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Kommentare

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  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 22. Januar 2021 15:28)

    Hallo Chris,

    zu Ihren Fragen an mich:

    Was das Formale bei einem Limerick angeht, schauen Sie doch mal in meine Unterrubrik "Aufbau eines Limericks".

    Was die Witzigkeit, die Pointe angeht, da ist es schwer, eine allgemeingültige Anleitung zu geben. Humor ist halt auch sehr subjektiv. Man sollte aber immer versuchen, die Fallhöhe zwischen den einleitenden 4 Zeilen und der Pointenzeile 5 so hoch wie möglich zu gestalten. Die Witzigkeit resultiert in der Regel aus einer völlig unerwarteten Wendung (so wie bei der Spannung bei einer Erzählung), oft auch aus einer absurden Wendung. Nicht grundlos wird der Limerick als Nonsensgedicht bezeichnet.

    Wovor man sich natürlich hüten sollte, sind abgedroschene Klischees und Zoten. Auch problematische reale Missstände sollten nicht unbedacht genutzt werden. Man muss da immer das nötige Fingerspitzengefühl haben, worüber man Witze machen kann. Abfällige Witze über die Schwiegermutter z.B. wären ein gutes Beispiel für ein absolut abgedroschenes Klischee.

    Wie weit man bei Limericks mit einem sexuellen Thema gehen kann, ist auch nicht exakt zu definieren. Es ist wie beim Unterschied zwischen Erotik und Porno, meist ist die Einordnung leicht und selbstverständlich, manchmal hängt sie aber von individuellen oder kulturell bedingten Moralvorstellungen ab.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 22. Januar 2021 14:59)

    Hallo Torsten,

    Vorschlag für den Chemiker-Limerick:

    Und auch mit sehr teuren
    gefährlichen Säuren.

  • Chris Benna (Freitag, 22. Januar 2021 14:00)

    Hallo Thorsten,
    Zum Vikar, Vers 3 und 4 :

    Was halten Sie von:
    Sagt's einmal zu laut
    Und hat dann geschaut...

    Zum Chemiker :
    Version mit Herrgott gefällt mir besser, weil für mich zumindest, ein "Augenzwinkern" rüber kommt. Also, ähm, schwierig zu erklären.

    Grüße Chris

  • Peter Scholer (Freitag, 22. Januar 2021 11:29)

    Es trieb eine Flasche im Meer
    Mit Zettel drin, sonst war sie leer
    Mein Schatz stand geschrieben
    Wir sind noch geblieben
    Und kommen dann später, dein Claire

  • Chris Benna (Mittwoch, 20. Januar 2021 23:40)

    Hallo Herr Michels,
    Ich bin ja neu auf Ihrer Seite und tatsächlich ein absolutes Greenhorn was das Limerickschreiben betrifft.
    Ich denke, daß es hier schon alte Hasen gibt, die mir vielleicht konstruktive Tipps geben könnten, worauf ich achten sollte/ könnte, abgesehen von der Form.
    Was ich sagen will, ich hab keine Ahnung, ob meine Verse witzig, gut oder so lala sind etc. Allerdings habe ich bisher auch noch nicht viele in die Werkstatt gestellt. Und klar, nicht jeder Limerick ist so gut wie der andere. Vielleicht haben Sie einen Tipp für mich?
    Viele Grüße
    Chris

  • Chris Benna (Mittwoch, 20. Januar 2021 23:18)

    Hallo Peter,
    Die Emanzen Version finde ich echt gut. Geht doch - grins.
    Grüßle

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 20. Januar 2021 15:43)

    Ein Jungchemikant aus Berlin,
    Hantiert mit Sulfat und Benzin.
    Und auch mit sehr teure,
    gefährlicher Säure.
    Bis knallend der Herrgott erschien.

    Alternativ: Bis knallend ihm, Gott schon erschien.


    Der Vikar von dem Bischof aus Meppen,
    Der bezeichnet Besucher als Deppen.
    Einmal sagt er's zu laut;
    Und dann hat er geschaut,
    Bei dem schubsenden Freiflug von Treppen.

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 20. Januar 2021 13:01)

    Hallo Peter,

    ich habe den Limerick von der alten Floristin übernommen.

  • Peter Scholer (Dienstag, 19. Januar 2021 23:24)

    Hallo Heinz Hermann,
    Viele Wege führen nach Rom. Ich tendiere auf Ihre letzte Fassung.
    Aber mit der alten Floristin, die besser zu einem Zopf und einem Gesteck passt.
    Nochmals herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und es
    würde mich freuen, wenn Sie den Vers übernehmen würden

    Eine alte Floristin mit Zopf
    Trägt statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um die Blume zu hegen
    Steht die Frau oft im Regen
    Nun wurzeln die Blumen im Schopf

    Viele Grüsse
    Peter


    Hallo Chris,
    Und hier der ganze Vers

    Beim Ball bittet Bruno zum Tanze
    Verlegen die sexy Emanze
    Sie wollte dann führen
    Doch er etwas spüren
    So endet im Keim die Romanze

    Danke schön und viele Grüsse
    Peter

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 16:41)

    Nachtrag:

    man kann sich auch noch mehr an den Lear-Limerick anlehnen:

    Eine alte Floristin mit Zopf

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 16:37)

    Lieber Peter,

    der Floristin-Limerick ist reizvoll. Ich würde mich freuen, wenn wir uns auf eine Version, die ich übernehme, einigen könnten.

    Ich habe nun einen Vorschlag mit zwei unbetonten Silben am Anfang jeder Zeile. Und die unschöne Abkürzung 'ne ließe sich so auch vermeiden:

    Eine hübsche Floristin mit Zopf
    Trägt statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um die Blumen zu hegen
    Steht die Frau oft im Regen
    Und nun wurzeln die Blumen im Schopf

    Der Limerick erinnert mich an einen berühmten Klassiker von Edward Lear, nämlich den von dem Alten mit Bart.

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 16:23)

    Liebe Ulla,

    ich habe den Limerick übernommen. Er bereichert die Sammlung!

  • Ulla Beelte (Dienstag, 19. Januar 2021 15:36)

    Lieber Heinz Hermann,
    mit dieser Version bin ich sehr zufrieden.
    Sie ist schlüssig und liest sich wirklich viel flüssiger, auch wenn der arme Buddhist jetzt als komplett disziplinlos dasteht.
    Gruß,
    Ulla

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 19. Januar 2021 12:48)

    Liebe Ulla,

    ich finde den Vorschlag von Chris - den Sie, wie Sie schreiben, selbst auch schon überlegt hatten - sehr gut. Und er gefällt mir wesentlich besser als das "Oftmals". Könnten Sie sich mit dieser Änderung anfreunden? Dann würde ich den Limerick gerne übernehmen, d.h. so:

    Ein bekehrter Buddhist aus Steinhagen
    Will den irdischen Freuden entsagen
    Doch zu schwer ist die Pflicht
    Und er muss den Verzicht
    Auf ein späteres Leben vertagen

  • Chris Benna (Montag, 18. Januar 2021 21:46)

    Hallo Herr Scholer,
    Der 2. Vers leidet etwas zu Gunsten des Rhythmus. Wie wäre es, wenn Sie den 1. Und 2. Vers als einen Satz sehen, zum bsp.
    Beim Ball bittet Bruno zum Tanze
    Nichts ahnend ne "hübsche" (schöne, coole, geile, etc) Emanze...

  • Ulla Beelte (Montag, 18. Januar 2021 16:32)

    Hallo Chris,
    vielen Dank für die Mithilfe. :-)
    Tatsächlich hatte ich beim Schreiben des Limericks Ihren Vorschlag (neben anderen Versionen) auch auf dem Zettel.
    Für "oftmals" habe ich mich entschieden, weil der Mann
    ja immerhin den guten Willen behält.
    Viele Grüße,
    Ulla

  • Chris Benna (Sonntag, 17. Januar 2021 23:35)

    Hallo Frau Beelte, wie wäre es mit:

    "doch zu schwer ist die Pflicht
    Und er muss den Verzicht
    Auf ein späteres Leben vertagen."

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 17. Januar 2021 17:03)

    Liebe Limerickfreunde/innen,

    für das vergangene Jahr habe ich einen herausragenden Limerick ausgesucht und ihn zum Limerick des Jahres 2020 gekürt. Herzlichen Glückwunsch Helmut Lindhorst!

  • Ulla Beelte (Sonntag, 17. Januar 2021 16:34)

    Lieber Heinz Hermann,
    herzlichen Dank für die Bearbeitung des Steinhagen-Limericks.
    Für die erste Zeile ist "bekehrter" eine sehr gute Lösung.
    Mit der Anordnung der beiden kurzen Zeilen kann ich mich leider nicht so recht anfreunden, auch wenn der Satzbau sauberer ist, als in der ursprünglichen Fassung.
    Auch das "Doch" am Anfang der Zeile 3 macht Sinn.
    Schöner finde ich allerdings, wenn "Verzicht" im unmittelbaren Zusammenhang mit der letzten Zeile steht.
    Die Formulierung "Ob der Schwere... ist zwar grammatikalisch und rhythmisch perfekt, aber ich selbst würde sie wohl eher nicht verwenden.
    So, jetzt habe ich aber genug genörgelt!
    Nochmals vielen Dank, vielleicht ist ja noch eine Lösung in Sicht.

    Liebe Grüße,
    Ulla

  • Peter Scholer (Sonntag, 17. Januar 2021 14:36)

    Beim Ball bittet Bruno zum Tanze
    Nichts ahnend gerät an Emanze
    Die möchte stets führen
    Doch er etwas spüren
    So endet im Keim die Romanze

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 17. Januar 2021 13:25)

    Noch ein Änderungsvorschlag:

    Ein bekehrter Buddhist aus Steinhagen
    Will den irdischen Freuden entsagen
    Doch er muss den Verzicht
    Ob der Schwere der Pflicht
    Auf ein späteres Leben vertagen

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 17. Januar 2021 13:12)

    Liebe Ulla,

    da der Buddhismus in unserem Kulturkreis nicht heimisch ist und der Mann aus Steinhagen eher unbedarft scheint, also vermutlich ein deutscher, konvertierter Buddhist ist, würde ich Folgendes für Zeile eins vorschlagen:

    Ein bekehrter Buddhist aus Steinhagen

  • Chris Benna (Sonntag, 17. Januar 2021 11:52)

    Guten Sonntagmorgen, aus gegebenem Anlass:

    Der Fall Eden

    Den Adam im herrlichen Eden,
    Den langweilt sein friedvolles Leben.
    Da kommt es zum Fall
    Von Schnee überall.
    Und ihm wird ne Schippe gegeben.

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 17. Januar 2021 03:20)

    Es beginnt in der Herberge Bracht,
    Eine finstere, Ruhmreiche Schlacht;
    Mit Gebrüll und Getöse,
    Von verwegener Größe.
    Doch ist keiner, vom Schnarchen erwacht.


    Ein Standesbeamter aus Haaren,
    Der traute Verliebte in Scharen.
    Einem Paar war's zu lang,
    Denn es drängte der Drang.
    Man sieht's vor dem Jawort sich paaren.

  • Ulla Beelte (Samstag, 16. Januar 2021 19:20)

    Lieber Heinz Hermann,
    Sie haben völlig recht, "bemühter" ist nicht so schön.
    Ihre Vorschläge sind schon besser.
    Gefallen würde mir auch:
    "Ein beseelter Buddhist...
    Vielleicht hat ja jemand noch eine andere Idee.
    Gruß, Ulla

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 16. Januar 2021 15:25)

    Hallo Peter,

    am formvollendetsten hinsichtlich der Zahl der vorderen unbetonten Silben (eine oder zwei) ist ein Limerick dann, wenn diese Zahl in allen Zeilen gleich ist. Aber es gilt durchaus als zulässig, bei den langen Zeilen diesbezüglich anders zu verfahren als bei den kurzen.
    Ich überlege, Ihren Limerick zu übernehmen, bin mir aber noch nicht ganz schlüssig, in welcher Form. Vielleicht warten wir noch etwas, bis jemand eine überragende Idee hat, wie dieser Limerick am besten wirkt.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 16. Januar 2021 15:14)

    Liebe Ulla,

    mal wieder eine tolle Idee! Einzig die Zuschreibung "bemühter" gefällt mir nicht so gut, weil sie die Pointe schon ein wenig vorwegnimmt. Wie wäre stattdessen "entflammter" oder "verzückter"?

  • Ulla Beelte (Samstag, 16. Januar 2021 13:13)

    Ein bemühter Buddhist aus Steinhagen
    will den irdischen Freuden entsagen
    Oftmals schwer ist die Pflicht
    und er muss den Verzicht
    auf ein späteres Leben vertagen

  • Chris Benna (Samstag, 16. Januar 2021 11:32)

    Guten morgen nochmal

    Ich habe meine erste Version etwas verändert und hoffentlich nicht verschlimmbessert!
    Der Limerick lautet nun:

    Ne zierliche Frau nahe Todtmoos,
    Wollt surfen zu Haus endlich schnurlos.
    Ein Künstler vor Ort
    Bemalte ihr Board.
    Jetzt steht sie auf Kunst und zwar schuhlos.

  • Chris Benna (Samstag, 16. Januar 2021 10:04)

    Guten Morgen in die Runde.
    Mein Limerick des Tages:

    Ne zierliche Frau nahe Todtmoos,
    Wollt surfen im Haus endlich schnurlos.
    Da malt ihr vom Ort
    Ein Typ was aufs Board.
    Jetzt steht sie auf Kunst und zwar schuhlos.

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 15. Januar 2021 15:24)

    Mein Vorschlag,

    Eine hübsche Floristin mit Zopf
    Trägt statt Hut nur noch Rosen am Kopf

  • Peter Scholer (Freitag, 15. Januar 2021 06:55)

    Hallo Heinz Hermann, Eva und Ulla,

    Besten Dank für Eure Unterstützung.
    Offenbar gibt es doch mehrere Möglichkeiten
    diesen Vers zu formulieren. Frau Kropf
    ist etwas gesucht, tönt aber vielleicht doch
    witziger, als der Zopf.
    Das drapiert wäre schlau, ergäbe zwei unbetonte
    Silben am Anfang. Dafür eine Silbe zuviel.
    Oder wie Heinz Hermann vorschlägt,
    die langen Zeilen mit nur einer unbetonten
    Silbe zu beginnen. Nur müssten dann die Kurzen
    nicht auch so beginnen ?
    Dann könnte natürlich jemand auf die Idee kommen,
    mit Schopf sei eine Remise gemeint, usw.
    Und nun suche ich das Gelbe vom Ei und
    übernehme vorläufig folgende Variante:

    Es trägt ‚die Floristin Frau Kropf
    Statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um dieses zu hegen
    Steht oft sie im Regen
    Nun wurzeln die Blumen im Zopf

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 14. Januar 2021 17:08)

    Noch ein Vorschlag zum Floristin-Limerick:

    Es trägt 'ne Floristin mit Zopf
    Statt Hut ein Gesteck auf dem Kopf
    Um die Blumen zu hegen
    Steht die Frau oft im Regen
    Nun wurzeln die Blumen im Schopf

  • Ulla Beelte (Donnerstag, 14. Januar 2021 16:07)

    Hallo,
    mein Vorschlag zu Peters Rosen-Limerick:

    Es drapiert....

    Gruß, Ulla

  • Eva Schneider (Mittwoch, 13. Januar 2021 23:20)

    Hallo Heinz Hermann, hallo Peter und alle,
    der Limerick von der Rose, die im Zopf wurzelt, gefällt auch mir ausgesprochen gut.
    Ich finde ihn so, wie ihn Peter verfasst hat, pfiffiger und stimmiger. Die letzte Zeile (die wichtigste ) ist einfach schöner, finde ich. Der Reimbehelf "Frau Kropf" stört mich weniger, weil ich ihn sogar lustig finde.
    Das ist jetzt natürlich nur ein sehr persönlicher Eindruck, das ist mir schon klar.
    Grüße von Eva

  • Peter Scholer (Mittwoch, 13. Januar 2021 22:42)

    Guten Tag Heinz Hermann
    Ja, die Frau Kropf lag mir auch ein bisschen auf
    dem Magen. Ich versuchte es ebenfalls mit dem Schopf,
    fand aber keine gute Formulierung. Ihren Vorschlag
    finde ich hübscher und werde ihn so übernehmen.
    Besten Dank für Ihre Mithilfe
    Peter Scholer

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 13. Januar 2021 15:20)

    Hallo Peter,

    den Floristin-Limerick finde ich gut. Nur der Reimbehelf "Frau Kropf" gefällt mir nicht.

    Mein Vorschlag:
    Es trägt 'ne Floristin mit Zopf
    Eine Rose statt Hut auf dem Kopf
    Um die Blume zu hegen
    Steht die Frau oft im Regen
    Seither wurzelt die Rose im Schopf

    Zwar fehlt jetzt in Zeile 1 eine zweite unbetonte Silbe am Anfang, aber das finde ich weniger störend, als alle meine durchprobierten Varianten mit zwei unbetonten Silben. Vielleicht fällt ja jemandem/r noch eine elegante Lösung mit zwei unbetonten Silben am Anfang ein.

  • Peter Scholer (Mittwoch, 13. Januar 2021 00:36)

    Es lebte Charles hochwohlgeboren
    Er wurde zum King auserkoren
    Doch reicht‘ ihm ne Villa
    Und seine Camilla
    Enttäuscht zog ihn Mum an den Ohren

  • Peter Scholer (Dienstag, 12. Januar 2021 23:14)

    Es trägt die Floristin, Frau Kropf
    Ne Rose statt Hut auf dem Kopf
    Um diese zu pflegen
    Steht oft sie im Regen
    Nun wurzelt die Rose im Zopf

  • Franz Schiffer (Montag, 11. Januar 2021 16:16)

    Sorry - in meinem Yoko-und-John-Limerich fehlt in Zeile 1 ein Wort: Nachts weckte m a l Yoko den Lennon: ...

    Bye, Franz Schiffer

  • Franz Schiffer (Sonntag, 10. Januar 2021 15:32)

    Hi everyone,

    das Thema ROCK & POP ist mir in einem Limerick noch nie begegnet, weder Englisch noch Deutsch. Also habe ich (mit Nachhilfe von Heinz Hermann Michels) selbst einen Vers gemacht:

    Nachts weckte Yoko den Lennon:
    "Ich will dich wie Keith Richards kämmen!"
    Oh, da gab's Krach!
    Erst um halb acht
    Beschlossen sie weiterzupennen.

    Ich finde, auch Songtitel, Bands, Instrumente usw. sind da ergiebig. Wer hat Lust auf einen eigenen Beitrag? Vielleicht (!) kann ich's mal veröffentlichen.

    Beste Grüße

    Franz Schiffer

  • Peter Scholer (Samstag, 09. Januar 2021 11:01)

    Es brannte im Hause von Rainer
    Zum Löschen er fand einen Eimer
    Doch der hatt‘ ein Loch
    Das Wasser entfloch
    Dafür ist das Haus jetzt im Eimer

  • Chris Benna (Freitag, 08. Januar 2021 21:32)

    Hallöchen
    Hab mich mal mit dem Klimaschutz zu Euch getraut.
    Gutes Neues noch und allseits lustige Einfälle.
    Bin auf Euer Feedback gespannt.
    Chris

  • Chris Benna (Freitag, 08. Januar 2021 21:25)

    Klimaschutz

    Ein Mann aus dem fernen Kirchzarten,
    der hatte vier Panzer im Garten.
    Die brauchten kein Sprit,
    nur Grünzeugverschnitt
    wie andere Schildkrötenarten.

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 08. Januar 2021 17:22)

    Hallo Michael,

    die Idee mit dem Specht ist lustig. So wäre er etwas Limerick konformer:

    Ein Specht aus dem Walde von Kiel
    Der zeigt bei dem Klopfen echt Stil
    Er hämmert sehr gründlich
    Doch immer nur stündlich
    Denn hält er von Hektik nicht viel

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 08. Januar 2021 16:00)

    Hallo Herr Schmidt,

    Ihre Limericks haben rhythmisch noch die ein oder andere Schwäche. Zwischen zwei Hebungen müssen immer 2 unbetonte Silben liegen.

    Den Specht-Limerick finde ich von der Idee her gut, aber auch er ist holprig. Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen, ihn so umzuformulieren, dass die Rhythmik stimmt.

  • Peter Scholer (Freitag, 08. Januar 2021 01:10)

    Da gabs eine Dame in Hamm
    Die badete nie ohne Schwamm
    Denn dieser, oh sieh‘ da
    Der tauchte dann nieder
    Und streifte sie herrlich am Damm

  • Michael Schmidt (Donnerstag, 07. Januar 2021 17:33)

    Moin allerseits,

    jetzt habe selbst ich es verstanden. Ich meine das Konstrukt Gästebuch/Kontaktformular/Dicht-Werkstatt.
    Ich wage es mal, mich in die Gemeinde eizureihen, stelle ein paar erste zarte Versuche hier ein und würde mich über konstruktives Feedback freuen.

    Ein Malergeselle aus München
    konnt‘ Wände im Eiltempo tünchen.
    Doch sein Chef, der Herr Kehler,
    entdeckt manchen Fehler.
    Und zetert: „I könnt‘ di fei lynchen.“

    Die Petra, ich sag’s unumwunden,
    die war eines Tages verschwunden.
    So nann’t ich (aus Spaß)
    meine Tüte (mit Gras).
    Sie tat mir vorzüglich munden.

    Neues Gras , besser heute als morgen,
    muss mein Dealer mir jetzt besorgen.
    Seinen Gang in den Knast
    den hab‘ ich verpasst.
    Tja, dann muss mir der Wecker was borgen.

    Einen ruchlosen Mörder aus Fürth
    den hat ein Spürhund erspürt.
    Vor Wut ganz weiß
    denkt er „Was für`‘n Scheiß.“
    Mit `nem „ge“ wär‘ das nicht passiert.

    Viele Grüße
    Michael Schmidt

  • Michael Schmidt (Donnerstag, 07. Januar 2021 13:10)

    Moin allerseits,

    wie im Gästebuch angekündigt hier einer meiner Versuche.
    Bin dankbar für Feedback.

    Ein Specht in den Wäldern um Kiel
    der hielt vom Klopfen nicht viel.
    Statt zwanzigmal in der Sekunde
    klopfte er einmal pro Stunde.
    „So `ne Hektik - das ist nicht mein Stil“

    Viele Grüße und frohes Neues Jahr
    Michael Schmidt

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 31. Dezember 2020 15:36)

    Es locken vom Spieler die Locken,
    Die werden gepustet beim Zocken.
    Dort spielt man nur Dart,
    Auf härteste Art;
    Und wirft statt den Pfeilen, mit Socken.