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Kommentare

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  • Joachim Kroll (Mittwoch, 04. Mai 2022 21:14)

    Ein älterer Herr aus Bad Steben,
    der wollte so gern 'was erleben.
    Er trank schon um vier
    die erste Maß Bier.
    Die Zehnte konnt' er nicht mehr heben.


    Bad Steben: Ort im Landkreis Hof (Bayern)

  • Joachim Kroll (Mittwoch, 27. April 2022 22:40)

    Zwei gewöhnungsbedürftige Fünfzeiler
    (Beim Inhalt bitte bedenken, dass beide Limericks für eine Schülerseite sind.)

    Im ersten Beispiel passt zwar die Metrik, dafür sind aber die Reime von „Peter” nicht ganz sauber. Manche Leser empfinden so etwas originell, andere hätten lieber ganz saubere Reie.

    Das zweite Beispiel startet, und das kommt ja nicht so häufg vor, in allen Zeilen mit zwei unbetonten Silben. Die jeweils ersten Hebungen sind also „blüh”, „möch”, „fo”, „do” und „Wet”. In den Zeile 1) und 2) ist das gewöhnungbedürftig aber machbar, doch ich wollte unbedingt die Zeile 5) so haben.


    Mein Freund in der Schule heißt Peter,
    zum Unterricht kommt er meist später.
    Doch dann kracht er auf,
    macht Unsinn zu Hauf.
    Zum Schluss lacht er kess und dann geht er.


    Wie lang‘ blühen wohl meine Narzissen?
    Ja, das möchte ich dieses Jahr wissen.
    Ich werd‘ fotografieren,
    alles dokumentieren,
    doch das Wetter ist leider beschissen

    Wie seht ihr das?

  • Joachim Kroll (Donnerstag, 21. April 2022 21:22)

    Zu Torstens Raben und Goldhamster

    wenn es dem Humor förderlich ist, dann darf man bei dem Wort "ausgraben" auch mal die Betonung auf "gra" legen, dann passt die Metrik wieder.

    Bei dem Reimwort von Berlin wird ja auch die umgangssprachliche Form gelieh'n akzeptiert, sonst müsste man ja "geliehen" schreiben. Das passt nicht als Reim und verdirbt das Versmaß.

  • Peter Kruse (Mittwoch, 20. April 2022 15:00)

    Leider gibtˋs in Immenstadt
    Wespen mehr an Immen statt.
    Das heißt somit
    Weniger Honig.
    Schlimm für jeden Nimmersatt.


    Eine Pommesbude in Witten
    War bekannt für beinharte Fritten.
    Für deren Genuss brauchtˋs Zähne
    So stark wie die der Hyäne.
    Sonst gibtˋ schon mit Dreißig die Dritten.

  • Torsten Hildebrand (Dienstag, 19. April 2022 19:06)

    Hallo Joachim,
    Vielen Dank erstmal für dein Feedback.

    Nur bei dem Goldhamster Limerick ist Metrik/Versmaß stimmig. Und auch die Reime sind korrekt. Berlin wird auf der zweiten Silbe betont gelieh'n auch. Bei schien Betonung auf ie.

    Mein Fehler liegt im zweiten Limi, in der zweiten Zeile.
    Nach Boden fehlt eine unbetonte Silbe; und Aufgraben wird auf der ersten Silbe betont. Umgraben geht auch nicht selbe Betonung. Funktionieren würde nur be - ver -
    und zergraben. Würde dann leicht verändert so klingen:

    Man sah mal zwei Raben in Raben,
    Mit Krallen den Boden zergraben.
    Sie gruben ein Stück.
    Doch was für ein Glück.
    Es gab keinen Schaden beim schaben.

    Macht's auch nicht besser.

  • Joachim Kroll (Dienstag, 19. April 2022 09:39)

    Zum Goldhamster

    Warum muss immer alles perfekt sein? Mag sein, dass ein Kritiker die Reime beanstandet, aber genau die finde ich originell!! Weiter so.

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 17. April 2022 13:30)

    Ein Goldhamster hat in Berlin
    Sich kurz eine Schere geliehn
    Die hat er genutzt
    Sein Fell arg gestutzt
    Weil immer die Sonne drauf schien

    Nicht perfekt


    Man sah mal zwei Raben in Raben
    Mit Krallen den Boden aufgraben
    Sie gruben ein Stück
    Doch was für ein Glück
    Es gab keinen Schaden bei Schaben

  • Joachim Kroll (Samstag, 16. April 2022 22:46)

    Ostergruß 2022

    Erst geh'n alle raus Eier suchen,
    und freuen sich dann auf den Kuchen.
    Das ist Osterbrauch,
    ich liebe das auch,
    doch ich wollt' 'ne Krimreise buchen.

  • Ulla Beelte (Mittwoch, 13. April 2022 10:19)

    „Ich schwör´", tönt ein Trinker aus Heide
    „dass ich meine Stammkneipe meide!"
    Er nennt keine Gründe
    Man munkelt, er stünde
    beim Kneipenwirt tief in der Kreide

  • Joachim Kroll (Sonntag, 03. April 2022 23:04)

    An Limericks liebe ich die überraschende, humorvolle Pointe. An manchen Tagen fällt mir aber auch ein solcher ein:

    Geht das Leben auf Erden vorbei
    gibt es Tränen und oft auch Geschrei.
    Ja, ich kann das verstehen,
    denn ein Jeder muss gehen.
    Doch vielleicht sind wir dann wirklich frei.

    Beginnt man jede Zeile mit zwei unbetonten Silben (Achtelnoten) und betont erst die dritte Silbe, dann müsste eigentlich alles passen.

  • Joachim Kroll (Freitag, 01. April 2022 19:48)

    Ich weiß, dass der Monat April
    beim Wetter stets macht, was er will.
    Mal blüht schon der Klee,
    mal liegt auch noch Schnee.
    Da brauche ich noch keinen Grill.

  • Ulla Beelte (Freitag, 01. April 2022 11:21)

    Ein Bräutigam kommt in Saarbrücken
    zum Traualtar humpelnd an Krücken
    Schnell hat seine Braut
    die Absicht durchschaut:
    Er will sich vorm Hochzeitstanz drücken

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 31. März 2022 16:51)

    Zum Priester Limerick


    Es war mal ein Priester aus Lich
    Der gern zu der Nonne sich schlich
    Die Nonne sie stöhnte
    Der Priester der höhnte
    Der göttliche Beistand bin ich

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 31. März 2022 15:59)

    Hallo Peter,

    in Zeile eins liegt die 3. Hebung auf der letzten Silbe Lich, während sie in Zeile 2 auf der vorletzten gött liegt.
    Zudem ist Wonnen/kommen ein leicht unsauberer Reim.

    Mein Vorschlag hat leider auch einen leicht unsauberen Reim, aber eine bessere Lösung will mir gerade nicht einfallen:

    Ein lüsterner Priester aus Lich
    Verführte die Magd auf dem Tisch
    Die sagte benommen:
    „Ich hör‘ jemanden kommen!“
    Der Priester darauf: „Das bin ich.“

  • Joachim Kroll (Mittwoch, 30. März 2022 16:25)

    Hallo Heinz,

    leider haben sich die "!" für die betonten Silben verschoben, sie gehören unter:
    1. Zeile: Ley
    2. Zeile: fel, bei
    3. Zeile: brin
    4. Zeile: sin
    5. Zeile: Sprung, drei

  • Joachim Kroll (Mittwoch, 30. März 2022 16:13)

    Hallo Peter,

    auch wenn meine „Walzermetrik" nicht jedem gefällt, in den allermeisten Fällen funktioniert sie und kommt zum gleichen Ergebnis wie hier an anderer Stelle beschrieben. Nun zu deinem wieder originellem Beispiel:
    1. Zeile: 7 Silben mit Betonungsfehler.
    2. Zeile: 8 Silben mit Betonungsproblem.
    5. Zeile: 9 Silben mit Rhythmuswechsel.

    3. und 4. Zeile: 6 Silben, ggf. Betonung überdenken.

    Hier meine „Walzerberatung":

    Ein ganz junger Priester aus Lich
    Vergnügt eine Maid ganz göttlich.
    Sie stöhnt unter Wonnen
    „Ich hör' Leute kommen"
    Der Priester gesteht „Das bin ich".

    Das „göttlich" Problem mit der Betonung auf einer unpassenden Silbe sehe ich auch, habe es auf die Schnelle noch nicht lösen können.

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 30. März 2022 11:46)

    Hallo Joachim,

    du hast offenbar ein anderes Verständnis von der korrekten Metrik eines Limericks. Das darfst du natürlich, aber einen Limerick mit einer Metrik, die aus meinem Verständnis nicht korrekt ist, würde ich nicht übernehmen. Wenn die Metrik eines Limericks einfach und vollständig mit dem Walzertakt bescheibbar wäre, dann hätte diese Deutung längst Einzug in einschlägige Publikationen über den Limerick gefunden.

  • Peter Löffler (Dienstag, 29. März 2022 20:34)

    Toll wie hier diskutiert und guter Rat gegeben wir. Da ich gerade erst auf diese Seite gestoßen bin, habe einiges falsch gemacht. Mir gefällt der Verbesserungsvorschlag von Herrn Michels (vom 8. März) am besten.
    Fälschlicherweise habe ich einen Limerick an anderer Stelle hier vorgeschlagen. Darum hier noch einmal einer, der sicher noch verbessert werden kann. Hier mein allererster Versuch ( eine frei Nachempfindung eines Limmericks, den ich vor vielen Kahren in England gehört habe) Erst das englische Original:
    There was a young Plummer from Lee
    He plumed a young girl by the see.
    She said stop plumbing
    There‘s somebody coming.
    Said the Plummer still plumbing „It‘s me“.

    Und hier meine freie Übertragung:

    Ein junger Priester aus Lich
    Vergnügt eine Maid ganz göttlich.
    Sie stöhnt unter Wonnen
    „Hör‘ jemanden kommen“
    Drauf der Priester aus Lich „Das bin ich“.

    Was meint man hier dazu. So ist das göttlich in Zeile 2 nicht so gut.

  • Joachim Kroll (Dienstag, 29. März 2022 16:06)

    Hallo Heinz,

    Die Vorgaben bei der Betonung sind mir durchaus bekannt (Walzerrhythmus im 3/4-Takt). Deshalb sieht meine Betonung auch so aus, wie sich das gehört: Betonung in der 3. & 4. Zeile auf den Silben 2 und 5. Das sollte für einen kreativen Leser mit Humor doch kein Problem sein, oder? (Hoffentlich verschieben sich die "!" nicht.)


    Die Lo - re, ein Mäd - chen aus Ley
    ........!.................!...............!
    fuhr mal am Rhein - fel - sen vor - bei.
    ........!.................!...............!
    Sie wollt' sich um - brin - gen
    ........!.................!
    und fing an zu sin - gen.
    ........!.................!
    Sie zähl - te vor'm Sprung noch bis drei.
    ........!.................!...............!

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 29. März 2022 12:42)

    Hallo Joachim,

    weder Edward Lears noch Helmut Lindhorsts Limerick haben die gleiche Metrik wie dein vorgeschlagener Limerick.

    In Lears Limerick liegen die Betonungen der kurzen Zeilen jeweils auf der 2. und 5. Silbe. In deiner 3. Zeile liegen Sie aber auf der 2. und 4. Silbe. Was die 4. Zeile betrifft, da kann man zwei Betonungsvarianten beim Lesen wählen, in der einen stimmt die Metrik, in der anderen würde die 3. und 5. Silbe betont.

  • Joachim Kroll (Montag, 28. März 2022 22:59)

    Hallo Heinz,

    zu deinen Ausführungen vom 28. März

    In einem Punkt muss ich dir Recht geben: Meine Pointe ist nicht gerade der „Große Wurf", das hat auch einen Grund, doch dazu später.

    Den Hinweis, dass bei meinem Beispiel die Metrik in den Zeilen 3 und 4 nicht passt, den kann ich nicht gelten lassen. Die von mir gewählte Variante findet man zum Beispiel bei Edward Lear:

    There was an Old Man of the Isles,
    Whose face was pervaded with smiles:
    He sung high dum diddle
    And played on the fiddle
    That amiable Man of the Isles

    Auch Helmut Lindhorst scheint diese Variante zu mögen. Der Limerick hier unten ist immerhin Limerick des Jahres 2020, unter anderem mit der Begründung „formal und sprachlich vollendet" ( Das finde ich übrigens auch).

    Das Limerick-Schreiben ist leicht
    Da braucht es nicht viel, dass es reicht
    Fünf Reime zu kleistern
    Kann jedermann meistern
    Doch lobt‘s auch der Kenner? Vielleicht

    Beide sind rhythmisch Identisch mit

    Die Lore, ein Mädchen aus Ley
    fuhr mal am Rheinfelsen vorbei.
    Sie wollt' sich umbringen
    und fing an zu singen.
    Sie zählte vor'm Sprung noch bis drei.

    Was den Selbstmord angeht, der ist nicht von mir erfunden! Es gibt eine Sage von der verlassenen Braut (Loreley) und dem Ritter Eberhard. Die traurige Liebesgeschichte endete mit Loreleys Sprung in den Rhein.

    Auch in dem Gedicht „Lore Lay" von Clemens Brentano bringt sich die schöne Zauberin um:

    Mein Herz wird mir so munter,
    Er muss mein Liebster sein! –
    Da lehnt sie sich hinunter
    Und stürzet in den Rhein.

    Nun endlich zu Peters Limerick und seiner Unzufriedenheit mit der Zeile 4. Ist er aus formalen oder inhaltlichen Gründen unzufrieden? Ich vermutete inhaltliche Gründe, diese Vermutung kann durchaus falsch gewesen sein. Meine Alternative sollte lediglich eine hilfreiche Anregung sein, ob mir das gelungen ist, das weiß nur der Herr Löffler. Aus diesem Grund verzichtete ich auch auf eine Superpointe.

    Fazit:
    Ich hoffe, dass unsere Leser das Ganze mit Interesse und auch mit Humor verfolgt haben.
    Ich hoffe, dass Peter Löffler seine vierte Zeile verbessern konnte.

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 28. März 2022 15:55)

    Hallo Peter,

    da das Wort Ley Felsen oder Klippe bedeutet, schlage ich folgende Version vor:

    Die Lore ging gern auf die Ley
    Und fühlte sich glücklich und frei
    Sie setzte sich nieder
    Und sang ein paar Lieder
    Da war‘s mit den Schiffern vorbei

    In Ihrer Version gab es eine Wiederholung des Reimworts (vorbei), was unschön ist. Die Fischer habe ich durch Schiffer ersetzt, weil der Sage nach (eigentlich ich es ein Kunstmärchen) alle Schiffer auf dem Rhein von den betörenden Klängen der hübschen Dame verwirrt wurden, nicht nur die von Fischkuttern.

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 28. März 2022 11:38)

    Hallo Joachim,

    dein Vorschlag zur Verbesserung der Metrik bei Peters Loreley-Limerick hat leider selbst einige Metrikfehler. Nur deine Zeilen 1, 4 und 5 sind korrekt.

    Ich empfehle meine Tipps in der Unterrubrik "Aufbau eines Limericks".

    Das Hauptproblem ist aber, dass du Peters Plot und Pointe ignorierst. Peter wollte Tipps zur Verbesserung der Metrik haben, nicht einen Vorschlag für einen völlig anderen Limerick. Hinzu kommt, dass deine Pointe auch noch schwächer ist, als die in Peters Original. Mir erschließt sich absolut nicht, was ein erfundener Selbstmord mit der Loreley-Sage zu tun haben sollte und wo darin die Komik bzw. der Witz liegen könnte.

  • Joachim Kroll (Sonntag, 27. März 2022 16:12)

    Zur Loreley
    Wenn dir die vierte Zeile nicht so richtig gefällt, dann lass doch die Fischer weg und ändere den Höhepunkt. Bei der Gelegenheit überprüfe auch gleich einmal die Metrik, die sollte korrigiert werden (Tipps dazu gibt es auf meiner Homepage). Zum Beispiel:

    Die Lore, ein Mädchen aus Ley
    fuhr mal am Rheinfelsen vorbei.
    Sie wollt' sich umbringen
    und fing an zu singen.
    Sie zählte vor'm Sprung noch bis drei.

    Deine Idee ist aber ansonsten prima!

  • Peter Löffler (Samstag, 26. März 2022 18:30)

    Die junge Lore aus Ley
    Kam am Rhein an nem Felsen vorbei.
    Sie fing an zu singen
    Fischers Herzen mitklingen.
    Dann war‘s mit den Herren vorbei.

    Mir gefällt die vorletzte Zeile nicht so gut.

  • Christian Bauer (Donnerstag, 10. März 2022 11:41)

    Ein Jüngling, ganz nahe bei Pforzheim,
    entdeckt schon sehr früh seinen Sportskeim:
    Er will Wörter jagen
    und sich etwas plagen,
    dabei sucht er nur diesen Mordsreim.

  • Joachim Kroll (Sonntag, 27. Februar 2022 11:51)

    Hallo zusammen,

    es mir viel Spaß Limericks mit einer humorvollen fünften Zeile zu verfassen, und wahrscheinlich geht es euch ebenso. Heute möchte ich aber einmal einen sehr besinnlichen Limerick vorstellen, und ich bin auch auf eure Reaktion gespannt.

    Ich hab' einen Freund, der in Hessen
    kein Geld hat für Trinken und Essen.
    Ich riet ihm vor Jahren,
    er solle doch sparen!
    Jetzt stirbt er - ich kann ihn vergessen.

  • Joachim Kroll (Sonntag, 06. Februar 2022 20:04)

    Hallo Heinz Hermann,

    vielen Dank für deine Antwort, und wir liegen ja mit unseren Ansichten auch ganz dicht beieinander:Der Sprechrhythmus mit seinen Betonungen ist das Besondere an Limericks und sollte konsequent eingehalten werden. Um ein Ereignis aber gekonnt zu einem Limerick zu verfassen, muss man seine Sätze, Wörter und Silben in dieses Maß einpassen. Dabei verändert sich oft die Sprechlänge von Silben, da ja die Zeilenlänge gleich bleiben soll. Hier ein Beispiel mit Tempowechsel in den Zeilen 3 und 4:

    1. Fall

    Zu Halloween klingeln die Geister
    woll’n Süßes, sonst werden sie dreister.
    Mein riesiger Dobermann kam,
    da wurden die Geister schnell zahm.
    Die Geister, die hab‘n jetzt ‘nen Meister.

    2. Fall

    Zu Halloween klingeln die Geister
    woll’n Süßes, sonst werden sie dreister.
    Mein Dobermann kam,
    da wurden sie zahm.
    Die Geister, die hab‘n jetzt ‘nen Meister.

    Ich will das hier nicht zu weit vertiefen, doch wenn sich ein kreativer Mensch etwas mehr damit beschäftigen möchte, der darf gerne einmal meine Homepage aufsuchen. Limericks im 3/4 - Takt (Walzer). Das Ganze findet man unter „Meine Hobbys / Limericks".

    Ich wünsche schon einmal viel Vergnügen und verabschiede mich mit einem Limerick:

    Im Keller hab‘ ich alte Decken,
    darin kann ich Vieles verstecken.
    Dort liegt nun seit Stunden,
    das, was ich erfunden:
    Mein rundes Quadrat mit drei Ecken.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 05. Februar 2022 14:16)

    Hallo Joachim,

    natürlich verdient hier niemand Geld mit Limericks, weswegen sie ein reines Hobby darstellen. Insofern kann jeder selbst entscheiden, ob ihm Rhythmusfehler lässlich erscheinen. Ich selbst lege aber relativ großen Wert auf eine korrekte Metrik, insbesondere bei der Frage, ob ich einen Limerick übernehme.
    Die Metrikfrage hat aber eigentlich nichts mit Silbenlängen und bestimmten musikalischen Takten zu tun, obwohl es natürlich Parallelen zur Musik gibt. Wenn man einen Limerick mit Metrikfehlern so singen möchte, dass er trotzdem "rund" klingt, dann allerdings sind die musikalischen Überlegungen wahrscheinlich hilfreich.

  • Joachim Kroll (Samstag, 05. Februar 2022 02:09)

    Sehr geehrter Herr Dr. Herrmann,

    zu Ihrem Vorschlag, den Aufbau und die Form festzulegen sei Folgendes gesagt:

    Limericks, die keine exakte Metrik haben, lassen sich nicht gut vortragen, sie haben eine Rhythmusstörung. Sie können trotzdem witzig sein, und wer den Fehler erkennt, de darf das auch sagen und verbessern.

    Eine strenge Festlegung ist daher nicht zwingend notwendig, zumal wir alle das Vefassen von Limericks als Hobby betreiben.

    Nun zu Ihrer (di)da - Darstellung: Wir kennen wohl alle diese Schreibweise, und auf dem ersten Blick schaut das auch prima aus, aber die rhythmischen Besonderheiten und Varianten lassen sich damit nicht vollständig darstellen, denn die Silbenlänge geht daraus nicht hervor. Da muss man musikalisch kommen, mit:

    *) Notenwerten (Achtel, Viertel, ...)
    *) Pausenwerten (Achtel, Verte, ...)
    *) 3/4-Takt, Auftakt, ...

    Das habe ich auf meiner Homepage einmal angefangen und bin auch fast fertig. Ich glaube, ein Besuch lohnt sich.

    Link „Meine Hobbys / Limericks"

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 01. Februar 2022 12:42)

    Hallo Herr Herrmann,

    Ihren Ausführungen zum Urheberrecht bei Limericks muss ich - bitte nehmen Sie es mir nicht übel - widersprechen. Es mag sein, dass sich viele Menschen nicht um das Urheberrecht bei Limericks scheren, aber es stimmt nicht, dass Limericks rechtlich nicht für schutzfähig gehalten werden. Und auch das Copyright-Zeichen ist nicht erforderlich, um die Freigabe der Verwendung bzw. der Verwertung eines Limericks zu verhindern.
    Jeder Limerick unterliegt dem Schutz geistigen Eigentums, also dem Urheberrecht. Das Urheberrecht kann nicht übertragen werden. Lediglich die Verwertung kann vom Urheber erlaubt oder abgetreten werden. Ein expliziter Hinweis darauf, dass die Verwertung eines Limericks durch Dritte nicht grundsätzlich erlaubt ist, ist zwar sehr sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig.

  • Wolfgang Dr. Herrmann (Sonntag, 30. Januar 2022 15:10)

    S.g. Herr Michels!
    Den Aufbau von Limericks sollte man endlich und endgültig in dieser Form angeben:
    ((da)da)didadadidadadi(da(da))((da)da)didadadidadadi(da(da))
    ((da)da)didadadi(da(da))
    ((da)da)didadadi(da(da))
    ((da)da)didadadidadadi(da(da))

    Weiter: Limericks werden grundsätzlich nicht für (c)-schutzfähig gehalten, es sei denn, ein Autor setzt ausdrücklich das Copyright-Zeichen [gefolgt von einer genormten Names- oder Pseudonymform] darunter.

    Schauen Sie bitte auf meiner Webseite unter dem Stichwort "Spiegellimerick" nach - 3 oder 4 stehen dort, teils seit Jahren - sie sind meine eigene "Erfindung".
    Frdl. Grüße - W. Herrmann

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 29. Januar 2022 21:23)

    Liebe Limerickgemeinde,

    das Jahr 2021 ist schon einen Monat zu Ende und es wurde Zeit, den Limerick des Jahres zu küren (siehe Rubrik Limerick des Jahres).

    Der Limerick des Jahres 2021 stammt von Ulla Beelte. Herzlichen Glückwunsch, Ulla!

  • Joachim Kroll (Mittwoch, 26. Januar 2022 17:14)

    In den letzten Tagen überarbeitete ich einige meiner Limericks und stelle hier meine Fünfzeiler der Monate Dezember 2021 ubd Januar 2022 vor. Da ich lange im Grundschuldienst war und momentan für die Kinderseite des Gemeindeblattes zuständig bin, sind auch einige "recht brave" Werke dabei.



    Nr.: 001
    Voll müde kam Fritz in die Schule
    und schlief sofort ein auf dem Stuhle.
    Im Traum aß er Eis
    mit Himbeeren heiß,
    Dann weckte ihn leider die Jule.

    ***********************************
    Nr.: 002
    Zu Halloween klingeln die Geister
    woll’n Süßes, sonst werden sie dreister.
    Mein Dobermann kam,
    da wurden sie zahm.
    Die Geister, die hab‘n jetzt ‘nen Meister.

    ***********************************
    Nr.: 003
    Der Primus in Deutsch und in Mathe
    bekam eine "1" und ich hatte
    ne "6" wie gemein,
    ich wollt’ besser sein.
    Das gab Daheim eine Debatte.

    ***********************************
    Nr.: 004
    In Musterstadt*) gab es den Reiner,
    der groß und so fies war wie keiner.
    Da trat wie ein Beben
    ein Weib in sein Leben.
    Die machte den Reiner dann kleiner.
    *) kann geändert werden
    ***********************************
    Nr.: 005
    Im Sommer, da ist es oft heiß,
    doch unsere Lehrerin weiß,
    dass Kinder, die schwitzen
    und unruhig sitzen
    nur noch funktionieren mit Eis.

    ***********************************
    Nr.: 006
    Herr Biedermann wünscht sich ’ne Braut
    ganz brav und auch recht gut gebaut.
    Er mag’s etwas scheu
    natürlich auch treu
    und nachts auch ein wenig versaut.

    ***********************************
    Nr.: 007
    Schneewittchen hat oft in der Nacht
    Mit Zwergen gespielt und gelacht
    Was hat sie getrieben
    mit den sieben Lieben?
    Ich denk‘ nur - sie hat’s gern gemacht

    ***********************************
    Nr.: 008
    Die Domina sprach zu ihr’m Gatten:
    „geliebt wird auf Bodenturnmatten!”
    Nun geht sie an Krücken,
    kann sich nicht mehr bücken.
    Nix Liee, jetzt hör’n sie Schallplatten

    ***********************************
    Nr.: 009
    Hat jemand die Zahlen „verbogen”,
    Dann hat er noch lang' nicht gelogen.
    Jongliere gelassen
    Bis alle Zahl'n passen.
    So machen's die Soziologen.

    ***********************************
    Nr.: 010
    Im Schloss gab es gestern ’nen Mord.
    Die Polizei sucht nun den Lord.
    Doch der ist vor Stunden
    ganz einfach verschwunden.
    Der Lord ist mit Geld und Ford fort.

    ***********************************
    Nr.: 011
    Es gibt einen Mann, der in Kiel
    gern Bier trinkt und zwar reichlich viel.
    Zwei Liter pro Stund
    schickt er durch den Schlund.
    Mehr schafft auch kein Flusspferd am Nil.

    ***********************************
    Nr.: 012
    Zum Fasching, da geh‘n manche Frau’n
    schön bunt kostümiert wie ein Clown.
    Sie geben dann an
    wie sonst nur ein Mann
    Das ist interessant anzuschau’n.

    ***********************************
    Nr.: 013
    Im Wirtshaus, da spielen die Männer,
    den Chef und den großen Auskenner.
    Doch ich weiß genau
    Daheim herrscht die Frau.
    Die Männer sind dann ihre Renner.

    ***********************************
    Nr.: 014
    Ich sehe bei Tag und bei Nacht,
    besorgt, was die Menschheit so macht.
    Viel Dreck und viel Schutt,
    viel ist schon kaputt.
    Was hat sich Gott da bloß gedacht?

    Viel Spaß beim Lesen

    Joachim Kroll

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 25. Januar 2022 15:02)

    Hallo Flo,

    Sie haben recht, das confused ist zu schwach, aber auf amused reimt sich leider nicht viel, was noch einigermaßen passen würde.

    Dass die Queen verärgert war (was sie ja bekanntermaßen vornehm mit not amused auszudrücken pflegt), das dürfen wir annehmen. Und der Ärger kam natürlich erst auf, als ihr Mann schon beerdigt war und der Skandal überhaupt bekannt wurde.

    Die mitunter durchgehende falsche Schreibweise in sog. linguistischen Limericks ist üblich. Wenn man also erfunden zu erfondon verballhornt, dann muss man auch aus dem Blonden einen Blondon machen.
    In Ihrem neuen Vorschlag würde sich wieder eine Verballhornung anbieten: Blondon und verstondon. Oder alle Reimwörter müssen deutsch ausgesprochen werden, dann reimt sich London aber nicht auf verstanden.

  • Flo (Montag, 24. Januar 2022 22:04)

    Hallo Heinz Hermann,
    vielen Dank für die Aufnahme in die schöne Sammlung hier und Ihre Anmerkungen.

    Bei Ihrem Vorschlag wäre mir die Gefühlslage der Queen etwas zu schwach. (Sie saß, am Tag nach einer dieser Partys, alleine in der Kirche bei der Bestattung ihres Mannes) …und wenn die Briten (nur) confused sind, ist mMn die Fallhöhe nicht mehr gegeben. Beim Schreiben hatte ich immer die englische Aussprach von London (in etwa Landenn) im Kopf und darauf dann Johnson (als Dschantsen) gereimt, aber ich stimme Ihnen zu, dass das nicht passt.

    Bei „erfondon“ musst ich schmunzeln, aber im Doppel mit „Blondon“ finde ich es doch ein wenig zu konstruiert.
    Vielleicht hilft es ein paar englische Wörter einzustreuen, damit man es so liesst als wäre man mit englisch als Muttersprache aufgewachsen:

    The Boris has druben in London
    that Lockdown complete nicht verstanden
    the Volk brav zu Hause
    and he schmeisst ne Sause
    now heisst es "Away mit dem Blonden!“

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 23. Januar 2022 17:24)

    Hallo Flo,

    die Idee, die Party (formerly known as Arbeitstreffen) von Boris Johnson, mitten im Lockdown, zu karrikieren, gefällt mir.

    Die Auslassungszeichen finde ich aber ein wenig zu zahlreich. Und London und Johnson reimt sich auch nicht sauber. In Zeile zwei stimmt zudem die Rhythmik nicht (zwischen zwei Betonungen müssen immer zwei unbetonte Silben liegen).

    Was halten Sie von folgendem Vorschlag?

    Der Boris hat kürzlich in London
    Die Party im Lockdown erfondon
    Die Queen, not amused
    Die Briten, confused
    Sie fordern: "Hinfort mit dem Blondon!"

    In Zeile 1 könnte man auch "Der Johnson hat ..." schreiben.

  • Flo Wolf (Samstag, 22. Januar 2022 23:25)

    Bei Haus Nummer 10 drü´m in Lond´n,
    schmiss jüngst im Lockdown der Johns´n,
    im Garten ne Sause,
    das Volk saß zu Hause,
    doch ruft´s nun: "Hinfort mit dem Blond´n!"

  • Joachim Kroll (Samstag, 22. Januar 2022 18:11)

    makaber, aber . . .

    Es lebte einst ein Zimmermann,
    der gab bei der Arbeit stets an.
    Er prahlte mit Stolz:
    „Ich säg' jedes Holz!"
    Er hat ja noch sechs Finger dran.

  • Joachim Kroll (Dienstag, 28. Dezember 2021 23:20)

    Schneewittchen hat oft in der Nacht
    Mit Zwergen gespielt und gelacht
    Was hat sie getrieben
    mit den sieben Lieben?
    Ich weiß nur - sie hat’s gern gemacht

  • Ulla Beelte (Dienstag, 28. Dezember 2021 18:42)

    Ein jeder bespricht Inzidenzen
    den R-Wert mitsamt Konsequenzen
    Wir sind beim Bewerten
    Ein Volk von Experten
    Das Halbwissen kennt keine Grenzen

  • Joachim Kroll (Mittwoch, 22. Dezember 2021 18:41)

    Hallo Heinz Hermann,

    du hast Recht mit der ersten Zeile, mit der habe ich hinterher auch noch experimentiert. Die nächsten zwei Exemplare haben dieses Problem nicht.

    In der Schule

    Gelangweilt saß Fritz in der Schule,
    und schlief auch prompt ein auf dem Stuhle.
    Er träumte vom Eis
    mit Himbeeren heiß,
    da stieß ihn vom Stuhle die Jule.

    Die Domina:

    Die Domina sprach zu ihr'm Gatten:
    „Geliebt wird auf Bodenturnmatten!"
    Jetzt geht Sie an Krücken,
    kann sich nicht mehr bücken.
    Nix Liebe, sie hör'n jetzt Schallplatten

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 22. Dezember 2021 13:01)

    Hallo Joachim,

    die Idee für deinen Fiesling-Limerick finde ich gut, aber ich würde die Pointe noch etwas zuspitzen.

    Die Rhythmik in der ersten Zeile ist etwas problematisch, weil man sich zwingen müsste, die Silben bzw. Wörter "mir", "da" und "Rei" zu betonen und die anderen Silben unbetont zu lassen, was nicht der normalen Betonung beim Lesen entspräche. Super formuliert finde ich die beiden kurzen Zeilen!

    Meine beiden Vorschläge:

    Es gab mal im Dorf einen Reiner
    Ein Fiesling und grob wie sonst keiner
    Da trat wie ein Beben
    Ein Weib in sein Leben
    Und prompt wurde Reiner viel feiner

    Es gab mal im Dorf einen Reiner
    Ein Bauer, so derb wie sonst keiner
    Da trat wie ein Beben
    Ein Weib in sein Leben
    Und prompt wurde Reiner viel feiner

  • Joachim Kroll (Dienstag, 21. Dezember 2021 14:23)

    Bei mir im Dorf da wohnt ein Reiner
    der war ja so fies wie sonst keiner.
    Da trat wie ein Beben
    ein Weib in sein Leben.
    Der Fiesling, der wurd' immer kleiner.


    Der Primus in Deutsch und in Mathe,
    der hatte 'ne "1" und ich hatte
    'ne "6" wie gemein
    ich wollt' besser sein.
    Das gab Daheim eine Debatte.

  • Joachim Kroll (Samstag, 18. Dezember 2021 22:30)

    Ein Mädchen mit Vornamen Jule,

    ich sag's euch, das war eine coole.

    Sie war weithin bekannt,

    hat ein Haus abgebrannt.

    Seitdem kann ich nicht mehr zur Schule.

    Noch einer


    Ich kannte ein Mädchen in Mainz,

    das war in Wirklichkeit kein's.

    Sie hatte viel' Männer

    darunter auch Penner.

    Jetzt nennt sie sich doch lieber Heinz.

  • Martin Knab (Freitag, 03. Dezember 2021 12:34)

    EinLeugner von Covid uns Sars
    Das war der feine Herr Lars.
    Er feierte wild in Pamplona
    fiel wieder daheim schnell ins Koma
    Jetzt leugnet er nichts mehr - das wars.

  • Ulrich Bürglen (Dienstag, 16. November 2021 17:39)

    Mit Eifer betrieb eine Dame, sie lebte in Nossen,
    das Züchten und Pflegen langstiel´ger Rosen.
    Ihr Mann, dieser Schuft
    versaute den Duft,
    er lüftete stets dort seine Hosen.

  • Ulrich Bürglen (Dienstag, 16. November 2021 17:23)

    Ein ganz eitler Mann, dem Adel entsprossen,
    bekleidete sich gerne mit Damenstrumpfhosen.
    "Die betont die Figur
    und gibt mir Statur.
    Ach, hab ich die Blicke der Leute genossen!"

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 16. November 2021 14:32)

    Hallo Herr Bürglen,

    bei fast allen Ihrer Gedichte stimmt die Metrik nicht.
    Zwischen zwei betonten Silben müssen immer zwei unbetonte liegen. Und die drei langen Zeilen (1, 2 und 5) müssen immer genau 3 Hebungen haben, die beiden kurzen zwei.
    Ausführlicher erkläre ich das in meiner Rubrik "Aufbau eines Limericks".

  • Ulrich Bürglen (Dienstag, 16. November 2021 12:50)

    Es wuchsen einer Dame, sie wohnte in Krossen
    meistens im Sommer im Gesicht dunkle Sprossen.
    In der Kälte, im Winter
    wuchsen nur ihre Kinder.
    Man sah es an der Länge der Hosen.