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Kommentare

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  • Walter Dikomey (Freitag, 21. September 2018 16:44)

    Die Vokabel „Alt-Nymphomanin“, hat, obwohl sie mir gefällt, hier den Nachteil, etwas Wichtiges vorwegzunehmen und die Pointe zu schwächen. Alternative:

    Eine Ex-Archivarin aus Hagen
    Weiß ihr Schicksal ergeben zu tragen:
    „Nur noch dreimal pro Nacht -
    Unsre Liebe verflacht.
    Doch was soll ich mit 90 noch klagen?“

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 21. September 2018 14:16)

    In Wien lebte ein Advokat,
    der hatte nie Geld auf der Naht.
    Fast jeder Klient
    ist ihm weggerennt.
    Jetzt lebt er ausschließlich vom Staat.

  • Walter Dikomey (Donnerstag, 20. September 2018 18:38)

    Ein Gerichtsrat aus Dahlenwarsleben
    Ist bestrebt alkoholfrei zu leben
    Was ihm gestern gelang
    Und er zögert nicht lang
    Darauf mehrmals heut einen zu heben

    Eine Alt-Nymphomanin aus Hagen
    Weiß ihr Schicksal ergeben zu tragen:
    „Nur noch dreimal pro Nacht -
    Unsre Liebe verflacht.
    Doch was will ich mit 90 noch klagen?“

  • Digitale Kunst (Donnerstag, 20. September 2018 14:18)

    Hallo, ich hätte hier zwei Limericks für die Dong-Reihe:

    Fallen Drogenverticker aus Dong
    In den Swimmingpool, dann macht es "Plong"
    Denn das zweite Kartell
    Das ist schwerkrimminell
    Und es füllt den Pool auf mit Betong

    Es war mal ein Trainer aus Dong
    Mit rot weißem Ball im Kartong
    Hat ihn so eingesetzt
    Wie ein Fischer sein Netz
    Bloß gab es statt Karpfen Jugong

  • Walter Dikomey (Mittwoch, 19. September 2018 13:26)

    ... wobei - kleiner Wermutstropfen - "hirntot", als medizinischer Terminus einen irreversiblen Zustand bezeichnet. Du meintest wohl "klinisch tot", was aber vom Rhythmus her nicht hinhaut.

  • Walter Dikomey (Mittwoch, 19. September 2018 12:42)

    Hallo Torsten und Thomas,

    nach längerer Zeit mal wieder in Blick in die Dichtwerkstatt - und eine freudige Überraschung ob der jüngsten Limericks, v.a. des Schleesen-Limericks!

  • Torsten Hildebrand (Dienstag, 18. September 2018 11:25)

    Beim Billard am Strand von Laboe,
    Da rufen die Leute meist nö.
    Denn nutzte man dort,
    Am sandigen Ort:
    Gefrorene Aale als Queue.

    Ich hatte ein Mädchen aus Tratzen,
    Die tat so unweigerlich schwatzen.
    Ich gab es zum Tausch,
    Im gestrigen Rausch,
    Für stillere, persische Katzen.

  • Torsten Hildebrand (Dienstag, 11. September 2018 12:32)

    Ein Menschenfreund spricht mal in Beck:
    "Die Gasleitung hat ja ein Leck.
    Die müsse man stopfen
    Und notfalls noch pfropfen.
    Sonst fliegen die Leute schnell weg."

  • Thomas Elbrecht (Samstag, 08. September 2018 14:25)

    Ein Jenseitsexperte aus Schleesen
    ist kurzzeitig hirntot gewesen.
    Im Leben zurück
    entfuhr ihm: »Welch Glück –
    für Dienstreisen gibt es ja Spesen!«

  • Torsten Hildebrand (Samstag, 08. September 2018 14:10)

    Ein Graulaubenvogel aus Sidney,
    Benutzte die Bohnen von Kidney,
    Zum schmücken des Nestes
    Und gab dann sein bestes.
    Da sang er noch schöner als Britney.

    Es beobachten Forscher aus Högel,
    In Australien Graulaubenvögel,
    Beim Geräusche kopieren,
    Von den Menschen und Tieren.
    Da ruft auch schon einer: "ihr Flegel!"

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 08. September 2018 13:15)

    Hallo Thomas,

    ich lehne nicht generell tierische Limericks ab, halte gelungene Pointen aber diesbezüglich für schwierig. Im Graulaubenvogel-Limerick ergibt sich bereits ein Problem mit dem Ort. Dieser Vogel kommt nur in Australien und Neuguinea vor, also sicher nicht in einem Ort mit Namen Au.

  • Thomas Elbrecht (Samstag, 08. September 2018 00:41)

    Hallo Christel,

    danke; freut mich, dass Ihnen der Graulaubenvogel-Limerick gefällt.
    Zu Ihrer Frage: »Außer Konkurrenz« zum einen, weil ich weiß, dass Heinz Hermann nicht viel von tierischen Limericks hält, es also eh keinen Sinn hätte, ihn ins Rennen zu schicken, da unabhängig von der Qualität keine Chance auf eine Übernahme in die Sammlung besteht. Zum anderen, weil ich selbst ihn nicht hundertprozentig überzeugend finde – zumindest gemessen an dem, was ich gerne erreicht hätte.
    Der Hintergrund ist übrigens, wenn ich mal ein bisschen in eigener Sache die Werbetrommel rühren darf, dass ich in Kürze ein Büchlein mit einhundert tierischen Limericks veröffentlichen werde, und der Graulaubenvogel-Limerick ist einer von gut zwei dutzend Fünfzeilern, die es nicht in die Endfassung geschafft haben. Aber obwohl ich ihn ausgemustert habe, wollte ich trotzdem nicht, dass er auf Nimmerwiedersehen in der Schublade verschwindet; also habe ich ihn hier »außer Konkurrenz« zum Besten gegeben – und damit obendrein dem Graulaubenvogel öffentlich meine Reverenz erwiesen. ;-)

    Gruß,
    Thomas

  • Christel Matzanke (Donnerstag, 06. September 2018 10:27)

    Hallo Thomas,
    Ihren Graulaubenvogel-Limerick finde ich total schön, warum also außer Konkurrenz?
    Gruß Christel

  • Thomas Elbrecht (Samstag, 25. August 2018 14:15)

    Liebe Mitstreiter,

    ich habe versucht, dem faszinierenden Graulaubenvogel ein kleines Denkmal in Form eines Limericks zu setzen. Ein schwieriges Unterfangen! Das Ergebnis ist dementsprechend nicht makellos, aber durchaus lesenswert, denke ich. Also, außer Konkurrenz:


    Ein Graulaubenvogel aus Au
    benutzte beim Schmücken statt Grau
    Anthrazit – wie verwegen!
    Er frohlockte: »Kollegen,
    ich stehl euch beim Weibsvolk die Schau!«

    * * *
    http://www.hansthiele.de/australia/northern%20territory/nt-bild-40.htm

  • Jutta Schmidt (Sonntag, 19. August 2018 18:58)

    Lieber Torsten,
    ich habe in letzter Zeit nur noch sehr wenige Limmericks eingereicht, verfolge aber doch noch recht regelmäßig die Veröffentlichung der "Mitbewerber".
    In diesem Zusammenhang möchte ich aber auch einmal mein Befremden über manche ihrer Texte zum Ausdruck bringen. Gerade der hier als Gegenstand der Kritik vorgebracchte Farmer aus Pratteln verursacht mir erhebliche Verständnisprobleme. Warum soll ein männlicher Strauß von einem Farmer gesattelt werden? Und warum ist der Strauß besessen vom zocken und daddeln? Wo ist da die Stelle zum lachen oder schmunzeln?
    Vielleicht tue ich Ihnen Unrecht, aber meine Bedenken bleiben.
    Viele Grüße
    Jutta Schmidt

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 19. August 2018 09:01)

    Hallo Bernhard
    Ich weiß nicht ob sie recht haben. Doch habe ich weder im Lexikon, Duden oder auch im Netz irgendetwas gefunden was besagt das alle fünf Zeilen eines Limerick einen Bezug zueinander haben müssen.
    Ist es nicht eher so das der Limerick Originell sein sollte (oder was man selbst dafür hält)und am Ende eine Pointe enthält, die im Idealfall ein Lachen oder wenigstens ein Schmunzeln hervor ruft?

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 17. August 2018 18:16)

    Hallo, Torsten, kann ja sein, aber die einzelnen Zeilen Ihres 'Limericks' haben doch untereinander kaum einen Bezug. Und der Witz eines Limericks wird doch gerade aus dem Zusammenhang der einzelnen Teile gewonnen. Jedenfalls bei mir und den anderen Teilnehmern an dieser Runde. Gruß Bernhard

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 16. August 2018 17:34)

    Hallo Bernhard Es geht doch nur um einen Spielsuechtigen Strauss der sich durch nichts ablenken lässt Vielleicht ist es etwas grotesk doch hat er für mich comic Charakter und gibt man den Strauß menschliche Züge wird die Spielsucht verständlicher

  • Jutta Schmidt (Mittwoch, 15. August 2018 16:31)

    Ein Knabe in schlabbernder Hose
    versucht sich in Imponier-Pose
    doch die Hose im Schritt
    macht hier einfach nicht mit
    und hängt zum Schluss wirklich ganz lose

  • Bernhard H. Behncke (Samstag, 11. August 2018 18:40)

    Hallo, Torsten, da muß ich wohl nochmals zur Schule gehen, um Ihren PRATTELN-Limerick zu begreifen. Ich hoffe, meiner ist 'clean':
    Es lebte in Celle ein Frank N.
    Der stammte ursprünglich aus Franken.
    Er war bei der Bahn
    und mußte nach Plan
    immer heben und senken die Schranken.

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 10. August 2018 14:14)

    Es tat mal ein Farmer aus Pratteln,
    Den männlichen Strauße noch satteln.
    Doch schritt der nicht aus.
    Denn war ja der Strauß,
    Besessen vom zocken und daddeln.

    Ein rundlicher Knabe aus Aschen,
    Der wollte den Blowjob erhaschen.
    Von der Bäckerin nur,
    Mit der heißen Figur.
    Doch ließ sie ihn Brotteig bloß naschen.

    Ein Reichsbürger hatte in Franken,
    Sehr große und hehre Gedanken.
    Doch wenn er zur Nacht,
    Mit Wut noch erwacht.
    Dann hört man im Plumpsklo ihn zanken.

  • Martin Knab (Donnerstag, 09. August 2018 22:10)

    Hallo Bernhard,
    sie haben recht; leider fiel mir für die erste Zeile kein besseres Reimwort ein.

    Es war mal ein blutjunges Ding,
    das merkt wie die Masche verfing.
    Er lud zu sich ein,
    zu Essen und Wein.
    Es tat, was zu tun war: es ging.
    Viele Grüße Martin

  • Christel Matzanke (Donnerstag, 09. August 2018 13:42)

    Hallo,Bernhard,
    Sie haben Recht, es ist viel zu heiß und ich fürchte auch mir trocknet der Brägen, wenn das nicht besser wird.

    Gruß Christel

    Der arme Frosch.

  • Bernhard H. Behncke (Donnerstag, 09. August 2018 11:03)

    Hallo, Martin, auch, wenn diese Seite der Erheiterung dienen soll, müssen die Regeln der Grammmatik eingehalten werden. Da in Ihrer Übersetzung von "Ding" die Rede ist, muß es also 'es' statt 'sie' heißen, denn DING ist ein Neutrum. Einen schönen Tag und nicht ganz so viel Hitze wünscht Bernhard

  • Christel Matzanke (Mittwoch, 08. August 2018 17:31)

    Lieber Bernhard,
    Ihre Ideen sind Spitze, gemeinsam kriegen wir das hin.;-)

    Der Klapperstorch wollte in Singen
    Einer Jungfrau ein Baby bringen,
    Die wehrte sich heftig,
    Ihr Ausdruck war deftig,
    Drum bringt er's den Nonnen nach Bingen.

  • Torsten Hildebrand (Dienstag, 07. August 2018 13:16)

    Zwei Schwangere waren in Kloten,
    Verulkten so herrlich die Quoten.
    Denn im Aufklärungsland,
    Wo man sonst sich befand,
    Ist Abtreibungswerbung verboten.

    Es besitzt die Blondine aus Luhme,
    Die geheime und magische Blume.
    Und da will ich mal hoffen,
    Sie bezeigt sich mir offen,
    Für den flüchtigen, fleischlichen Ruhme.

  • Bernhard H. Behncke (Dienstag, 07. August 2018 11:47)

    Hallo, Christel, hier eine weitere 'Ergänzung' des Storch-Limericks: Zeile 1 könnte lauten:
    "Der Klapperstorch wollte in Singen..."

  • Martin Knab (Montag, 06. August 2018 23:35)

    Im Zusammenhang mit der #metoo Debatte fand ich folgenden Limerick:

    There was a young lady of Kent
    Who said that she knew what ist meant
    when men asked her to dine
    gave her cocktails and wine.
    She knew what it meant. And she went.

    Nachsatz: And joined *metoo 30years later...

    Versuch der Übersetzung:
    Es war mal ein blutjunges Ding,
    Sie merkte, die Masche verfing:
    Er lud zu sich ein,
    zu Essen und Wein.
    Sie tat, was zu tun war: sie ging.

    Nachsatz: Um sich 30 Jahre später als Opfer bei #metoo zu präsentieren...

  • Bernhard H. Behncke (Montag, 06. August 2018 18:55)

    Liebe Christel, der 'Storch-Limerick' ist sehr schön, hat aber noch ein paar Unebenheiten. Mir fällt zur 5. Zeile dies ein:
    drum bringt er's den Nonnen in Bingen.
    Vielleicht hat jemand aus der Gemeinde eine bessere Ideee?. Gruß Bernhard

  • Christel Matzanke (Mittwoch, 01. August 2018 11:04)

    Ein ganz junger Storch wollt'in Singen
    Einer Jungfrau ein Baby bringen
    Die wehrte sich heftig
    Ihr Ausdruck war deftig,
    Jetzt fliegt er zu den Nonnen nach Bingen.

  • Bernhard H. Behncke (Dienstag, 31. Juli 2018 11:32)

    Es quakte ein Frosch an der Wümme
    des Abends mit kläglicher Stimme:
    „Wann gibt’s endlich Regen,
    mir trocknet der Brägen“.
    Dann schloß er die Augen, für immer.

  • Frank Schroeder (Freitag, 27. Juli 2018 18:56)

    Habe diese vor Monaten schon eingeschickt, sind aber wohl nicht genehm. Ich versuch's noch mal:

    Jack the Ripper floh einstmals nach Norddeich
    und beging, wie gewohnt, einen Mord gleich.
    Doch der Insel-Gendarm
    packt ihn unsanft am Arm
    "Ab in'n Knast!", verkündet er wortreich.

    Klanglich:
    Ein südenglischer Seemann (aus Brighton)
    küsst' im Hafen von Hamburg vor Zighton
    'ne hanseatische Deern,
    beide taten das geern,
    und sie ließ sich zu mehr noch verlighton.

    Und ein Priester im fernen Bordeaux
    wurd' des Zölibats durchaus nicht fraux.
    Dacht: "Ich pfeif' auf den Stuss!",
    gab 'ner Nonne 'nen Kuss
    und kniff sie in den Peauxpeaux.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 27. Juli 2018 14:31)

    Hallo Bernhard,

    Ihre Kritik an Herrn Friedmann kann ich nicht nachvollziehen. Mit Fäkalsprache hat das nichts zu tun. Und "kotzen" ist zwar nicht appetitlich, aber doch eher harmlos. Der Limerick von Herrn Friedmann ist eher formal zu kritisieren (Rhythmik, unsauberer Reim).

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 27. Juli 2018 11:53)

    Es lebten in Bremen zwei Bienen,
    die sind zur Kontrolle erschienen.
    Der klare Befund:
    sie waren gesund
    und durften der Männerwelt dienen.

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 27. Juli 2018 11:30)

    Hallo, Herr Fiedmann, Sie haben da etwas verwechselt. Diese Plattform ist nicht dafür gedacht, abstruse Fäkalsprache unter die Leute zu bringen. Nach dem Lesen Ihres 'Textes' war mir allerdings auch nach Zeile 5 zumute. BHBehncke

  • Tim Fiedmann (Donnerstag, 26. Juli 2018 10:21)

    Limmerick zum schönen Städtchen Potsdam:

    Zwei kränkelnde Touris in Potsdam,
    die lobten den Urlaub dort trotzdem,
    nicht Seen und Kultur,
    sondern eigentlich nur
    "wie geil wir da gestern gekotzt ham".

  • Martin Knab (Mittwoch, 25. Juli 2018 14:49)

    Hallo Heinz Hermann,
    vielen Dank. Die Lösung gefällt mir sehr gut.
    Martin

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 25. Juli 2018 11:28)

    Hallo Martin,

    ich habe mal versucht, statt auf Köter auf Köder zu reimen:

    Ob Seehofer, Dobrinth, ob Söder
    Wer ist da jetzt eigentlich blöder?
    Befeuern die Rechten
    Im Wettstreit der Schlechten
    Und nutzen den Flüchtling als Köder

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 25. Juli 2018 11:06)

    Hallo Martin,

    Ihr CSU-Limerick spricht mir zwar aus dem Herzen, aber die Rhythmik in Zeile 1 haut nicht hin (auch hat die Zeile eine Silbe zu viel) und der Hauptreim ist unsauber (Söder/Köter).

  • Martin Knab (Dienstag, 24. Juli 2018 21:30)

    Von den Herrn Dobrindt, Seehofer, Söder,
    wer ist da jetzt eigentlich blöder?
    Kopieren die Rechten,
    die wirklich ganz schlechten.
    Verjagt sie wie räudige Köter.

  • Torsten Hildebrand (Dienstag, 24. Juli 2018 13:07)

    Man scherte die Schafe in Schorn,
    Gelassen und gar nicht mit Zorn.
    Die Schafe nun blank,
    Bekamen zum dank,
    Statt Wasser: "jetzt Molle mit Korn."

    oder für die 5te Zeile:
    Statt Wasser: "jetzt Bier und ein Korn."

    Es spricht ein Skelett im Gewölbe:
    "Hier gibt es nur immer dasselbe.
    Es kommen Gerippe,
    So weiß von der Sippe.
    Doch niemals nicht: rote und gelbe."

  • Günter Leifeld (Freitag, 20. Juli 2018 15:55)

    Vielleicht nicht mehr ganz so aktuell, aber bei mir dauert das Dichten etwas länger.

    Ich wünschte, ich könnte beamen,
    oder Menschen durchs Internet streamen.
    Vor der Wahl hätt die Qual ich,
    doch für Herrn Söder würde sich
    ein Asyltouristenboot ziemen.

  • Walter Dikomey (Freitag, 20. Juli 2018 13:59)

    Hallo Helge Jordan,

    Ihr früher Versuch hat durchaus etwas. Habe mal versucht, kleinere rhythmische Unebenheiten zu glätten:

    Ein Kirchenkreiskantor aus Hessen,
    Aufs Limerickschreiben versessen,
    Sprach bitter: „Auf Itzler,
    Da reimt sich nur Kitzler!“
    Drum (jetzt) bleibt er beim Singen von Messen.

  • Günter Leifeld (Donnerstag, 19. Juli 2018 09:40)

    Mal was politisches:

    Ich wünschte, ich könnte beamen,
    oder Menschen durchs Internet streamen.
    Vor der Wahl hätt die Qual ich,
    doch für Herrn Söder würd sich
    ein Asyltouristenboot ziemen.

  • Günter Leifeld (Mittwoch, 18. Juli 2018 12:10)

    Ich traf einen nicht ganz so Weisen,
    an den Bosporus wollte der reisen,
    dort am Strand liegen will ich,
    weil es grade so billig
    nun liegt er in Izmir - in Eisen.

  • Helge Jordan (Dienstag, 17. Juli 2018 08:07)

    Eine tolle Seite, viele (aber-)witzige Vorschläge. Ich beteilige mich mal mit einem frühen Versuch, Verbesserungsvorschläge sehr erwünscht:

    Ein Kirchenkreiskantor aus Hessen
    aufs Limerickschreiben versessen
    sprach: "Herrje, auf Fritzlar
    da reimt sich nur Kitzler!"
    Nun singt er doch wieder Messen.

  • Torsten Hildebrand (Montag, 16. Juli 2018 18:58)

    Es vergreift sich so mancher im Ton
    Und beschämt doch sein Amt nun mit Hohn.
    Doch da liest nun die Schicht,
    Mit verschmitzten Gesicht:
    "Die Geschichten vom Lügenbaron."

    Im Pariser Hotel die zwei Damen,
    Die bekamen Besuch sehr infamen;
    Von den Männern mit Schleifen.
    Doch man sah nicht den Steifen.
    Da verfluchten sie lauthals solch Dramen.

  • Walter Dikomey (Donnerstag, 12. Juli 2018 19:53)

    Hallo Jutta,

    danke für die klärenden Worte! Eine doppeldeutige Lesart war also nicht intendiert -und mir hat ein Limerick aufgrund von Fehlinterpretation infolge blühender Fantasie ganz besonders gefallen. - Kurios!

  • Jutta Schmidt (Mittwoch, 11. Juli 2018 17:40)

    Die Dichterin sieht das so:

    Ein stattlicher Reiter kann wohl seinen Ruf verlieren, ohne dass ihm die Dritten bei einem *Reit-Event* aus der Mundhöhle gefallen sind.
    Die Tatsache, dass er überhaupt ein Gebiss benötigt, lässt Rückschlüsse auf sein Alter und damit seine Wirkung auf Frauen zu.

  • Walter Dikomy (Mittwoch, 11. Juli 2018 13:49)

    Hallo Heinz Hermann,

    Das sehe ich (ausnahmsweise) etwas anders: Für mich gibt es in diesem Limerick angesichts der Formulierung, dass sein Ruf speziell BEI DEN FRAUEN erheblich gelitten habe, wenn dieser Zusatz denn wirklich Sinn machen soll, nur eine einzige Lesart.