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Kommentare

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  • Regina Wey (Montag, 19. Februar 2024 17:15)

    Da gab's eine Dame in Rosa,
    die las so gern Lyrik und Prosa,
    trank auf 'ner Bank Wein,
    und fand nicht mehr heim,
    drum sitzt sie auch heute noch so da.

  • Regina Wey (Samstag, 17. Februar 2024 19:24)

    Bin grad auf die Seite gehüpft,
    hab flugs die Verbindung geknüpft,
    zur Lymerick-Lust,
    beinah' unbewusst
    ist das hier mir gleich rausgeschlüpft.

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 31. Januar 2024 15:21)

    Es lebte ein Pärchen in Zwickau
    Das naschte sehr gerne viel Wick Blau
    Hilft gegen verkrusten
    Vor allem bei Husten
    Doch auf dem Weh Ceh wirkt der Blick rau

  • Joachim Kroll (Montag, 29. Januar 2024 22:54)

    Zum Thema "Selbsteinschätzung"


    Ich bin ja schon weit über vierzig,
    doch gut gebaut, knackig und würzig.
    Ich habe auch Charme,
    bin ein Frauenschwarm
    doch meine Frau meint: „Oh, der irrt sich!”

    Wer in der 5. Zeile ein Betonungsproblem sieht ("mei" statt "Frau"), der kann ja auch diese Zeile nehmen:

    Da lacht meine Frau: "Der Mann irrt sich!"

  • Bernhard H. Behncke (Montag, 29. Januar 2024 18:54)

    Des Abends, nach viel zu viel Portwein,
    da stolpert er über den Bordstein.
    Doch brach er, zum Glück,
    sich nur das Genick.
    Und das soll dann mein letztes Wort sein.

  • Torsten Hildebrand (Montag, 29. Januar 2024 15:57)

    Och menno! Kein Rotklee im Garten.
    Doch vielerlei andere Arten.
    Ich wollt' ihn erhaschen.
    Den Nektar doch naschen.
    Ich muss wohl auf's Blühen noch warten.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 26. Januar 2024 11:57)

    Hallo Stefan,

    auch Ihnen möchte ich empfehlen. sich mal meine Rubrik "Aufbau eines Limericks" anzuschauen, denn die Metrik Ihrer Gedichte entspricht nicht den metrischen Anforderungen an einen Limerick. Außerdem wäre es schön, wenn Sie nicht zwei verschiedene Nachnamen benutzen würden. Falls ich mal einen Limerick übernehmen wollte, dann muss klar sein, wer ihn geschrieben hat. Die Urheberschaft (in Form von Vor- und Nachnamen) gebe ich nämlich immer an.

  • Stefan (Donnerstag, 25. Januar 2024 21:22)

    Man fragte sich einst in Lahr
    Wie man Nonne wird? Na klar
    Man kam auf den Trichter
    Das es wohl Pflicht war
    Wenn die Mutter wohl auch eine war

  • Stefan (Donnerstag, 25. Januar 2024 21:07)

    Er fuhr gern schnell im Mercedes
    Doch die Polizei stand am Rand des Weges
    Den Führerschein los
    Was mache ich jetzt bloß?
    Na gut, dann gehe ich eben per Pedes

  • Stefan Thomaschitz (Donnerstag, 25. Januar 2024 11:58)

    Es sang der Marius einst von Frau Meier
    Das diese täglich schafft 10 Freier
    Fragte nach der Nummer empört
    Ihn hats nicht gestört
    Mit mir sind´s jetzt 11 oweiha

  • Ich (Mittwoch, 24. Januar 2024 13:40)

    Ich probiers nochmal mit einem bei dem ich schon beim schreiben lachen musste. geht ihnen wahrscheinlich ähnlich

    also...



    Als der Bravo Starschnitt kam
    sammelte ich Cindy von Marzahn,
    doch bei dieser Breite
    biste bald Pleite
    da wurd ich bettel arm

  • Stefan (Dienstag, 23. Januar 2024 12:13)

    so ein letzter, dann schau ich mal was passiert

    Auch in Dong hat sich herausgestellt ,
    Uli Hoeness hat die Steuer geprellt
    Jetzt muss der Runde ins eckige,
    in die Zelle die dreckige,
    was für ne gerechte Welt

  • Stefan Holzkirchen (Dienstag, 23. Januar 2024 12:05)

    Neuwahlen bald auch in Dong,
    Umfragen sehen gut aus so long
    Marschieren auf deutschen Straßen
    Bald wieder Völker mit Fackeln in Massen
    Wir hoffen nicht zu sehen davon

    Potsdam nicht Dong ganz leise im Ton
    man trifft sich in elitärem Kreise davon
    heimlich ohne groll
    weil niemand mit hören soll
    was gesprochen wurd über Deportation

    Durch Dong fuhr Lindner neulich ganz schnell
    Weil er noch heim wollte wenn es ist hell
    Neuwahlen stehen im Raum
    Ministeramt bald nur noch ein Traum?
    das wäre ne Gaudi gell ??


    Aiwanger´s Schulzeit in Dong lebe hoch!!
    machte Flugblätter wer er erinnert sich noch?
    Er auf jedenfall nicht
    Wars Bruderherz der rechte Wicht.
    Was ganz nach Verschwörung roch.



    Ganz Dong war neulich betroffen,
    hat der Tod doch den Kaiser Franz getroffen.
    Jetzt spielt er in Eden ,
    gegen alle und jeden
    Das Spiel zu sehn bleibt mir nur zu hoffen

    Waren Donger im Hafen vor Ort,
    als Habeck wollte von Board?
    Wenn ja viel Zustimmung von mir
    Zu soviel Courage und Manier
    Mit Taten und nicht nur mit Wort.

  • Stefan Holzkirchen (Dienstag, 23. Januar 2024 11:06)

    Neues aus Dong

    Es protestierten die Bauern in Dong,
    gegen die Kürzung der Bundesregierong
    und verprassten und fuhren im Kreis
    den subventionierten Diesel mit Fleiß
    Im Hirn ham Sie nur noch Betong

    Die Annalena von den Grünen aus Dong
    Sitzt in der Bundesregierong
    Erklärt Russland den Krieg,
    führt Deutschland zum Sieg
    das bringt mich aus der Fassong

    Der Klabauterbach impft Bürger in Dong
    Mit Zwang und erklärt a la long
    Ist nur zu eurem Schutz
    Und haut auf den Putz
    Die Pharma dankts ihm mit Schwarzgeld Zahlong

    Der Olaf erinnert sich an Urlaub in Dong
    Wie schön was in der Mansarden Wohnong
    An sonst erinnert er sich nix.
    Das ist gewiss mal ganz fix
    Dafür ist er bekannt der Patron (g)

    Der Söder sperrt Leute in Dong
    gern ein in Ihre Mansarden Wohnong,
    dafür hat er die Leute gequält
    wird aber nicht wieder gewählt
    das hat er nunmal davong



    Frau Weidel bekannt auch in Dong,
    rennt lieber in die Schweiz davon,
    dort lebt sie ganz lose
    Dose an Dose
    Und der Staatsschutz weiß auch davon

  • Bernhard H. Behncke (Samstag, 20. Januar 2024 17:42)

    Nur kurz war der steinige Weg
    zur städtischen Bibliothek.
    Dort leiht sie ein Buch,
    denn eins war genug,
    ihr Mann war ja Analphabet.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 19. Januar 2024 13:11)

    Hallo "ehri",

    Sie haben ja in der letzten Zeit eine Menge Limericks hier eingestellt. Jetzt muss ich mich aber mal einschalten, weil andere das nicht getan haben: Die Metrik Ihrer Limericks stimmt immer nur teilweise. Bitte schauen Sie mal in meine Rubrik "Aufbau eines Limericks", dort erkläre ich, worauf es formal bei einem Limerick ankommt. Stimmt die Metrik, dann kommt es natürlich auch noch auf die Pointe an.

  • ehri (Donnerstag, 18. Januar 2024 17:33)

    *High noon
    Ein Cowboy quält sich mit schlurfendem Gang,
    Gaul an der Leine, die main street entlang.
    Plötzlich stoppt er und zieht,
    doch weil er niemand sieht,
    verstaut er den Colt und reitet nach Wang*.
    *Wang, Gem. Nußdorf, Lkr. Traunstein
    In der Klangfarbe des Freie Wähler - Chefs H. Aiwanger
    (o statt a)
    geht der Cowboy
    mit schlurfendem Gong
    die Straße entlong und
    reitet direkt nach Dong.

    *Tierisch
    Im Zoo gab´s einen Riesenschreck,
    dem Lama blieb die Spucke weg!
    Der Tierarzt im Park
    probiert es mit Quark,
    jetzt spuckt das Vieh mit weißem Dreck!

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 18. Januar 2024 09:13)

    Ich kannte ein Mädchen aus Rosenheim
    Der brachte ich immer nur Rosen heim
    Doch war das verkehrt
    Sie hat sich gewehrt
    Ich rannte stets ohne Hosen heim

    Es sind Elefanten in Dingelstädt
    Die fragten ob jemand noch Kringel hätt
    Für Dickhäuter - Recken
    Die lecker auch schmecken
    Dann fliegt man zurück schon im Jingle - Jet

  • ehri (Mittwoch, 17. Januar 2024 20:05)

    *Ablenkung
    Ich sitz am Schreibtisch ohne Idee,
    die Reime haken, `s tut direkt weh,
    ich blick auf die Straße,
    mein Gott, was für `n Hase
    hoppelt da grad durch unsre Allee!

    Diese Dame, adrett und sehr chic,
    versaut mir doch glatt mein´ Limerick,
    ich schau ihr nach,
    seufze tief: „Ach!“,
    da weicht die Dichtung dem Augen-Blick.

  • Bernhard H. Behncke (Dienstag, 16. Januar 2024 16:50)

    Der Tisch im Eck war reserviert
    für zwei, doch sie kamen zu viert.
    Und frassen und tranken,
    wie’s Vieh, ohne Schranken.
    Der Griechen-Wirt war konsterniert.

  • ehri (Dienstag, 16. Januar 2024 15:50)

    *Insektensterben
    Es brummte die Hummel zur Biene:
    „Du bist ja `ne magere Trine!“
    Sie drauf: „Du dummer,
    vollfetter Brummer,
    dafür gibt´s was auf die Gardine!“

    *Unfair
    Es wollte ein Pferd im Nil hoch hinaus,
    als Namen sucht´s `Hippopotamus´ aus,
    doch das Nashorn,
    trotz des Horns vorn,
    bekommt fürs `Rhinozeros´ kaum Applaus.

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 16. Januar 2024 14:05)

    Hallo Herr Knoess,

    Sie haben mehrere Limericks einzustellen versucht, aber ich habe nur einen freigeschaltet. Der Grund ist, dass Sie nicht kenntlich machen, von wem die eingereichten Limericks stammen, sodass der Eindruck entsteht, sie stammten von Ihnen. Der freigeschaltete englische und mindestens ein nicht freigeschalteter deutscher Limerick (eine Übertragung eines bekannten englischen Limericks ins Deutsche) sind definitiv nicht von Ihnen.
    Zudem veröffentliche ich englische Limericks nur, wenn sie gut sind und wenn auch eine gelungene deutsche Übertragung dazu mitgeliefert wird, mit Angabe, von wem die Übertragung ist. Der freigeschaltete englische Limerick stammt übrigens von William Cosmo Monkhouse und hat im Original "Niger" als Ortsangabe. Er ist schon lange mit einer Übertragung auf meiner Seite unter der Rubrik "Übertragungen ins Deutsche" zu finden.

  • Bert Knoess (Montag, 15. Januar 2024 21:50)

    There was a young lady of Riga
    Who smiled as she rode on a tiger;
    He returned from the ride
    With the lady inside,
    And a smile on the face of the tiger

  • ehri (Montag, 15. Januar 2024 14:25)

    *Problemlösung
    „Gnädige Frau, wie wär es mit Tanzen?“
    fragte beim Ball der Herr mit dem Ranzen.
    Drauf sie zum Herrn:
    „Ja, liebend gern!“
    und umfasste ihn sogleich im Ganzen.

    Bald tat´s die beiden wirklich bedrücken,
    kein Tanzschritt wollte ihnen recht glücken -
    sie waren nicht
    im Gleichgewicht.
    Merke: Der Ranzen gehört auf den Rücken!

  • ehri (Sonntag, 14. Januar 2024 14:25)

    *Bodypainting
    Kommt ein Zebra in die Malerei:
    „Bin nun Gottseidank ganz streifenfrei,
    vom Po bis zur Nase
    weiß wie ein Schneehase,
    wünsch mir ein farbiges Allerlei.“

    Der Maler bepinselt das Zebra
    sogleich in der Werkstatt in Bebra
    mit farbigen Zahlen,
    `s hat allen gefallen,
    jetzt studiert das Zebra Algebra.

  • Bernhard H. Behncke (Samstag, 13. Januar 2024 15:24)

    Liebe Limerick-Freunde, im Mittelmeer, im Norden der Adria, liegt die Insel KRK. Für uns, die wir eine indogermanische Sprache sprechen, eine merkwürdige Buchstabenfolge, weil hier der Konsonant 'R' rollend als Vokal ausgesprochen wird.
    Daher auch dieser 'merkwürdige' Limerick:
    "Im Mittelmeer die Insel KRK
    hat einen ganz kleinen B'Z'RK.
    Mit Juden und Christen,
    Moslems, Atheisten.
    Und mittendrin lebt noch ein T'RK".

  • ehri (Samstag, 13. Januar 2024 09:30)

    *Cheers
    Jüngst trank im Outback ein Beuteltier
    zu viel von dem Australian beer,
    prompt wurd´ ihm übel,
    fand keinen Kübel,
    jetzt steht so´n voller Beutel hier!

  • ehri (Mittwoch, 10. Januar 2024 19:46)

    Galgenlied (in memoriam Chr. Morgenstern)
    Rein in die Stiefel, rauf auf den Trecker,
    heute geh ich euch mal auf den Wecker,
    tank günstigen Sprit
    und fahre damit
    bis nach Berlin, euch zieh ich den Stecker!

    Die Stiefel sind fort, hab sie lang gesucht,
    neue gibt’s auch nicht, bin nicht so betucht,
    Neukauf wird nicht lohnen
    ohne Subventionen,
    drum hab ich jetzt Flug nach Berlin gebucht!




    Er füttert im Stall mit Heu noch das Rind,
    sagt Servus beim Abschied zu Frau und Kind,
    doch vor seinem Flug
    zieht er mit dem Pflug
    Protestfurchen auf der Wiese geschwind.

    Zufrieden und stolz schwebt er nun davon,
    doch unten am Boden müht sich sein Sohn,
    die Furchen des Alten
    voll Sinn zu gestalten,
    er macht draus Bauland, so lohnt sich das schon.

    Der große Protest, Krawall und Geschrei,
    die Ampel am Galgen, alles vorbei,
    doch muss er statt Heimflug
    umsteigen auf D-Zug,
    und der kommt auch nicht dank Rumstreikerei.

    Heut´ wurzelt der Protestant in Berlin,
    und sitzt auch schon bald im Bundestag drin.
    Für Diäten er rackert,
    sein Sohn derweil ackert,
    der schimpft wie Rohrspatz, sein Paps ist jetzt grün.

  • ehri (Dienstag, 09. Januar 2024 21:37)

    *Missklang
    Im alten Hameln gab´s viele Ratten,
    die dort die Menschen lieber nicht hatten.
    Herr Pfeifer blies Töne,
    beim Ratz gab´s Gestöhne,
    in Folge sie Reißausnehmen taten.

    Verblüfft vom Erfolg spielte Herr Pfeifer
    die Flöte mit besonderem Eifer,
    doch nur ´ne Wanze
    fand sich zum Tanze,
    das Volk murrte: „Den Lärm sich verkneif er!“

    Enttäuscht ging er mit Handtuch und Seife
    runter zur Weser, wusch seine Pfeife,
    die wurd´ immer nasser,
    dann lief sie voll Wasser -
    als Folge vom `InsWasserGeschleife´!
    (Sie taugt jetzt nur noch als Wasserpfeife)

  • ehri (Montag, 08. Januar 2024 09:12)

    *Dr. Love
    Die Sepsis und der Antisept
    die hatten leider kein Konzept
    für ihren Flirt,
    doch unerhört,
    er kam mit Pille auf Rezept!

    *Haarsträubend
    Ein Kamm sprach einst lüstern zum Härchen,
    wie wär´s mit uns beiden als Pärchen
    doch´s Haar bracht´ durch Krümmung
    den Kamm aus der Stimmung,
    zu End´ war das haarige Märchen.

    *Damals
    Zum Heinz und zum Hermann sprach Michel:
    So, Schluss jetzt mit euerm Gestichel,
    wir lösen so´n Streit
    wie zu Honis* Zeit
    ganz einfach mit Hammer und Sichel.
    * E. Honecker

    Einkauf
    *In `nem Laden nehm ich mir zwei Brötchen,
    die Verkäuferin haut mir aufs Pfötchen,
    ich frag sie verblüfft:
    „He, bist du bekifft?“
    „Nee, bei dir fehlt´s am Respekt, am nöt´chen!“

    *Anatevka
    Werd ich mal reich durch Limericks,
    dann kauf ich mir `nen Idefix,
    der in der Nacht
    mein Geld bewacht,
    sonst ist er lieb und tut dir nix.

  • Thomas Zorn (Sonntag, 07. Januar 2024 00:19)

    Ein dialektrischer Limerick:

    Ein Thüringer trinkt auf die Schnelle
    am Morgen 4 Korn und 5 Helle
    er hat sein’n Dialekt
    ganz geschickt so versteckt -
    er sagt nämlich Hick jetzt, statt Gelle.

  • ehri (Samstag, 06. Januar 2024 22:23)

    *Farblos
    Des Nachts entschwand aus Gelsenkürchen
    heimlich und still durchs Hintertürchen
    der blasse Herr Keiner,
    bemerkt hat´s nicht einer,
    hinterließ auch sonst keine Spürchen.

    Desgleichen geschah in Saarbrücken,
    dort wollt sich Herr Niemand verdrücken,
    ging voll in die Hose,
    nun muss er Frau Rose
    mit viel Alimenten beglücken.

  • ehri (Samstag, 06. Januar 2024 13:39)

    *Wiedergutmachung
    Es war dem Veganer mit Fleischesslust
    sein Regelverstoß schon deutlich bewusst,
    so sah man ihn büßen
    mit jungen Gemüsen,
    doch ohne viel Reue oder gar Frust.

  • ehri (Donnerstag, 04. Januar 2024 20:17)

    Carsharing
    Die Lisa fährt nach Konstantin Opel,
    entdeckt am Lenker ganz frische Popel,
    auch geht laut Tankanzeige
    der Sprit schon bald zur Neige,
    ihr reicht´s: „Jetzt ist Schluss mit dem Gehoppel!“

    Wozu hat sie lange fleißig gespart,
    sie plündert ihr Konto, kauft sich ´nen Smart,
    das Auto, putzig und klein,
    benutzt sie fortan allein,
    Konstantin mault: „Zufußgehen ist hart!“

  • ehri (Dienstag, 02. Januar 2024 19:46)

    *Karriere I
    Im Garten derer zu Guttenberg
    da lebte mal Dr. Gartenzwerg,
    stieg hoch auf der Leiter,
    kam dann nicht mehr weiter:
    „Stopp“, sagte die Uni, „ist `Zweithand´-Werk!“

    *Karriere II
    Freudig sieht man den Markus grinsen,
    denn - die Ampel geht in die Binsen.
    Er mag den März*,
    doch Hand aufs Herz,
    bald wird er nach `m Kanzlerhut linsen!
    *Monat

    *Gut-, Besser-, Alleskönner?
    Ich frage dich: „Was ist so verkehrt
    an Olav, Kristian und Ropert?“
    „Klar, die Optik besticht,
    doch der Rhythmus stimmt nicht,
    gleich wirst du eines Bessren belehrt!“

    Ein Doppelwumms war angedacht,
    stattdessen hat´s öfter gekracht!
    „In der Regierung
    fehlt Unsre Führung,
    drum herrscht in Deutschland `gute Nacht´!“

    So flötet der Merz seinem Anhang,
    das predigt er durchaus mit Wohlklang:
    „Im Fall der Fälle
    bin ich zur Stelle,
    ich sorg´ für den besseren Ausgang!“

    Sogar im fernen Sauerland
    ist das als Sprichwort gut bekannt:
    „Dem Merzen sein Frieder
    singt gern mal so Lieder!“
    Dort wird er `Schwarzkehlchen´ genannt.

    Während der Merz nun auf Wahlfang geht,
    Markus schon in den Startlöchern steht,
    in alle Linsen
    sieht man ihn grinsen,
    so breit, dass Fritz das Singen vergeht.
    (Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    so bin ich um den Schlaf gebracht. H. Heine)

  • ehri (Montag, 01. Januar 2024 18:33)

    Gassigehen an Silvester
    Rundum hört man die Böller krachen,
    Heuler, Frösche und andre Sachen,
    mal nur einen Pfurz,
    mir ist das grad schnurz,
    denn Bello muss sein Häufchen machen.

    Mein Hund sucht lange nach der Stelle,
    versteckt sollt´s sein und nicht zu helle,
    er krümmt sich, - soeben
    Kanonenschlagbeben,
    und weg ist der feige Geselle.
    Bellooo, hierher, komm, wo bist du??

  • Thomas Zorn (Montag, 01. Januar 2024 17:41)

    Hallo, hier ein KrimeLick von mir zur Beurteilung. Gruss & Gutes Neues - Thomas
    Mein Freund namens Herbert auf Rügen
    der erzählt nie was Wahres, nur Lügen.
    Wenn er Gast ist bei mir
    möcht' er stets nur zwei Bier.
    Dabei redet er aber von Krügen.

    Es gelang jenem Herbert auf Rügen
    ganz geschickt eine Bank zu betrügen.
    Denn gefälscht war sein Scheck,
    viele Tausend sind weg.
    Na das wird ihm 'ne Weile genügen.

    Das SEK rückte nun an mit drei Zügen
    zur Adresse von Herbert auf Rügen.
    Aber Seeufer sieben
    ist nur'n Acker mit Rüben.
    Seine Daten, sein Leben sind Lügen

    Ein Beweisfoto sollte genügen
    für die Fahndung nach Herbert auf Rügen.
    Doch die Kamera hatte
    einen Sprung in der Platte.
    Deshalb muß ein Phantombild genügen.

    Auf den Straßen, in Häfen und Zügen
    läuft die Suche nach Herbert auf Rügen.
    Ich versteck ihn zuhaus
    doch sein Geld geb ich aus.
    Dafür ertrage ich ja seine Lügen.

  • ehri (Sonntag, 31. Dezember 2023 18:54)

    Lieber Joachim, ich fand die Urfassung pfiffiger.

    Zum Neuen Jahr drei neue Limmis und weiterhin viel Spaß beim Reimen, alles Gute!

    Scharf
    Ein Würstl aus Wien zu Besuch in Genf
    verknallt sich dort in ganz scharfen Senf:
    „Mein Gott, ist der süß!“
    vernehmen sich´s ließ,
    der Senf bekam da heftige Krämpf´.

    Krise
    Sonntagabend schaut Kevin, der Killer,
    Tatort im Ersten, wird immer stiller,
    die Typen so irr,
    die Handlung so wirr,
    augenblicklich umschulen, das will er.

    Mindestlohn
    Zum Imker sprach wütend die Biene:
    „Du fährst hier `ne ganz miese Schiene!
    Hast einen Haufen
    Bienen rumlaufen,
    willste wissen, was ich verdiene?“

  • Joachim Kroll (Freitag, 29. Dezember 2023 20:02)

    Meinen fränkischen Maler (siehe Dienstag, 12. Dezember 2023) habe ich noch einmal überarbeitet, mir gefällt jetzt die überraschende Pointe besser. Wie seht ihr das?

    Der Klaus ist ein Maler in Zell,
    er malt gern „Die Frau im Bordell”.
    Kommt er dann nach Haus,
    dann wünscht sich der Klaus
    ein kühles Bier möglichst ganz schnell.

  • ehri (Donnerstag, 28. Dezember 2023 21:32)

    Aus dem Märchenbuch
    Rapunzel hatte hinten am Kopf
    ´nen ewig langen, fettigen Zopf.
    Stört sie schon sehr,
    schnappt sich `ne Scher´,
    hört Mutters Protest: „ Kommt nicht in `n Topf!“

    Rapunzel drauf: „Du meine Güte,
    du meintest wohl ` nicht in die Tüte ´?
    So ein Teil als Toupet
    ist doch völlig okay
    für `n Lover von edlem Geblüte.“

    Denn der Prinz und sie war´n ein Pärchen,
    - so jedenfalls liest sich´s im Märchen,
    auf´m Haupt er hatte
    `ne ziemliche Platte,
    drauf zeigte sich kaum noch ein Härchen.

    Dafür war er, auch das ist bekannt,
    fit in der Liebe, dazu noch galant,
    für jede Begattung
    gab´s bare Erstattung,
    Punzels Mutter fand das allerhand!

    Neidisch meinten ringsum die Leute:
    „Typisch für die Jugend von heute!
    Früher war´s Liebe,
    jetzt sind´s nur Triebe,
    einst man eher die Kosten scheute.“

  • Rudi Roosen (Mittwoch, 27. Dezember 2023 23:08)

    Es war mal ein Pfarrer aus Wuppertal
    dem wurde mit 30 das Haupthaar so kahl
    sodass jeder im Tal
    ihm Hüte empfahl
    doch sagte er trotzig: Ihr könnt mich mal

  • ehri (Mittwoch, 27. Dezember 2023 18:56)

    Vorsicht jetzt wirds holprig und schräg!!!
    Druckfehler
    Im Atlas steht `Tittenkackersee´,
    ein Ausdruck, den ich gar nicht versteh!
    Ich muss schon sehr bitten,
    wer kackt denn auf Titten,
    das ist doch unterste Schublade!
    Die letzte
    Zeile
    tut schon weh!
    oder:
    Wie der See zu seinem Namen kam
    Titti, so heißt`s Baby vom Inka,
    lässt andauernd heftige Stinka,
    plärrt laut nach dem Papa:
    „Mach Popo schnell sauba!“
    In`n See schmeißt der Kaka mit linka!
    (sc. Hand - allerhand!).
    Angeblich beherrschten die Inkas damals große Teile Boliviens!

    Alles Theater
    Es stritt sich ein Paar in Lünebürg,
    sie war ein Luder, er Dramatürg,
    im finalen Akt
    hat er sie gepackt,
    das Schauspiel endet mit viel Gewürg.

  • ehri (Dienstag, 26. Dezember 2023 20:19)

    Zahlungsverkehr:
    Ein Mensch, der gerade einkäufig,
    der hört diese Frage recht häufig:
    „Bar oder Karte?
    PIN? Moment – warte,
    soeben war s` mir noch geläufig!“

    Verzweifelt sucht er nach den Zahlen,
    die ihm so urplötzlich entfallen.
    Dass er da so grübelt,
    wird heftig verübelt:
    „Mach zu!“ hört man´s hinter ihm schallen.

    Keiner will helfen mit gutem Rat?
    Dann hilf dir selbst und schreite zur Tat!
    In die Tasche fasst er,
    sucht nach losem Zaster:
    „Gut, dann zahl ich halt bar den Salat!“


    Im Wiener Dialekt zu lesen!
    Es sprach der fesche Ferdinand
    zur fremden Dame: „Küss die Hand!“
    Die meinte: „Nein,
    dös lass ma sein,
    Sie sind mir gänzlich unbekannt!“

    Doch dachte sie bei sich im Stillen:
    „Es wär nicht gegen meinen Willen,
    du heißes Gockerl
    mit dem Schmalzlockerl,
    würd´st du mir meine Lippen grillen.“

    Der Ferdinand dagegen denkt sich:
    „Ba, ba, Servus, du Henne kannst mich,
    dich brauch i ned,
    bist ma zu blöd,
    i nimm a Madel vom Bahnhofsstrich!“

    Die Dame kommt zur Centralstation,
    dort macht der Ferdi grad Inspektion.
    Ein glücklicher Zufall?
    Nein, so will´s das Schicksal,
    `ne astrologische Konjunktion.

  • Joachim Kroll (Montag, 25. Dezember 2023 18:21)

    Jetzt kommen möglicherweise meine letzten für dieses Jahr

    Es flog auf den Olaf ein Tintenfass
    Jetzt war er vorn blau aber hinten blass.
    Der Kanzler, der schaute,
    sprach, und das mit Raute:
    “Ihr wollt wohl Asyl? Ja, wir finden ‘was.”

    Einer geht noch

    Mein Freund in Berlin kommt Silvester,
    ins Schwitzen als Feuerwerkstester.
    Auch ich seh' es gern'
    im Fernseh'n von fern.
    In echt sind das "Gutluftverpester.

  • Jochen (Samstag, 23. Dezember 2023 10:32)

    Hin und wieder packt mich das Thema, und nun sind wieder zwei Limericks entstanden:

    Der Limerick ist eine Kunst,
    die manch ein Beginner verhunzt.
    Die Reime sind schlecht,
    (und) das Versmaß erst recht.
    Vom Dichten hab ich keinen Dunst.

    Das optionale "und" in der vorletzten Zeile passt natürlich vom Versmaß nicht, was aber gerade zum Inhalt der Zeile passt. Da bin ich unschlüssig, was mir besser gefällt.

    Welch Wort reimt sich bloß auf "Tirol"?
    Natürlich, das ist wohl "frivol"!
    Der Reim ist erträglich,
    der Sinn darin kläglich,
    Ich glaube, das lasse ich wohl.

    Frohe Weihnachten,

    Jochen

  • ehri (Montag, 18. Dezember 2023 20:21)

    Menschliches
    `Ne Freundin hat mir kürzlich geschrieben,
    nur im SUV würde sie mich gern lieben,
    mein Smart wär zu eng
    bei mir macht es „Peng“,
    ernüchtert bin ich daheim geblieben.

    Übersetzer
    Es schreibt sich ein Monsieur aus Burgund
    alle Finger an Limericks wund,
    denn er muss sie translaten,
    genau das tut er haten,
    so produziert er letztlich nur Schund.

    Klimawandel
    Der Sturm rüttelt an meiner Hütte.
    Ich denk noch: „ Ach du, meine Güte!“
    Da tut´s einen Krach
    und fort ist das Dach,
    ab jetzt wird´s feucht in der Kajüte!

    Materialfrage
    In Schleswig auf dem Bau lag ein Holstein,
    der wollt´ nicht länger einfach nur hohl sein,
    allein schafft er`s nicht,
    verliert gar Gewicht,
    zu seinem Glück füllt `n Maurer Beton rein!

    Tierischer Schweinkram
    Wenn sich Igel und Schwein brünstig paaren,
    gibt’s `n Problem mit den Stacheln und Haaren.
    Doch stark ist der Trieb,
    sie haben sich lieb,
    Stachelschweine sind jetzt die Nachfahren.

    Die wahre Story vom Hasen und vom Igel
    So sprach einst der Igel zum Hasen:
    „Du kannst mir sehr gern einen blasen.“
    Doch der Versuch
    endet mit Fluch:
    „Acht Stacheln hab´ ich in der Nasen!“

    Der Hase war extremlichst pikiert,
    der Igel ebenfalls tiefstens frustriert,
    drum taten die beiden
    solch´s fortan vermeiden,
    was Ähnliches ist nie mehr passiert.

    Der Hengst wieherte lüstig zur Stute:
    „Los, komm rüber zu mich mal, du Gute!“
    Die Dame ziert sich,
    denn sie geniert sich,
    ob der Grammatik zieht sie `ne Schnute.
    (- Sie war nämlich von adligem Blute -)

    Komplizierter Fall – wer das versteht, na - ich weiß nicht!
    Der Bastian Sick schreibt im Buch, dass er meint,
    der Dativ sei dem Genitiv sein Feind,
    was für ein Irrtum,
    grad andersherum:
    Dank Dativs `m Geni die Sonne neu scheint!

  • ehri (Sonntag, 17. Dezember 2023 00:12)

    Weihnachten
    Am Baume hell leuchten die Lichtlein,
    drum rum strahlen alle Gesichtlein,
    außer einem -
    nämlich meinem,
    ich glaub´ nicht an solche Geschichtlein.

    Die Verkündigung oder Ein Engel auf Erden

    Das Navi wurd´ oben falsch programmiert,
    weshalb der Engel beim Landen sich irrt,
    so landet er satt
    inmitten der Stadt -
    von tausend Marias voll irritiert.

    Ab ins Kaufhaus zur Damenabteilung,
    auftragsgemäß beginnt er die Peilung,
    hat die Order, die eine:
    „Find´ Maria, die Reine!“
    Die Zeit drängt - deshalb höchste Beeilung!


    Er tritt an eine der Damen heran:
    „Maria“, so fragt er, „hast du schon `nen Mann?“
    Drauf sie ganz verwundert:
    „Was, einen? – Ne, hundert!
    Die braucht’s schon, damit man von leben kann.“

    Eine andere Maria:
    „Fass´ dich, mein Engel, bei uns in Geduld,
    rar gesät in der Stadt ist die Unschuld,
    weil eher das Laster
    gedeiht auf dem Pflaster,
    bei uns ist die Tugend längst eingelullt!“

    Aber, Moment mal, ich kenn da eine,
    so `ne dünne, mag´re ziemlich Kleine,
    macht voll auf Jungfrau.
    Ich weiß auch genau,
    die nimmt als Lohn nur ganz große Scheine.

    Solch´ Botschaft lässt den Engel erbleichen,
    nun wird er sein Ziel niemals erreichen,
    ihm mangelt´s am Zaster
    zu zahlen das Laster -
    nie könnt´ er so `ne Rechnung begleichen.

    Maßlos enttäuscht sinkt da nieder sein Haupt,
    so jäh jeder guten Hoffnung beraubt.
    Zwar viel´ Frauen bequasselt,
    trotzdem - Auftrag vermasselt,
    jetzt wird er sicher vom Dienst beurlaubt!

    Der Engel traut sich nicht mehr nach oben,
    bestimmt wird der Chef ziemlich laut toben:
    „Du, lahme Taube,
    bist, wie ich glaube,
    sehr gut im Innendienst aufgehoben!“

    Auf diesen Anschiss verzichtet er gern,
    denn so was möchte sich niemand anhör´n.
    Und mit Maria, der kleinen,
    ist er auch schon im Reinen,
    ab sofort nennt er sie zärtlich: „Mein Stern!“

    Und wenn er dann abends zu Bette geht,
    die Maria ihm gerne zur Seite steht.
    „Dich und deinen Pimmel,
    die schickt mir der Himmel“,
    das spricht sie am liebsten als Nachtgebet.

  • ehri (Donnerstag, 14. Dezember 2023 19:03)

    Ich würd´ gern Limericks schreiben,
    wo sich die Reime nicht reiben.
    Herrje, ist das schwer,
    ich kann schon nicht mehr,
    drum lass ich es jetzt lieber bleiben.
    Oder doch nicht?

    Es lebte ein Mensch dort in Heinen,
    der baumelte gern mit den Beinen.
    Er kenne kein´ Stress,
    behauptet er kess,
    sei mit sich selbst völlig im Reinen!

    Ein Hund bellte ständig den Mond an,
    das störte gewaltig den Mondmann,
    sprach: „Schnauze, du Töle,
    hör auf mit´m Gejöhle!“
    Sogleich herrschte himmlische Ruh´ dann.

    Ein Pärchen in Lustheim hatte viel Frust,
    er wollte so gern, doch ihr fehlt die Lust.
    Heut ließen sie´s bleiben,
    um´s dienstags zu treiben,
    am Mittwoch hab´n beide nix mehr gewußt!

    Sie trug einen Ring an den Oehren,
    wollt´ damit die Männer betören,
    doch ihr Haar war zu dicht
    und das störte die Sicht,
    Hilfe fand sie bei den Frisören.

  • Joachim Kroll (Dienstag, 12. Dezember 2023 20:45)

    Hier einmal zwei ganz unterschiedliche Limericks:

    1) So einfach ist das Limerickschreiben nun doch nicht.

    Ich hab‘ eine Schwester in Köpenick
    die ist wirklich hübsch und hat Schreibgeschick.
    Sie sucht sich ein Wort,
    dazu einen Ort
    und sagt dann: „Das ist jetzt ein Limerick!”

    2) Man ist nicht gern nackt - das ist nun mal Fakt

    Ein fränkischer Maler aus Zell
    malt Aktbilder in Aquarell.
    Doch im Künstlerhaus
    zieht sich niemand aus.
    Ganz anders war das im Bordell.

  • ehri (Sonntag, 10. Dezember 2023 23:26)

    Zum besseren Verständnis:
    M. Söder Chef, H. Aiwanger Wirtschaft, M. Kanniber Agrar,
    Verhältnisse: S. - A. schwierig, A. - K. sehr schwierig,
    K. musste auf Geheiß von S. Jagdministerium an A. abgeben.

    In München auf´m Thron sprach der Markus:
    „Gell, Hubert, mit lustig ist jetzt Schluss!
    Du bist ja ein Hund,
    doch treibst du´s zu bunt,
    ist d´ Schonzeit vorbei, kommt der Abschuss.

    Doch Hupsi macht ein Pokergesicht,
    verschwindet im Wald gleich im Dickicht,
    denn dank Markus ist er
    neuer Jagdminister,
    und Jager, das weiß man, fürcht´n sich nicht!

    Im Wald lauert Michi Kanniber,
    auf ´n Holzbock, der wäre ihr lieber.
    Laut und deutlich sie ruft:
    „Jetzt bleib stehen, du Schuft!“
    und zielt auf ihn mit´m Kleinkaliber.

    Der Hubert streckt schnell die Hände hoch
    und wiegelt dann ab: „Gemoch, gemoch,
    liebe Frau Kollegin,
    legen S´ doch das G´wehr hin,
    die Kompetenzen klären wir noch.“

    Doch vom Hochsitz runter da gellt´s:
    „Ich brenn´ dir jetzt eins auf den Pelz
    mit Schweinezüchtern
    kann ich´s nicht nüchtern
    farewell, go to hell, Gott vergelt´s!”

    Wirklich, diese Geschichte ist scheußlich,
    Markus und Michi finden sie gräußlich:
    Der Schuss ging daneben,
    und Hupsi bleibt leben,
    einzig der freie Wähler*, der freut sich!
    *Aiwanger ist Chef der Freien Wähler Partei

    Und wenn sie nicht irgendwann abgewählt werden,
    regieren sie lang noch auf bayrischer Erden!
    Gott mit dir, du Land der Bayern ………