09. Juni 2019 12:23)

    Liebe Anke,

    Ihr Limerick vom sprechenden Ara gefällt mir sehr. Ich würde ihn gern übernehmen, allerdings in der bei mir üblichen Form, was die Großschreibung am Zeilenanfang und die Satzzeichen am Zeilenende angeht. Also so:

    Ein Choleriker wollte in Bingen
    Seinem Ara das Sprechen beibringen
    Erst nach einhundert Wochen
    Hat das Tier dann gesprochen
    Ließ ein "Du blöder Vogel!" erklingen

  • Anke Scheller (Samstag, 08. Juni 2019 22:09)

    Ein Choleriker wollte in Bingen
    seinem Ara das Sprechen beibringen.
    Erst nach einhundert Wochen
    hat das Tier dann gesprochen,
    ließ ein "Du blöder Vogel!" erklingen.

  • Peter Scholer (Freitag, 07. Juni 2019 23:36)

    Auf Wüstenjagd waren wir quasi,
    zum schiessen Sandhasen z‘Bengasi.
    Ein Sandsturm kam auf,
    verstopfte den Lauf,
    statt schiessen wir riefen: „peng Hasi“.

  • Peter Scholer (Freitag, 07. Juni 2019 09:39)

    Rotkäppchen verwundert im Walde stand,
    als Hänsel und Gretel vorbei gerannt,
    verfolgt von der Hexe,
    Rotkäppchen nun checkte,
    dass es sich im falschen Märchen befand.

  • Günter Detro (Freitag, 07. Juni 2019 07:44)

    Ein Gespenst aus der Gegend um Trier
    war nicht eins, sondern gleichzeitig vier.
    Es spukte für zwei,
    von ein Uhr bis drei,
    und zwar dort und auch zeitgleich bei mir.

  • Ulla Beelte (Mittwoch, 05. Juni 2019 22:58)

    Lieber Heinz Hermann,

    herzlichen Dank für die Korrektur des Fischen-Limericks.
    Es freut mich, dass die Pointe funktioniert, da war ich mir nicht ganz sicher.

    Hier also nochmal die korrigierte Fassung:

    Es haben die Schüler aus Fischen
    (oder: Es liegen vor Schülern aus Fischen)
    Atlanten der Welt auf den Tischen.
    Der Lehrer am Pult
    erklärt mit Geduld:
    „Hier müsst ihr jetzt blättern, nicht wischen!"

    Viele Grüße, Ulla

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 05. Juni 2019 10:14)

    Liebe Ulla,

    Sie springen in Zeile 4 in die Gegenwartsform. In Zeile 1 müsste es folglich haben heißen.
    In Zeile 5 würde ich ein Komma statt des Gedankenstrichs setzen, da die beiden Bestandteile der Aussage (blättern, nicht wischen) vom Sinn her eine Einheit bilden.

    Ein schöner Limerick!

  • Ulla Beelte (Dienstag, 04. Juni 2019 17:41)

    Es hatten die Schüler aus Fischen
    Atlanten der Welt auf den Tischen.
    Der Lehrer am Pult
    erklärt mit Geduld:
    „Hier müsst ihr jetzt blättern - nicht wischen!"

  • Peter Scholer (Sonntag, 02. Juni 2019 21:25)

    Da gibts den Naturfreund aus Meissen,
    der liebt das Gezwitscher der Meisen.
    Er suchts auf all‘ Wegen,
    doch scheinbar vergeben,
    so lauscht er dem Schweig‘ der Ameisen.

  • Anke Scheller (Sonntag, 02. Juni 2019 13:06)

    Zu der hässlichsten Frau in ganz Schwerte
    sagt der clevere Lebensgefährte:
    "Wirklich schön bist Du nicht,
    doch es zählen für mich
    -neben Geld- nur die inneren Werte!"

  • Günter Detro (Sonntag, 02. Juni 2019 08:05)

    Ein geläuterter Dieb aus Vianden
    hat im Liegen beim Facharzt gestanden,
    er habe gesessen,
    weil Zahlung vergessen,
    doch sein Standing sei wieder vorhanden.

  • Peter Scholer (Freitag, 31. Mai 2019 23:36)

    Nachdem man den Mörder Jeromy Sand
    auf einen elektrischen Stuhl festband,
    da meint Richter Brunsch,
    „du hast noch ‚nen Wunsch;“
    entgegnet Jeromy: „Gib mir die Hand.“

  • Bernhard H. Behncke (Donnerstag, 30. Mai 2019 12:28)

    Im Kurpark spielt täglich 'ne Band
    von morgens bis spät Dixieland.
    Mein Puls kriegt das Rasen
    vom Tuten und Blasen.
    Wann hat das denn endlich ein End?

  • Peter Scholer (Mittwoch, 29. Mai 2019 22:49)

    Den schwarzafrikanischen Pfleger,
    nannt‘ Nachbar Rolf Jäger stets Neger.
    dem passte das nicht,
    er klagt‘ vor Gericht,
    schlussendlich ist Jäger der Neger.

  • Herbert Reichelt (Dienstag, 28. Mai 2019 16:22)

    Lieber Bernhard,

    herzlichen Dank für den Vorschlag zur Klarstellung des Einschubs "bei Gott"! Wie Sie sicher gesehen haben, haben sich unsere Beiträge gekreuzt und ich hatte zu der Thematik den gleichen Gedanken. Um so schöner, dass Sie in dieselbe Richtung gedacht haben.
    Freundliche Grüße, Herbert

  • Peter Scholer (Dienstag, 28. Mai 2019 13:27)

    Der Fuchs bat den Raben zu singen,
    bevor der den Käs‘ tät verschlingen.
    Den Brocken im Schnabel,
    liess fallen der Rabel,
    wohl wissend, dass Schimmel ist drinnen.

  • Jörg Schumann (Montag, 27. Mai 2019 20:20)

    Zum kreisverkehr-rausfahren-blinken

    will ich meine Kritik (hier) verlinken:

    Weil´s nicht nur in Hessen

    ganz viele vergessen.

    Tut mir das ganz fürchterlich stinken.

  • Bernhard H. Behncke (Montag, 27. Mai 2019 19:16)

    Ein reh-scheues Mädchen aus Rheydt,
    das sonnt sich stets nur ohne Kleid.
    Schön braun ist der Po,
    Brust, Bauch ebenso.
    Da tut mir die Männerwelt leid.

  • Anke Scheller (Sonntag, 26. Mai 2019 23:17)

    Es gelang einem Forscher aus Stein
    Eine Kreuzung aus Haushund und Schwein.
    Dieses Tier ist nicht dumm,
    Liegt nur stets faul herum-
    Denn als Schweinehund muss das so sein.

  • Günter Detro (Sonntag, 26. Mai 2019 16:38)

    Es gelang einem Bäcker aus Roetgen
    mal das Backen von riesigen Brötchen.
    Der Mann höhlte sie aus,
    fuhr zum Rursee hinaus
    und vermietet sie dort nun als Bötchen.

    Roetgen: Eifelgemeinde, sprich: röhtchen

  • Peter Scholer (Sonntag, 26. Mai 2019 12:47)

    Es wollte ein Pärchen aus Lichten,
    mal reimen erotische G‘schichten.
    Sie machten erst Liebe,
    verhüten die Triebe
    mit Gummi, da dieser tut dichten.

  • Herbert Reichelt (Samstag, 25. Mai 2019 18:22)

    Lieber Heinz Hermann,

    ich will mich mal daran versuchen, die Mehrdeutigkeit ein wenig zu erhellen, obwohl dies vielleicht nur deutlich macht, dass ich beim Verfassen des Limericks dann doch zu viele Knoten in den Gehirnwindungen stecken hatte :-).

    Zunächst aber zu "bei Gott": Das soll hier schlicht einen Schwur kennzeichnen. Vielleicht ist es sinnvoll, dies als Parenthese zu verdeutlichen, also Gedankenstriche oder wenigstens Kommata zu setzen.

    Nun zu den - m.E. mindestens drei - verschiedenen Deutungsmöglichkeiten:
    1. Ja, die von Ihnen gewählte Interpretation eines erotischen Anliegens des Paters ist ohne Frage die nächstliegende (und wahrscheinlich auch "Limerick-adäquate").
    2. Der Pater könnte aber auch ein (väterlicher) Freund der Nonne sein und ihr lediglich raten, sich nicht unnötig über alle Maßen zu binden.
    3. Der Hinweis des Paters könnte auch so verstanden werden, dass der Nonne die vollständige Eigenverantwortung ihres Handelns in Erinnerung gebracht werden soll. Deshalb also: Kein naives Vertrauen in Gottes Lenkung, sondern bewusste und selbstbestimmte christliche Lebensgestaltung und moralische Orientierung.

    Natürlich sind 2 und 3 nicht so naheliegend wie 1, aber ohne die Gottes-Implikation kämen sie schon semantisch nicht mehr in Betracht.

    Letzter Punkt - 5. Zeile: Die Betonung sollte tatsächlich eingängiger werden. Deshalb vielleicht: "Und lass dich von Gott nicht entmündigen!"

    Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen.

    Herzliche Grüße
    Herbert Reichelt

  • Bernhard H. Behncke (Samstag, 25. Mai 2019 17:46)

    Hallo, Heinz Hermann, hallo, Herbert, ich denke, wenn man das 'bei Gott' in Kommata einschließt, dann wird daraus so eine Art Stoßseufzer und die Zeile bekommt einen richtigen Sinn. Gruß Bernhard

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 25. Mai 2019 16:56)

    Lieber Herbert,

    ich verstehe das "bei Gott" nicht. Kann denn die Sünde einer Nonne noch etwas anderes sein als eine gegenüber Gott? Gibt es also bei einer Nonne Versündigungen gegen Gott und daneben noch andere, die nicht gegen Gott und dessen Willen gehen? Ich habe Gott weggelassen, weil ich mir keine Sünde bei einer Nonne vorstellen kann, die nicht aus dem Glauben an Gott resultiert.

    Und welche Mehrdeutigkeit meinen Sie? Ich sehe nur das Bekenntnis der Nonne zu einem lauteren und keuschen Leben und einen Pater, der ein Auge auf die Nonne geworfen hat und dem das Keuschheitsgelübde der Nonne im Wege steht. Oder sehen Sie den Pater als eine Art Nebenbuhler Gottes und die Nonne als eine Frau, die ihre Jungfräulichkeit für Gott aufspart? Dann würde es ja quasi um posthumen Sex im Himmel mit Gott gehen.

    In der letzten Zeile würde ich eher die erste Silbe bzw. das erste Wort betonen. Hier muss man beim laut Lesen darauf achten, die 2. zu betonen.

  • Herbert Reichelt (Samstag, 25. Mai 2019 14:39)

    Lieber Heinz Hermann,
    ganz herzlichen Dank für den Verbesserungsvorschlag! Mit der geänderten Zeile 1 bin ich natürlich sehr einverstanden. Auch das "Da" statt "Drauf" in Zeile 3 gefällt mir besser. Der Verzicht auf Gott in den Zeilen 2 und 5 hingegen nimmt dem Limerick m.E. viel von seiner gewollten Mehrdeutigkeit. Da würde ich lieber bei meiner Ursprungsversion belassen.
    Dann wäre dies die neue Fassung:
    Es ließ eine Nonne verkündigen:
    "Ich werde bei Gott niemals sündigen!"
    Da riet ihr ein Pater:
    "Mach Schluss mit der Marter!
    Lass dich doch von Gott nicht entmündigen!"

    Nochmals besten Dank und herzliche Grüße
    Herbert Reichelt

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 25. Mai 2019 12:26)

    Lieber Herbert,

    im Nonnen-Limerick beginnt die erste Zeile als einzige mit zwei unbetonten Silben. In der Zeile 2 wäre vor Gott sprachlich besser. Ich würde auf die Ortsbezeichnung ganz verzichten, da sie in Ihrem Limerick kein Reimwort ist.

    Mein Vorschlag:

    Es ließ eine Nonne verkündigen:
    „Ich werde mich niemals versündigen!“
    Da riet ihr ein Pater:
    „Mach Schluss mit der Marter!
    Du musst dich doch nicht gleich entmündigen!“

  • Herbert Reichelt (Freitag, 24. Mai 2019 20:31)

    Eine Nonne aus Köln ließ verkündigen:
    "Ich werde bei Gott niemals sündigen!"
    Drauf riet ihr ein Pater:
    "Mach Schluss mit der Marter!
    Lass dich doch von Gott nicht entmündigen!"

  • Peter Scholer (Donnerstag, 23. Mai 2019 22:11)

    Zum Fischfang begab sich ein Länderrat,
    nach Kanada, Köder hätt‘ er parat.
    Doch taten dort Bären
    die Flüsse versperren,
    statt Lachs zum Verzehr gabs Bärlauchsalat.

  • Herbert Reichelt (Donnerstag, 23. Mai 2019 16:57)

    Ein Gelehrter im Örtchen Berglase
    Denkt: “Zerstreuter Professor - welch Phrase!”
    Schließlich hat er nach Stunden
    Seine Brille gefunden
    Denn er griff sich im Tran an die Nase

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 22. Mai 2019 20:02)

    Eine Lady der Wortkunst aus Remagen,
    Die beschallte ihr Zimmer mit wehklagen.
    Lamentiert durch den Äther,
    Denn es donnert Salpeter,
    Sehr geräuschvoll, mit Blitz, auf dem Teewagen.

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 22. Mai 2019 19:56)

    Ein Mädchen beschreibt mal in Baal,
    Mit Sprachkunst exakt Genital.
    Meins zeigte ich ihr.
    Doch spricht sie hierfür:
    "Ich liebe Geschlecht nur mental."

  • Peter Scholer (Mittwoch, 22. Mai 2019 18:29)

    Das Biwak am Eiger sei steil;
    da kämen nur Paare, am Seil,
    weil denen bekannt
    ein Quicky im Stand
    inmitten der Nordwand sei geil.

  • Anke Scheller (Dienstag, 21. Mai 2019 11:03)

    Hallo liebe Limerick- Freunde,
    Der Sommer naht, doch Obacht bei der Urlaubsplanung:

    Eine Kreuzfahrt-Touristin aus Egg
    Wollt' dem Alltag entfliehn', einfach weg.
    Doch statt Flirts auf dem Kutter
    Gab es nur teures Futter.
    Und jetzt sitzt sie auf Schulden und Speck.

    ------

    Mein Wahn-Limerick enthielt ein paar formelle Fehler, mit der Bitte um Entschuldigung hier erneut:

    Es behauptet ein Prahlhans aus Wahn:
    Mein Chauffeur wird mich jetzt wieder fahr'n!
    Meine Stretch-Limousine
    ist 'ne geile Maschine!
    Und tatsächlich: Da kommt seine Bahn.

    Viele Grüße, Anke

  • Peter Scholer (Montag, 20. Mai 2019 17:15)

    Guten Tag Heinz Hermann,

    Könnten Sie mir bitte behilflich sein.
    Ist das nun ein Limerick, ein Aphorismerick oder
    ein gewöhnlicher 5-Zeiler?

    Besten Dank Peter Scholer

    Am Limerick müh‘ mich seit Tagen schon,
    zerbrech‘ mir den Kopf am richtigen Ton.
    Doch will ich vermeiden,
    in Schönheit zu leiden,
    und sag es bescheiden per Telefon.