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Kommentare

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  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 27. Mai 2020 13:43)

    Der Fehler ist gewollt


    Es spricht mal ein Dichter in Dong
    Die Verse im Bass Baritong
    Doch gibt's kein Applaus
    Man sieht nur Reißaus
    Da Tonfall und Versmaß misslong
    **********************

    Es sitzt auf der roten Veranda,
    Ein knuffiger, durstiger Panda.
    Mit schwarzweißen Tupfen
    Und schimpft nun mit Schnupfen:
    "Wann bringt mir der Mann denn die Fanta?"


    Es gibt einen Greisen in Klundert,
    Der wurde gerade mal hundert.
    Er trinkt gerne Becks
    Und hat auch noch Sex.
    Das niemand sein Alter verwundert.


    Ein Klugscheißer sitzt mal im Beirat
    Und hebt nun die Stimme zum Schreigrad.
    Das ist so verwegen.
    Auch macht's ihn verlegen.
    Nun fährt er im Kreis mit dem Dreirad.

  • Peter Scholer (Montag, 25. Mai 2020 18:17)

    Ein Wal wird, in Japan gefischt
    In Häppchen dem Gast aufgetischt
    Doch leer kam mein Teller
    Bedauernd der Kellner:
    „Sie haben ein Maulstück erwischt“

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 25. Mai 2020 13:25)

    Nachtrag:

    Auch diese Variante wäre noch eine Option:

    Der Moosleitner-Sepp aus Pfarrkirchen
    Trank locker pro Tag achtzehn Bierchen
    Die Schluss-Diagnose
    War: Leber-Zirrhose
    Doch bestens durchwässerte Nierchen

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 25. Mai 2020 13:19)

    Liebe Alexandra,

    wenn Sie einverstanden sind, dann übernehme ich Ihren Limerick in dieser Form:

    Der Moosleitner-Sepp aus Pfarrkirchen
    Trank locker pro Tag achtzehn Bierchen
    Die Schluss-Diagnose:
    Zwar Leber-Zirrhose
    Doch bestens durchwässerte Nierchen

  • Alexandra Lenzen (Sonntag, 24. Mai 2020 20:46)

    Lieber Herr Michels,
    herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort! Ich muss zugeben: Öd bei Pfarrkirchen habe ich frei erfunden, weil es diesen Namen für Ortsteile und winzige Weiler in Bayern ganz oft gibt und weil es so schön bayrisch-bäuerlich klingt. Letzteres tut der Name Moosleitner natürlich auch. Die Variante "zwar" hatte ich auch schon mal, keine Ahnung, warum ich wieder davon abgekommen bin, aber das ist natürlich viel besser, allein schon wegen der Alliteration mit "Zirrhose"!
    Es grüßt
    Alexandra

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 24. Mai 2020 13:49)

    Liebe Alexandra,

    die Idee des trinkenden Sepp finde ich gut. Leider konnte ich keinen Ortsteil bzw. keine Ortschaft bei Pfarrkirchen finden, die Öd heißt. Falls es diese Gemeinde nicht gibt, würde ich eine andere Variante vorschlagen:

    Der Mosleitner-Sepp aus Pfarrkirchen
    Trank locker pro Tag achtzehn Bierchen
    Die Schluss-Diagnose:
    Zwar Leber-Zirrhose
    Doch bestens durchwässerte Nierchen

    Was halten Sie von Zwar statt 'ne?

  • Alexandra Lenzen (Samstag, 23. Mai 2020 19:40)

    Hallo zusammen, hier mal KEIN Limerick zum Thema CO... und auch nicht Dong-Balkong, sondern was aus meiner bayrischen Heimat:
    Der Seppi aus Öd bei Pfarrkirchen
    trank locker pro Tag achtzehn Bierchen.
    Die Schluss-Diagnose:
    ´ne Leber-Zirrhose,
    doch bestens durchwässerte Nierchen.

  • Peter Scholer (Samstag, 23. Mai 2020 10:02)

    Man wollte Plakatkleber Grüten
    * Coronaverlust nicht vergüten
    Den Anspruch fürs Kleben
    Betont er mit Schlägen
    Nun sitzt er im Knast und klebt Tüten

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 17. Mai 2020 13:51)

    Ein Fleischergeselle aus Bieren,
    Der möchte mit Leistung brillieren.
    Ob Schwein oder Kuh,
    Er tut schon im Nu,
    Die Wurstscheiben desinfizieren.


    Ich gönne den Viren Pläsier,
    Im hiesigen Körper von mir.
    Sie leben wie Fürsten
    Und lassen mich dürsten.
    Doch zahlen sie nie mir ein Bier.


    Es steht auf der Wiese die Kuh,
    Die blinzelt so schelmisch mir zu.
    Ich muss sie beäugen
    Und vor mich dann beugen -
    Trägt High Heels und Stiefel als Schuh.

  • Behncke, Bernhard (Samstag, 16. Mai 2020 17:53)

    Das Thema DONG fasziniert immer wieder:
    Ein Schlafwandler sang einst in Dong
    um Mitternacht laut einen Song.
    Die Augen geschlossen
    sang er unverdrossen,
    und stürzte dabei vom Balkon.

  • Behncke, Bernhard (Samstag, 16. Mai 2020 11:51)

    Sie saßen zu Dritt noch bei Tische,
    da sagte die Hausfrau: „Ich wische,
    und das ist kein Zauber,
    die Tischplatte sauber.
    Verzieht Euch mal in Eure Nische“.

    Ein Vater zu sein ist sehr schwer,
    ein Vater zu werden nicht sehr.
    Das hat, wutentbrannt,
    ein Vater erkannt.
    Und daß es bekannt war, noch mehr.

  • Sascha Beer (Donnerstag, 14. Mai 2020 10:07)

    Hallo Heinz Hermann,
    einverstanden und ich fühle mich geehrt :)
    beste Grüsse

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 13. Mai 2020 12:11)

    Hallo Elmar,

    wenn der Dong-Limerick eine Fortsetzung des Zyklus Die Schöne aus Dong sein soll, dann müsste er wie alle anderen Limericks dort im Präsens stehen. Außerdem stimmt die Rhythmik an ein paar Stellen nicht.

    Mein Vorschlag:
    Besoffen ist bald der Zedong
    Und schifft an den nächsten Balkong
    Nur sieht das ein Nachbar
    Der davon erwacht war
    Und haut ihm nochmal auf den Gong

    Darf ich den Limerick so übernehmen?

  • Elmar Mettke (Mittwoch, 13. Mai 2020 10:51)

    Hallo Herr Michels,
    zur Fortsetzung Ihrer wunderschönen Rubrik "Neues aus Dong" versuche ich hiermit nun auch etwas beizutragen:

    Hackebreit schiffte Mao Zedong
    gegen den leidlich bekannten Balkong
    Das bemerket der Nachbar
    der vom gröhlen grad wach war
    und haut ihm nochmal auf den Gong

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 13. Mai 2020 10:48)

    Hallo Sascha,

    den Limerick würde ich gerne in die Rubrik Corona-Limericks übernehmen. Allerdings klappt die Betonung von Zeile 4 nicht richtig. Da würde man eher Hört statt man betonen.

    Mein Vorschlag:
    Zwei Aluhutträger aus Rothen
    Erzählen abstruseste Zoten
    Besonders laut schimpfen
    Sie über das Impfen
    Man nennt sie auch COVIDioten

    Wären Sie mit der Übernahme in dieser Form einverstanden?

  • Sascha Beer (Mittwoch, 13. Mai 2020 09:10)

    ...Guten Tag zusammen, ich schaue hier mal wieder vorbei - mit etwas aktuellem zum Zeitgeschehen :)


    Zwei Aluhutträger aus Rothen
    Erzählen abstruseste Zoten
    Und über das Impfen
    Hört man sie nur schimpfen
    Man nennt sie auch COVIDioten

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 12. Mai 2020 16:31)

    Hallo Herr Koester,

    der Metrik eines Limericks genügt Ihr Gedicht leider nicht. Auch gibt es keine kurzen Zeilen (die Zeilen 3 und 4). Bitte schauen Sie mal in meine Rubrik "Aufbau eines Limericks", dort erkläre ich, was ein Limerick ist und welche formalen Anfoderungen er stellt.

  • Lutz Koester (Dienstag, 12. Mai 2020 12:35)

    "Vor Kurzem noch lag am Strand von Stralsund

    ein vom Fischbrötchen-Fressen kugelrunder Seehund.

    An sich unbekannt vom unbeschwerten Robben im Meere

    bedrückte ihn daher bald schon eine gewisse Schwere.

    Nicht viel später kam er dann auf den Grund."

  • Alexandra Lenzen (Montag, 11. Mai 2020 21:40)

    P.S.: Den Madrid-Limerick von Bernhard Behnke finde ich auch ganz gelungen.

  • Alexandra Lenzen (Montag, 11. Mai 2020 21:37)

    Hallo Ulla,
    ich finde Ihre Limericks sehr gelungen, v. a. die geistreichen Pointen! Ihren Änderungsvorschlag für Zeile vier übernehme ich gerne. Die Endversion von Heinz Hermann Michels klingt richtig geschmeidig; gegen eine Veröffentlichung habe ich nichts einzuwenden.

  • Manfred M. Hermann (Montag, 11. Mai 2020 18:30)

    Schafkopf-Entzugserscheinungen
    (Grüße an meine "Kartlerrunde auf bairisch)

    Ejtz mach'ma ned lang an Zinnober
    und hau'n wieder drauf "mit de Ober"!
    I sog's eich heit' glei',
    wird's a nix mehr im Mai:
    Warten möcht'e fei ned bis Oktober!

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 10. Mai 2020 19:36)

    Es gibt einen Jüngling aus Dahl,
    Der lispelt zum Mädchen mit Qual:
    "Wir können unsch dutschen
    Und ebenfallsch knutschen,
    Mit Maschke, dem Tuch oder Schal."


    Die Schulkinder schauen verlegen,
    Denn spricht man dem Virus entgegen:
    "In Pausen kein Springen,
    Musik ohne singen;
    Und sich auch im Sport nicht bewegen."

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 10. Mai 2020 11:32)

    Liebe Alexandra,

    die Vorschläge von Ulla zum Köthen-Limerick finde ich sehr gut. Darauf aufbauend habe ich auch noch ein bisschen am Limerick gefeilt (die Mehrzahl Ladys kann man durchaus beibehalten, da das Wort eingedeutscht ist und die Mehrzahl durch Anhängen von s bildet):

    Einem Callboy aus Wülknitz bei Köthen
    Ging im Shutdown das Einkommen flöten
    Anstatt Ladys beglücken
    Heißt es nun, sich zu bücken
    Doch auch Stechen von Spargel bringt Kröten

    In dieser Form würde ich den Limerick gerne in die Rubrik Corona-Limericks übernehmen, falls Sie einverstanden sind.

  • Ulla Beelte (Sonntag, 10. Mai 2020 11:00)

    Hallo Alexandra,
    mir gefallen die Ideen Ihrer Limericks.
    Beim Köthen-Limerick ist die vierte Zeile sicherlich eine Schwachstelle durch die Betonung auf "rücken" beim Verb "wegrücken".
    Vielleicht wäre eine Alternative:

    ....
    Anstatt Ladies beglücken
    heißt es nun:ganz tief bücken
    Auch das Stechen von Spargel bringt Kröten

    Liebe Grüße,
    Ulla

  • Behncke, Bernhard (Samstag, 09. Mai 2020 18:16)

    Am Ersten ein Bankräuber lief
    zur Kasse und „Geld her !“ laut rief.
    Kam die Kripo gerannt:
    „Hat ihn jemand erkannt?“
    „Na klar, denn die Maske saß schief“.

    Ich kenne ein Paar aus Madrid,
    das macht es stets 'ohne', nie 'mit'.
    Nach knapp einem Jahr,
    da wurde es klar:
    demnächst sind die Beiden zu Dritt.

  • Alexandra Lenzen (Dienstag, 05. Mai 2020 19:07)

    Hallo Herr Michels,
    vielen Dank für Ihre Verbesserungsvorschläge! In Zeile eins müsste man nach meiner Version das "aus" betonen, was nicht dem natürlichen Sprachduktus entspricht. Aber ich wollte haltunbedingteine Ortsangabe... "Stund um Stund" ist super.
    Als Musikerin habe ich im Moment viiiel Zeit, darum noch ein weiterer (etwas frivoler) Limerick zum Thema Corona:
    Einem Callboy aus Wülknitz bei Köthen
    ging im Shutdown das Einkommen flöten.
    Anstatt Ladys beglücken
    heißt es nur: weit wegrücken;
    darum sticht er jetzt Spagel für Kröten.

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 04. Mai 2020 11:16)

    Hallo Herr Reiter,

    in Ihrem Rhode-Limerick fehlt eine unbetonte Silbe in Zeile eins. Vorschlag:
    Es versprach mal ein Heiler aus Rhode

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 04. Mai 2020 11:04)

    Hallo Frau Lenzen,

    die Idee mit dem Taliban, der die Spucke erst nach Sonnenuntergang herunterschluckt, finde ich richtig gut. Eine für einen Limerick ideale Pointe!

    Nur leider ist der Reim am Schluss nicht sauber (wegen des g am Ende). Auch bei der Rhythmik hapert's. Zumindest die ersten 4 Zeilen könnte man optimieren. Beispiel:

    Es hält sich der redliche Taliban
    naturgemäß streng an den Ramadan,
    hält Stunde um Stund
    die Spucke im Mund
    und schluckt sie erst nach Sonnenuntergang.

    Bei Zeile 5 müsste die Rhythmik so aussehen:
    dadida dadida dadidada
    Stattdessen neigt man beim Lesen dazu, nach der Betonung von nach alle folgenden Silben unbetont zu lassen (dadida dadi dadadadada). Hier klappt die Rhythmik also nur, wenn man die Silbe unt von Sonnenuntergang explizit betont.

  • Erich Reiter (Sonntag, 03. Mai 2020 22:30)

    Es versprach ein Heiler aus Rhode*
    Niemand käm mehr durch Krankheit zu Tode
    Er behielt völlig recht
    Aber trotzdem war's schlecht
    Denn man starb jetzt an seiner Methode

    *Stadtteil von Olpe

  • Alexandra Lenzen (Sonntag, 03. Mai 2020 18:35)

    Hier ein Limerick von mir:

    Ein Taliban aus Ost-Usbekistan
    befolgt immer sehr streng den Ramadan.
    behält vierzehn Stund´
    die Spucke im Mund
    und schluckt sie erst nach Sonnenuntergeng.

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 01. Mai 2020 14:00)

    Ein stattlicher Gastwirt in Lauben,
    Ist fromm und behält seinen Glauben.
    Die Kundschaft sehr treu.
    Denn spricht er nicht scheu:
    "Verschick nun die Biere mit Tauben."


    Es spricht mal ein Gastwirt in Laufen:
    "Ich seh schon die Haare mich raufen.
    Mit verkaufen fast Schluß;
    Und das ist kein Genuß.
    Muss alles alleine versaufen."


    Ich möchte ein Mädchen aus Aschen,
    Mit zärtlichen Küssen vernaschen.
    Seh unsere Münder
    Als Liebesverkünder.
    Da wirft sie aus Liebe mit Flaschen.

  • Peter Scholer (Freitag, 01. Mai 2020 12:56)

    Die Sperrzeiten bei Pandemie
    Verbringt man mit Telephonie
    An all diesen Tagen
    Im iPhone zu klagen
    Heisst sinngemäss Monophonie

  • Erich Reiter (Donnerstag, 30. April 2020 19:18)

    Ich könnt', prahlt Herr P. bei Gerichten
    Frau'ngeschichten gar viele berichten
    doch ob jung oder alt
    bei Verwandten heißt's: Halt!
    mit Nichten da würd' ich mitnichten!

  • Erich Reiter (Mittwoch, 29. April 2020 22:14)

    Oups!!!
    Hätt' lieber, dass Max nur akustisch mit dem Wort "Hamsterkäufe" in Berührung gekommen ist!!! Bitte folgende Version verwenden:

    Es hört Max aus Oberstaufen
    Im Radio, dass alle laufen
    Schnell zieht er sich an
    Rennt selbst was er kann
    Um auch einen Hamster zu kaufen.

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 29. April 2020 13:02)

    Hallo Olaf, du solltest auch mal in die Suchmaschine Daktylus eingeben. Das wäre das sogenannte etwas einfachere Versmaß eines Limericks. Ausserdem stammt der Rehlimerick von mir. Siehe 29. März. Stibitzen und noch falsch machen ist nicht sehr respektvoll.
    So wäre dein Fischfraugedicht Limerick konformer:

    Es gibt eine Fischfrau im Main
    Die läd über Nacht zu sich ein
    Doch sieht man bei Licht
    Ihr Runzelgesicht
    will keiner ihr Liebhaber sein

  • Behncke, Bernhard (Mittwoch, 29. April 2020 12:40)

    Hallo, Herr Lüken, Heinz Hermann hat ja die Mängel bereits aufgelistet. Hätten Sie sich etwas mehr Zeit genommen, wäre vielleicht folgender besserer Limerick daraus geworden:
    Am Waldesrand äsen zwei Rehe,
    sie lieben die Früchte der Schlehe.
    Ein Reh schaut sehr dumm,
    danach fällt es um.
    Ein Jägersmann steht in der Nähe.
    Gruß Bernhard

  • Rouven Freund (Mittwoch, 29. April 2020 12:37)

    Da muss ich dem Herrn Michels voll und ganz zustimmen, ihre Zeilen lesen sich recht holperich Herr Lüken.

    Hier ein Beispiel von mir wie es funktionieren sollte:

    Ein Stallknecht melkt Rinder in Trier,
    noch müde um viertel vor vier.
    Da sieht ihn der Bauer
    und sagt zu ihm sauer:
    "du Trottel du melkst ja den Stier."

    Da ist der Rythmus richtig,

    dadida dadida dadi
    dadida dadida dadi
    dadida dadida
    dadida dadida
    dadida dadida dadi

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 29. April 2020 10:51)

    Hallo Herr Lüken,

    die Dicht-Werkstatt ist ein Forum und soll dazu genutzt werden, konstruktive, sachliche Kritik zu üben. In diesem Sinne hatte ich kürzlich angemerkt, dass Ihre Gedichte nicht den metrischen Anforderungen eines Limericks genügen. Das ist auch noch immer so. Ich will es mal an einem Beispiel verdeutlichen, dem Rehe-Jäger-Limerick.

    So würde Ihr Gedicht betont (di steht für eine Hebung bzw. Betonung):

    dadida dida dadida
    dadida dadi dadida
    dadida dadi
    dadida dadi
    dadida didada (oder auch dadada betonbar) dida

    Nur die beiden kurzen Zeilen sind metrisch korrekt. Entscheidend ist, dass zwischen zwei Hebungen immer zwei unbetonte Silben liegen müssen.

  • Olaf Lüken (Dienstag, 28. April 2020 20:33)

    Am Waldrand äsen zwei Rehe
    Sie lieben die Frucht der Schlehe
    Ein Reh schaut sehr dumm
    Danach fällt es um
    Ein Jäger ist in der Nähe

  • JuergenPB (Dienstag, 28. April 2020 17:10)

    In diesen Zeiten sei froh
    Das Virus hat noch Niveau
    Viel schlimmer wär dies
    Es wär richtig fieß
    Fesselte es dich ans Klo.

  • Olaf Lüken (Dienstag, 28. April 2020 12:26)

    Ein Rheinländer aus Köln-Weiden
    Kann sich nicht recht entscheiden
    Ich sage: "Komm her!"
    Er tut sich sehr schwer
    Und fragt: "Wer von uns beiden ?"

  • Erich Reiter (Montag, 27. April 2020 14:07)

    Es löst dieser Troll aus dem White House
    Fast täglich gewaltigen Streit aus
    Er twittert so ätzend
    unwahr und verletzend
    's ist hoffentlich bald seine Zeit aus

  • Olaf Lüken (Montag, 27. April 2020 11:37)

    Eine Fischfrau im Fluss bei Mannheim
    Lud über Nacht ihre Freunde ein
    Als diese bei Licht
    Sahen ihr Gesicht
    Wollte kein Freier mehr ihr Lover sein

  • Olaf Lüken (Sonntag, 26. April 2020 16:51)

    Eine ängstliche Assel aus Kassel
    Steckte nietief im Schlamassel
    Sie lief hurtig weg
    Stürzte in den Dreck
    Ein Kind spielte mit der Rassel

  • Johannes Michalowsky (Sonntag, 26. April 2020 12:41)

    Es gibt einen Platz in Stuttgart
    Der ist da für die gesamte schwäbische Luftfahrt
    Der Platz ist nun leer
    Kein Flugzeug mehr
    Da ist niemand mehr da, der in die Luft gaht

  • Johannes Michalowsky (Sonntag, 26. April 2020 09:39)

    Da gibt es ein Hündchen in Berne
     Das hätt  auf dem Schoss ich so gerne
     Doch Berne ist weit
     Ich hab keine Zeit
     So muss ich es lkraulen von Ferne

    Ein Greis fuhr zum Bäcker nach Gültstein
    Da gab es heute aber nur Wildschwein
    das war ihm nicht recht
    Da wurde ihm schlecht
    So ließ er den Brotkauf im Bild sein

  • Erich Reiter (Freitag, 24. April 2020 23:34)

    Es liegt das Fräulein Yvonne
    Oft stundenlang auf dem Balkone
    Am Balkon nebenan
    sitzt dann häufig ein Mann
    denn Yvonn sonnt meist oben ohne


    Ein Mann sitzt sehr gern am Balkone
    natürlich nur wegen der Sonne
    sagt er seiner Frau
    doch sie weiß genau
    ihm geht's um die nackte Yvonne


    Erbost lässt die Gattin sich scheiden
    sie kann sein Verhalten nicht leiden
    auch wenn wirklich die Sonn'
    ihn nun lockt zum Balkon
    denn Yvonn tut sich neuerdings kleiden

  • Erich Reiter (Freitag, 24. April 2020 14:06)

    Es reiste Thusnelda aus Riga
    Quer durch die Welt mit dem Flieger
    Nur um dann zu berichten
    Die tollsten Geschichten
    Doch in Java, da fraß sie ein Tiger

  • Behncke, Bernhard (Freitag, 24. April 2020 11:41)

    Es hat einmal heftig gewittert
    sodaß rundrum alles erzittert.
    Ihr Freund erschrak sehr,
    denn nun ging nichts mehr.
    Darob war er doch sehr verbittert,

  • Peter Scholer (Freitag, 24. April 2020 00:30)

    Es tüfftelten tausend Chinesen
    An einem pandemischen Wesen
    Trotz grosser Erfahrung
    In Sachen Verwahrung
    Entwischten ein paar beim verlesen

    Corona beherrscht schon die Erde
    Nun meldet sich jeder Gefährte
    Erzählt dir ganz dreist
    Was selber du weisst
    Und meint noch, er sei da Experte