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Wünschen Sie sich beispielsweise ein Feedback zu einem selbst verfassten Limerick, dann stellen Sie ihn bitte hier ein.

 

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Da mittlerweile nicht mehr nur im Gästebuch, sondern auch in der Dicht-Werkstatt versucht wird, Spam zu posten, und da zudem ein offensichtlich psychisch Kranker mehrfach unqualifizierte und boshafte Kommentare in der Dicht-Werkstatt veröffentlichte, die ich anschließend löschen musste, sehe ich mich gezwungen, die Kommentarfunktion auf Moderation umzustellen.

 

Das bedeutet: Beiträge werden nicht mehr automatisch und unverzüglich sichtbar, sondern müssen erst von mir freigeschaltet werden. Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahme.

 

Beiträge, die gegen die Netiquette verstoßen, die also den respektvollen Umgang miteinander vermissen lassen, schalte ich nicht frei.

Kommentare

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  • Peter Scholer (Montag, 22. April 2019 15:09)

    Da sitzt eine Dame aus Sitten,
    kurz aufzusteh‘n muss ich sie bitten,
    da meine doch fitten
    Händ‘ unter den Titten
    durch deren Gewicht so sehr litten.

  • Peter Scholer (Montag, 22. April 2019 15:05)

    Bei Fürsten und Klerus war üblich,
    dass sie ihre Völker bezüglich
    Güter und Wissen
    hatten beschissen,
    mit Glaubenshaft hielt man sie friedlich.

  • Ulla Beelte (Sonntag, 21. April 2019 20:51)

    Hallo zusammen,

    nachdem ich unbeabsichtigt mit meinem letzten Beitrag zwischen die Fronten der hitzigen Debatte geraten bin, möchte ich mich kurz dazu äußern.
    Ich finde es höchst bedauerlich, wenn die Differenzen scheinbar so unüberwindlich sind, dass ein kreativer Kopf wie Thomas dieser Plattform den Rücken kehrt.
    Was bleibt, ist ein flaues Gefühl.

    Gruß, Ulla.

  • Bernhard H. Behncke (Sonntag, 21. April 2019 18:13)

    Nachdem die 'realen'
    Ostereier wohl alle gefunden und verzehrt worden sind, noch einer als Nachschlag sozusagen:
    Ein Sammler von uralten Toastern
    der kaufte bei E-Bay zu Ostern
    ein neues Modell
    und merkte sehr schnell:
    es taugt nichts, darob war erbost er.

  • Eva Schneider (Samstag, 20. April 2019 13:02)

    Hallo Thomas, hallo Alle,

    ich hatte mich gefreut, dass nach langer Zeit wieder ein Lebenszeichen von Thomas Elbrecht kam: Ein Ostergruß, in Form eines lustigen österlichen Limericks.
    Gerne hätte ich darauf ebenfalls mit einem österlichen Limerick reagiert, des Inhalts z.B., dass doch der Osterhase die Ostereier legt?? Aber ich habe es nicht auf die Reihe gekriegt.
    Ich dachte in letzter Zeit öfters, Thomas Elbrecht hat wohl keine Zeit mehr, sonst hätte er sicher zu dem einen oder anderen krummen Limerick von uns eine gekonnte Alternative vorgeschagen.

    Frohe Ostern allen!
    Eva

  • Peter Scholer (Samstag, 20. April 2019 10:39)

    Lieber Thomas,

    Auch mir ist aufgefallen, dass hier etwas nicht stimmen kann im Hühnerstall.
    Die Pointe sollte darauf zielen, mehr Eier zu haben und nicht mehr Küken.
    Dann könnte die Pointe noch so verrückt sein, der Zusammenhang würde stimmen, somit auch die Pointe, soweit sie witzig ist..
    Sie haben den Limerick hier eingestellt, also zur Diskussion frei gegeben.
    Ich wäre froh, wenn bei meinen Limericks, etwa eine helfende Hand eingreifen würde. Hier könnte ein Dreier auch mal zu besseren Ergebnissen führen.
    Mehr Augen sehen mehr.

    Liebe Grüsse Peter Scholer

    Ich wünsche Ihnen und allen andern ebenfalls frohe Ostern.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 20. April 2019 00:06)

    Hallo Thomas,

    schon bei Ihrer ersten Reaktion war nicht zu übersehen, dass Sie verärgert sind, nun aber offenbar richtig. Das tut mir leid, denn es ist nicht meine Absicht, jemanden zu verärgern oder dessen Limericks in unsachlicher oder überheblicher Weise zu kritisieren. Was Ihren Limerick angeht, revidiere ich meine Einschätzung allerdings nicht. Auch wenn es in einem Limerick um Witz geht, muss der Aufbau dennoch in sich schlüssig sein. Und wenn eine Pointe nicht unmittelbar durchdringt, z.B. weil man beim Lesen über unplausible Bedingungen stolpert, wenn man also erst nachdenken muss, wo die Pointe steckt, dann ist die Pointe verloren. Das meinte ich genau so.

    Wenn Sie einen Limerick in die Dicht-Werkstatt einstellen, geben Sie ihn automatisch zur Diskussion frei, es sei denn, Sie schreiben dazu, dass Sie keine Diskussion oder Kritik wünschen. Ich habe auf Ihren Limerick reagiert, weil ich ihn interessant fand – in der Hoffnung, sie würden meiner Argumentation folgen können und ihn entsprechend überarbeiten wollen. Dass ich Ihnen damit „auf den Schlips trete“ konnte ich nicht ahnen, und das war auch nicht meine Absicht.

    Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich als Betreiber der Limerickseite entscheiden darf, welchen Limerick ich für gelungen halte, um ihn auf meine Seite zu übernehmen, und welchen nicht. Subjektivität und Geschmack spielen dabei auch eine Rolle. Ich spreche selbstverständlich kein allgemeingültiges Urteil über die Qualität eines Limericks aus, sondern eines, das mir aus meiner Erfahrung und meiner Kenntnis gut begründet erscheint. Ich bin aber immer bereit, über eine andere Sichtweise zu diskutieren und mein Urteil gegebenenfalls zu revidieren.

    Es tut mir leid, dass ich Ihren Ostergruß nicht gewürdigt habe. Ich habe vordringlich einen Limerick gesehen, der anlassbezogen zur Diskussion gestellt wurde. Auf Oster- und Weihnachtsgrüße an alle antworte ich meistens nicht, nehme sie aber sehr wohl wahr und freue mich auch über sie. Mein Verhalten nun als „sehr schlechten Stil“ zu bezeichnen, finde ich unangemessen.

  • Ulla Beelte (Freitag, 19. April 2019 22:26)

    Es kredenzte ein Koch aus Bad Zwesten
    den illustren und vornehmen Gästen:
    das Menü `La Surprise´-
    Was Genüsse verhieß,
    war gekocht aus vergammelten Resten

    Frohe Ostern allerseits
    und guten Appetit beim Ostermenü!

  • Thomas Elbrecht (Freitag, 19. April 2019 14:49)

    Hallo Heinz Hermann,

    ich nehme zur Kenntnis, dass Sie meinen Speyer-Limerick nicht witzig finden. Macht ja nichts – Humor ist eben auch Geschmackssache. Bei mir entsteht aber der Eindruck, dass Sie Ihre Meinung absolut setzen wollen, da angeblich objektive Kriterien es unmöglich machen, den Limerick witzig zu finden – und genau DAS stört mich doch gewaltig, zumal es ein Schema ist, das ich in Ihren »Ablehnungs- und Kritikbegründungen« zu diversen Limericks (nicht nur meinen) schon ziemlich häufig beobachtet und mich darüber geärgert habe.

    Ärgerlich und sehr schlechten Stil finde ich übrigens auch, dass Sie es nicht einmal für nötig halten, auf den in meinem Beitrag enthaltenen Ostergruß zu reagieren; stattdessen tun Sie den Limerick pauschal als unplausibel ab und fertig. Kann man natürlich machen, aber das brauche ich mit Sicherheit nicht!

    Ich werde die fruchtlose und zeitraubende Diskussion an dieser Stelle für meinen Teil beenden, nur eines möchte ich noch anmerken, da mich die letzten beiden Sätze Ihres Beitrages doch sehr irritiert haben:

    1) Sie monieren allen Ernstes, dass in einem Limerick ein (abgeschmacktes – ihre Wertung) Geschlechterklischee bemüht wird?

    2) Der Witz ist verloren, wenn man vor dem Lachen nachdenken muss?!

    Letzteres ist Ihnen doch hoffentlich nur »rausgerutscht« und nicht wirklich Ihr Ernst!

    So, genug davon – ich wünsche allen, die hier mitmischen, frohe Ostern und weiterhin viel Spaß beim »Limericken«!

    Gruß,
    Thomas

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 19. April 2019 08:01)

    Es vergnügen sich Knaben aus Osten,
    Mit Blondinen an schwarzblauen Pfosten.
    Doch bereut man im stehen,
    Wenn ertönen die Wehen.
    So entstehen die teuersten Kosten.

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 19. April 2019 07:55)

    Es gibt einen Opa aus Utting,
    Der liebte besonders den Pudding.
    Doch gilt beim verzehren
    Verzicht und entbehren,
    Wenn dadurch der Goldzahn kaputt ging.

  • Peter Scholer (Donnerstag, 18. April 2019 23:00)

    Bunt schrieben da Limerick Dichter,
    dann fand sich ein ernsthafter Richter,
    der meint, man soll Wahres
    und Edles bewahren,
    drum sorgsames Dichten verficht er.

  • Peter Scholer (Donnerstag, 18. April 2019 12:43)

    Und hier noch einer zur Serie Federvieh.

    Zwei Hühner im Stall auf der Stange stehn,
    der Bauer früh morgens sein Ei will sehn
    Da gag, gag, gag, gag,
    ein Ei kommt herab,
    noch ehe im Tale die Hähne krähn.

  • Bernhard H. Behncke (Donnerstag, 18. April 2019 12:26)

    Hallo, Thomas, daß der Hahn deutsch, also menschlich spricht, ist ja kein Problem, das konnten schon alle Tiere beim alten Aesopos, und zwar in Griechisch! Aber einmal ganz allgemein erwähnt: mir gefallen die vielen Interpretationsmöglichkeiten (welch schönes Wort) nicht. Warum immer alles so kompliziert, teils unfertig und, wie HHM schon mehrfach erwähnt hat, zu oft am Konstruktionsschema eines Limerick vorbei. Wer hat es denn so eilig, unfertige Texte der Gemeinde zuzumuten? Gruß an alle und schöne Ostern. Bernhard

  • Peter Scholer (Donnerstag, 18. April 2019 10:52)

    hier noch die Variante

    Ein Teenie verpflegt sich am Meer
    aus Foodpack, das liegt dann umher.
    Ein Gast weist darauf hin,
    keck meint die Banausin,
    Sie dürfen’s haben, brauch’s nicht mehr.

  • Peter Scholer (Donnerstag, 18. April 2019 10:13)

    Ein Teenie verpflegt sich am Meer
    aus Foodpack, das liegt dann umher.
    Ein Gast weist darauf,
    keck meint der Banaus,
    sie dürfen’s behalten, s‘ ist leer.

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 18. April 2019 09:40)

    Hallo Thomas,

    mir war vollkommen klar, dass man den Limerick auch unter dem Aspekt lesen kann, dass da ein Hahn zwei Hühnern was vom Pferd erzählt, um sie zu einem Dreier zu bewegen. Aber der Witz funktioniert meiner Meinung nach nicht, denn die Unplausibilität, die ich moniert habe, verhindert, das. Wir müssen hier nicht darüber reden, ob Hühner und Hähne sprechen können, darum geht es nicht.
    Zunächst mal beeinflusst die Befruchtung nicht die Zahl der Eier, wie schon gesagt. Hinzu kommt, dass auch ein Dreier, selbst wenn die Befruchtung grundsätzlich die Zahl der Eier steigern würde, gegenüber zwei hintereinander vollzogenen Zweiern keine Steigerung bringen könnte. Und auch das Argument, dass der Hahn den Hühnern klar machen möchte, dass wegen des Osterfestes mehr Eier gebraucht werden, ist unlogisch. Warum sollten die Hühner Interesse daran haben, mehr Eier zu legen, die sie ja alle nicht ausbrüten dürfen? Das Gegenteil wäre anzunehmen, nämlich dass sie sich an Ostern verweigern.
    Auch in einer Fabel müssen gewisse Randbedingungen stimmig sein, damit die Pointe funktioniert. Wenn man von so dummen Hühnern ausgeht, dass man ihnen alles erzählen könnte, also beispielsweise auch, dass ein Dreier die Voraussetzung ist, um nach dem Tod in den Himmel zu kommen, dann reizt das nicht die Lachmuskeln, sondern führt zu der Überlegung, warum die Dummheit von Hühnern im Kontrast zur Schläue des Hahns witzig sein soll. Soll hier als Pointe ein abgeschmacktes Geschlechter-Klischee bemüht werden? Und wenn man vor dem Lachen erst nachdenken muss, dann ist der Witz verloren.

  • Thomas Elbrecht (Donnerstag, 18. April 2019 01:34)

    Hallo Heinz Hermann,

    mir sind die biologischen Fakten bezüglich der Fortpflanzung von Hühnern durchaus bekannt, aber mein Limerick soll keine wissenschaftliche Abhandlung darüber sein, sondern ein WITZ! Ein Witz, der grob umrissen darin besteht, dass ein männliches Tier versucht, zwei Weibchen mit einer offensichtlich fadenscheinigen Begründung zu einem »Dreier« zu drängen; also eine Übertragung vom Menschenreich ins Tierreich. Dabei ist es mir vollkommen gleichgültig, wie die Fortpflanzung beim Federvieh im Einzelnen funktioniert, denn darum geht es nicht. Im Übrigen müsste man nach dieser Logik auch kritisieren, dass der Hahn unsere Sprache sprechen kann.

    Leider muss ich an dieser Stelle aus Zeitmangel abbrechen, aber ich äußere mich in Kürze noch mal.

  • Eva Schneider (Mittwoch, 17. April 2019 23:52)

    Oh, Überraschung!
    Lieber Heinz Hermann,
    vielen Dank für die fachkundige Zubereitung und das ausgesprochen genießbare Ergebnis!

  • Peter Scholer (Mittwoch, 17. April 2019 21:05)

    Guten Tag miteinander,

    Jetzt kommen wir von der Schäfer,- zur Mathematikrunde.
    Also die Idee mit Pi von Eva finde ich sehr witzig. Vielleicht gibt es noch andere Formeln?

    Gruss Peter

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 17. April 2019 17:40)

    Liebe Eva,

    habe das Halbgare versucht gar zu bekommen:

    Es versprach mal ein Rechengenie:
    „Ich berechne exakt die Zahl Pi!“
    Es fing jung damit an
    Und saß lebenslang dran
    Auf dem Grabstein steht: Pi endet nie!

  • Eva Schneider (Mittwoch, 17. April 2019 16:00)

    Inspiriert von Schäfers Pi und Ullas Genie jetzt noch ein weiterer - eher halbgarer - Mathematik-Limerick:

    Ein Mann sprach "Ich bin ein Genie
    und berechne genau zwei mal pi".
    Fing als Jüngling schon an
    und saß lebenslang dran.
    Am Grabstein steht "pi endet nie".

    Frohe Ostern!

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 17. April 2019 12:36)

    Hallo Thomas,

    der Speyer-Limerick ist leider nicht plausibel, denn das Eierlegen ist nicht davon abhängig, ob eine Befruchtung stattfindet oder nicht. Die Zahl gelegter Eier wird nicht dadurch beeinflusst, ob keine Befruchtung oder eine in Zweisamkeit oder Dreisamkeit stattfindet.

  • Thomas Elbrecht (Mittwoch, 17. April 2019 00:23)

    Ein Hahn nahm zwei Hennen in Speyer
    vor Ostern beiseite. »Die Feier«,
    so sprach er, »rückt näh’r,
    der Eier braucht’s mehr.
    Ich fürchte, da hilft nur ein Dreier!«

    * * *
    Frohe Ostern allerseits!

  • Peter Scholer (Montag, 15. April 2019 18:42)

    dieser Tag wäre geschafft

    Der Schäfer die Schäfchen hat zählt,
    beruhigt, dass keines ihm fehlt.
    Jetzt kann er wählen,
    Schlaf; oder zählen,
    Doch das Schäferstündchen er wählt.

  • Bernhard H. Behncke (Montag, 15. April 2019 11:43)

    Ein Marathonläufer aus Hessen
    war sehr auf das Laufen versessen.
    Dreht Runde um Runde
    noch zu später Stunde,
    kommt heim und kriegt nichts mehr zu essen.

  • Ulla Beelte (Montag, 15. April 2019 11:23)

    Hallo Peter,

    Mir gefällt die letzte Zeile:...Er zählt nur die Hälfte, mal zwei.
    Das ist eine absolut witzige Idee, die mich zu folgendem Vers verleitet hat: (man möge mir die unsauberen Reime verzeihen)

    Ein Schäfer, das Mathegenie,
    zählt Schafe so schnell wie noch nie:
    In kreisrunden Ställen
    den Radius zählen
    dann nur noch hoch Zwei und mal Pi

  • Torsten Hildebrand (Montag, 15. April 2019 09:02)

    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    Betrachtet das zählen von Schafen
    Als ewigen Fluch
    Denn jeder Versuch
    Der tut ihn mit Schlaf nur bestrafen

  • Peter Scholer (Sonntag, 14. April 2019 23:35)

    Und hier noch den Feierabend

    Der Schäfer noch machte ein Fündchen,
    vergass er doch Gigot, sein Hündchen;
    denn das sollte wachen,
    wenn er möchte bachen.
    Auch während er hätt Schäferstündchen.

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 14. April 2019 16:50)

    Es jammert ein Schäfer vom Rhein:
    „Die Schafe zu zählen muss sein,
    doch wenn ich's versuch,
    ereilt mich ein Fluch,
    denn mittendrin schlafe ich ein.“

  • Ulla Beelte (Sonntag, 14. April 2019 10:12)

    Ein Schäfer aus Breisach am Rhein,
    der jammert: „Es kann doch nicht sein!
    Erst muss ich mich quälen
    die Schafe zu zählen
    und dann schlaf ich mittendrin ein"

  • Eva Schneider (Sonntag, 14. April 2019 10:06)

    Obwohl Ulla das Problem bereits selbst sehr schön gelöst hat, hier nochmals eine Variante - aus Spaß an der Freude!:

    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    hat Mühe beim Zählen von Schafen.
    Er zählt immer fleißig,
    doch höchstens bis dreißig
    Dann sieht man ihn liegen und schlafen.

    Hallo Peter,
    Ihren Rieden-L. finde ich kreativ, philosophisch, versöhnlich - trotz kleiner Schwächen gefällt er mir!

    Grüße von Eva

  • Peter Scholer (Samstag, 13. April 2019 23:50)

    Mein Schäfer bei Schafzählerei
    stets gegen das Ende schlief ein.
    Um das zu verhindern,
    tut Anzahl vermindern,
    er zählt nur die Hälfte, mal zwei.

  • Peter Scholer (Samstag, 13. April 2019 22:42)

    Hallo Ulla,

    Was doch so ein Ortswechsel nicht alles bewirken kann.
    Bravo!
    Gruss Peter

  • Ulla Beelte (Samstag, 13. April 2019 13:52)

    Ich habe mich schweren Herzens von Heiligenhafen verabschiedet!

    Ein Schäfer aus Breisach am Rhein,
    der klagte:„Es ist so gemein!
    Das Zählen der Schafe
    braucht Zeit, und ich schlafe
    ganz knapp vor dem Ende stets ein."

  • Eva Schneider (Samstag, 13. April 2019 11:02)

    Liebe Ulla und Alle,
    die Idee vom Schäfer ist so klasse, dass alle seit Tagen am Basteln sind....
    Auch ich liefere jetzt noch eine Variante, möchte aber gleich dazu sagen, dass ich Ihr Original BESSER finde!!
    Aber es macht einfach Spaß...:

    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    hat Kummer beim Zählen von Schafen
    Denn stets - so im Mittel -
    nach knapp einem Drittel
    sieht ihn man schon liegen und schlafen.

    Grüße von Eva

  • Peter Scholer (Freitag, 12. April 2019 20:42)

    Es wohnten zwei Neider in Reiden,
    die konnten sich beide nicht leiden.
    Erst s’Reimeverschieben
    von Reiden zu Rieden,
    bringt Frieden statt Leiden den beiden.

  • Peter Scholer (Freitag, 12. April 2019 19:14)

    Guten Tag Ulla,
    Ich habe mich nocheinmal dem Problem angenommen.Das eingeschlafen wäre wohl, trotz leicht unsauberer Betonung, am geeignesten, wie das auch andere festgehalten haben.
    Hier noch eine leicht abgeänderte Variante:

    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    Betrachtet sein Zählen von Schafen
    Als ewigen Fluch
    Er ist beim Versuch
    Bislang stets vor Schluss eingeschlafen

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 12. April 2019 16:24)

    Es lebte ein Mädchen in Horben,
    das war schon mit 16 verdorben.
    Die Wollust zu stillen,
    nahm es viele Pillen
    und ist daran leider verstorben.

  • Eva Schneider (Freitag, 12. April 2019 00:11)

    Kurzer Nachtrag:
    Ich habe natürlich schon verstanden, dass es da was gibt, worüber man stolpern kann, und dass Ulla sicherlich gewissermaßen "ausgewichen" ist auf Ver-schlafen, weil Ein-schlafen sich dem Rhythmus widersetzt hat. Ich finde aber, dass das Problem - angesichts der so tollen Idee, die jeder sofort versteht, so gut gelöst ist, dass der spontane Eindruck gerettet ist.

  • Peter Scholer (Donnerstag, 11. April 2019 23:46)

    Hallo Ulla,

    doch noch schnell die allerletzte Variante:

    Bislang stets zum Ende geschlafen

    Gruss Peter Scholer

  • Peter Scholer (Donnerstag, 11. April 2019 23:35)

    Hallo Ulla,
    Viele köche verderben den Brei. aber doch noch mein letzter Versuch, das Problem sinngemäss zu lösen.

    Lieber Gruss Peter scholer


    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    Betrachtet sein Zählen von Schafen
    Als ewigen Fluch
    Er hat beim Versuch
    Bislang stets am Ende geschlafen

  • Ulla Beelte (Donnerstag, 11. April 2019 22:59)

    Hallo, liebe Limerick-Freunde,

    herzlichen Dank für die Resonanz und die Ideen zum Schäfer-Limerick!
    Die letzte Zeile hat auf jeden Fall Schwächen. Gerne hätte ich den Begriff "einschlafen" bzw. "eingeschlafen" verwendet, aber genau wie Heinz Hermann vollkommen richtig vermutet, musste ich aufgrund der Betonungs-Problematik auf "verschlafen" ausweichen.
    Peters Idee, in der zweiten Zeile "sein Zählen" statt "das Zählen" zu schreiben, ist pfiffig, aber der Bezug zur fünften Zeile ist leider nicht deutlich genug, um das Sinnproblem zu lösen.
    Etwas Besseres ist mir bis jetzt leider auch noch nicht eingefallen, aber ich arbeite dran!

    Liebe Grüße, Ulla.

  • Eva Schneider (Donnerstag, 11. April 2019 22:45)

    Hallo Dichtwerker,
    als ich den Limerick vom Schäfchenzählen gelesen habe, fand ich ihn einfach nur gut: ich habe mich an gar nichts gestoßen. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass ein Anderer als der Schäfer selbst seine Schafe Abend für Abend zählt - zählen muss... Für mich war alles stimmig.

    Das wollte ich jetzt auch noch los werden, nachdem ich die lange lebhafte Diskussion gelesen habe und die Verbesserungsvorschläge, die mir alle weniger gefallen als das Original.

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 11. April 2019 18:25)

    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    Betrachtet das zählen von Schafen
    Als ewigen Fluch
    Denn jeder Versuch
    Bringt ihn dabei stets zum einschlafen

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 11. April 2019 17:09)

    Lieber Bernhard,

    es stimmt, in meiner Version der 5. Zeile (die, wie gesagt, wegen der falschen Wortstellung auch unschön ist) liegen die Hebungen auf den Silben vor, ein und schla. In Ihrer Version aber liegen die 3 Hebungen entweder (hier gibt es zwei Betonungsmöglichkeiten) auf dann, stets und ein oder auf er, stets und ein.
    Ich muss mich allerdings korrigieren, was meine frühere Behauptung angeht, eingeschlafen habe 2 Hebungen; es ist nur eine, nämlich die auf der 1. Silbe. Diese 1. Silbe führt zu einem Wegfall der in geschlafen normalerweise vorhandenen Betonung auf schla.
    eingeschlafen kann aber in keiner Lesart nur auf schla betont werden.

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 11. April 2019 16:22)

    Eine Variation zu Ullas Schaf Limerick.

    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    Beim zählen von eiligen Schafen
    Beim Fluss überqueren
    Doch tut ihn sehr stören
    Das Ende so knapp zu verschlafen

  • Bernhard H. Behncke (Donnerstag, 11. April 2019 15:49)

    Lieber Heinz Hermann, kann ich nicht so recht nach-vollziehen. Meine letzte Zeile hätte drei Hebungen; er; stets und ..schlafen. Das liest sich ganz flüssig, ohne Ecken und Kanten. Und verdirbt auch nichts. Sie hätten, wenn ich richtig zähle, den gleichen Aufbau: ..vor; ein und ..schlafen. Oder? Gruß aus Hamburg Bernhard

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 11. April 2019 13:16)

    Liebe Ulla,

    mit verschlafen, schlafen oder geschlafen ist es mir nicht gelungen, den Sinn richtig zu transportieren.
    Mit eingeschlafen geht es wegen der falschen Rhythmik per se nicht. Rhythmisch ginge es nur mit einer sehr unschönen und falschen Wortstellung, bei der ein und geschlafen auseinandergerissen werden:

    Ein Schäfer aus Heiligenhafen
    Betrachtet das Zählen von Schafen
    Als ewigen Fluch:
    Bei jedem Versuch
    Ist vorzeitig ein er geschlafen

  • Peter Scholer (Donnerstag, 11. April 2019 13:13)

    Liebe Ulla,

    dieser schöne Vers sollte unbeingt gerettet werden.
    Ich hätte noch eine Idee, oder liege ich da falsch?
    Anstelle von betrachtet das Zählen, betrachtet sein Zählen

    Gruss Peter Scholer