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Kommentare

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  • Peter Kruse (Mittwoch, 05. August 2020 16:40)

    Ein Seemann schrie auf in Laboe.
    Es klang wie Jodeln: Hollerdijö!
    Die Frage:"Seit wann?",
    beantwortet er bang:
    "Seit Tagen beißen mich Flöh`!"


    Es entflammt einer Schönen in Stammheim
    das Herz für einen der Söhne aus Mannheim.
    Ob sie sich lieben?
    Ob sie Kinder kriegen?
    Mal seh`n, es muss nicht, aber es kann sein.


    Es trafen sich Hundefreunde in Oetze
    auf dass man sich an ihren Hunden ergötze,
    an Pudeln, Setter, Bernardiner.
    darauf vermeldete Martina:
    "Ich hab`zwei wunderbare Möpse!"

  • Peter Scholer (Montag, 03. August 2020 22:43)

    Es gibt ein Genie auf Ibiza
    Der hat ein Gedächtnis gloriza
    Zahl Pi kann er zählen
    Auf fünf hundert Stellen
    Das übt er tagtäglich mit Pi-zza.

  • Peter Kruse (Montag, 03. August 2020 15:47)

    Ein Sternekoch in Brüssel
    serviert gar Pommes an Trüffel.
    Aber, ob seiner Preise
    flüstert man leise,
    er hat wohl einen Sprung in der Schüssel.

  • Peter Kruse (Montag, 03. August 2020 15:44)

    In Dresden bestand die Gattin von Oskar
    auf seine Begleitung zur Oper "Tosca".
    Musik, die klassisch
    ertägt er nur mit Haschisch,
    ersatzweise tut`s auch Wodka.

  • Peter Kruse (Montag, 03. August 2020 15:41)

    Den Klimawandel auszugleichen
    bedarf es Wald aus Buchen und Eichen.
    Mitnichten
    nur Fichten!
    Die sollen buntem Mischwald weichen.

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 26. Juli 2020 15:41)

    Es schauen die Kinder aus Münster,
    Am Abend so dunkel und Finster.
    Da kann man nichts machen.
    Auch gibt's nichts zu lachen.
    Denn klappert am Fenster der Ginster.

    Es schauen die Pandas adrett;
    Und wenn man die Lust ja nicht hätt',
    Zum klettern und fressen,
    Dann würd' man indessen,
    Wohl fahren, ein Opel Kadett.

  • Peter Scholer (Donnerstag, 23. Juli 2020 11:45)

    Nur weil einer gern gut,- und viel isst
    Meint er schon, er sei ein Spezialist
    Das wäre vermessen
    Denn jeder muss essen
    Und gut find‘ doch nur, was man gern isst

  • Eva Schneider (Mittwoch, 22. Juli 2020 16:34)

    Hallo Peter,
    "es rennen schon Bäume den Hunden nach":
    Diese Idee gefällt mir, originell und skurril..
    Grüße von Eva

  • Peter Scholer (Montag, 20. Juli 2020 20:18)

    Die Klimaerwärmung bringt Ungemach
    + Vertrocknet sind Pflanzen,- und auch der Bach
    * Sie lechzen nach Wasser
    Das wird jetzt noch krasser
    Es rennen schon Bäume den Hunden nach

  • Peter Scholer (Montag, 20. Juli 2020 00:02)

    In der Apotheke Frau Hartung
    Sie fragt den Verkäufer nach Brathuhn
    Das führen wir nicht
    Entgegnet der schlicht
    Das macht dann fünf Euro Beratung

  • Ulla Beelte (Sonntag, 19. Juli 2020 23:45)

    Für die Tochter des Metzgers aus Witten
    ist schon längst der Zenit überschritten
    Will ein Mann ihre Hand,
    fragt ihr Vater galant:
    „Grob am Stück, oder lieber geschnitten?"

  • Jörn Westhoff (Samstag, 18. Juli 2020 20:30)

    Es schrieb eine Oma in Sütterlin
    Lange Briefe an ihre Enkelin.
    Dann dacht‘ sie: „Ich warte
    Auf Brief oder Karte
    Zu lang schon – jetzt nehm ich die Schreibmaschin‘.“

  • Peter Scholer (Dienstag, 14. Juli 2020 23:00)

    In Kanada angelte Max
    Am Ufer des Yukon nach Lachs
    Es biss bald ein Fisch
    Damit der bleibt frisch
    Max schickt ihn nach Hause per Fax


    Benz leitet den Liederkranz Meiringen
    Er wollte den Sängern viel beibringen
    Doch mögen‘s nur Lieder
    Von Frühling,- und Flieder
    Man hört sie dann einmal im Mai singen

  • Peter Scholer (Dienstag, 14. Juli 2020 22:49)

    Den copter liess steigen Hans Baer
    Da packte ein Adler ihn quer
    Und bracht‘ ihn den Jungen
    den haben‘s verschlungen
    Es lenkt nun Hans Baer die Adl-air

  • Peter Scholer (Mittwoch, 08. Juli 2020 22:43)

    Hallo Bernhard,
    Danke für die Mithilfe. Gute Idee, einen Kater zu vermissen, statt einer Katze.
    So ist das Geschlechterproblem gelöst. Die 5. Zeile mit dem Finder hatte ich auch schon. Da ist dann die Finderin ausgeschlossen, dafür stimmt die Betonung und die Zeile ist weniger holprig. Also ich werde den Vers entsprechend Ihrem Vorschlag übernehmen.
    Mit freundlichen Grüssen
    Peter Scholer

  • Behncke, Bernhard (Mittwoch, 08. Juli 2020 11:01)

    Hallo, Peter, eine schöne Idee, aber die 5. Zeile ist holperig und die Geschlechter wechseln auch. Wie wäre es mit:
    "Vermißt wird ein Kater aus Salten,
    ein Wildfang, der kaum ist zu halten.
    Er kratzt und er beißt,
    ins Zimmer er scheißt.
    Der Finder darf ihn gern behalten.

  • Peter Scholer (Samstag, 04. Juli 2020 13:33)

    Früh morgens und noch im Pyjama
    Beim Zelt sieht Pizarro ein Lama
    Neugierig er guckte
    Das Tier ihn bespuckte
    So kam‘s in den Anden zum Drama

  • Peter scholer (Donnerstag, 02. Juli 2020 17:08)

    Vermisst wird ‚ne Katze in Salten
    Ein Wildfang der kaum ist zu halten
    Sie kratzt und sie beisst
    Ins Zimmer sie scheisst
    Wer sie findet darf sie behalten

    Da wohnte ein Dichter in Reiden
    War müde vom Reime aufzeigen
    Er kann nicht entscheiden
    Ob schreiben, ob schweigen
    Doch wählen Sie selber aus beiden

  • Torsten Hildebrand (Montag, 29. Juni 2020 23:48)

    Es gibt ein Gespenst in der Au.
    Das macht mir den Magen schnell flau.
    Und dann noch im Licht,
    Erkenn ich's Gesicht.
    Da ist's meine Gattin und Frau.


    Es ist ein Sultan sehr am suchen,
    Man hörte ihn vorzüglich fluchen.
    Er schreit: "Pandemie!
    Hier fehlt der Esprit.
    Ich hör nicht den Chor der Eunuchen!"


    Die Wanderer sprechen auf Brücken:
    "Mit Lobhudeln kann man beglücken.
    Es braucht nicht die Nacht,
    Denn Frühs auch um Acht,
    Da liegt manch ein Weib auf dem Rücken."

  • Peter Scholer (Montag, 22. Juni 2020 22:40)

    Es ging einst ein Bauer in Zürich
    Zur Dirne, und bat sie anzüglich
    Ihm Hand anzulegen
    Sie meinte, fürs fegen
    Und waschen, ein Zuschlag gebühr sich

  • Peter Scholer (Montag, 22. Juni 2020 02:32)

    Es hat Germanist Heinrich Gröthe
    Beim Liebesspiel stets seine Nöte
    Vollbringt doch den Akt
    Im Dreivierteltakt
    Zitiert dazu Werke von Goethe

  • Behncke, Bernhard (Samstag, 20. Juni 2020 12:46)

    Sie knutschten im Dunkeln im Carport,
    dabei gab sie ihm dann ihr Ja-Wort.
    Sie wolle im Maien
    des Jahres ihn freien
    und übe bis dahin den Bettsport.

  • Peter Scholer (Donnerstag, 18. Juni 2020 00:24)

    Hier noch ein Versuch mit
    acht Silben pro Zeile


    Der Lehrer die Kinder aufklärt
    Wie Bienen und alles sich mehrt
    Lachte klein Dietrich
    Den Koitus kenn' ich,-
    Doch nie von den Bienen gehört

  • Peter Scholer (Mittwoch, 17. Juni 2020 14:38)

    In Bio der Lehrer die Kinder aufklärt
    Wie Bienen und Blumen und all‘s sich vermehrt
    Da lachte klein Dietrich
    Den Koitus kenn ich,-
    Doch das von den Bienen noch nie hab gehört

  • Peter Scholer (Sonntag, 14. Juni 2020 11:31)

    Die flotte Hermine in Denver
    Verführte des Öftern mal Männer
    Doch seit dem me too
    Ist damit nun Ruh
    Da wurden die Männer zu Lämmer

    Es gibt sich die Helen noch sexy
    Gelüste in Männern erweckt sie
    Doch seit dem me too
    Ich lass sie in Ruh
    Alleine das hinschauen schreckt sie

  • Ulla Beelte (Sonntag, 14. Juni 2020 10:23)

    nicht wirklich witzig:

    Es will sich ein Mann aus Ostönnen
    als Rentner mal endlich was gönnen
    Vielleicht eine Reise-
    Doch liest er die Preise
    dann trennt sich das Wollen vom Können

  • Marianne Moschel (Samstag, 13. Juni 2020 19:40)

    Auch ich wollte einmal nach Dong
    Doch gab es dort keinen Perron
    Also stieg ich nicht aus
    Fuhr wieder nach Haus
    Üb weiterhin solo chi gong.

    Was macht denn ein Donger in Dong?
    Etwa Judo im blauen Salon?
    Oder sportelt er nie
    Geht gleich in die Knie
    Und übt sich im Kirchengesong?

  • Thomas Lutz (Donnerstag, 11. Juni 2020 13:16)

    Zwei Ponys, die standen am Gatter.
    Da sprach die Tochter zum Vadder:
    "Ich hätt gern ein Pferd, das bin ich Dir wert."
    Da machte der Vater die Flatter.

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 10. Juni 2020 07:26)

    Es lernt eine Dame aus Bröthen,
    Das spielen auf standfesten Flöten.
    Verkündet nun stolz:
    "Ich blas nicht ins Holz.
    Ich würde damit ja nur töten."


    Ea wwill eine Dame aus Werben,
    Am Abend im Zimmer versterben.
    Da kommt ein Kuvert.
    Nun will sie nicht mehr.
    Denn leichter als sterben ist erben.


    Es fährt mal ein Sänger nach Blunk
    Und suchte nach Liedern mit Prunk.
    Und wie es geschieht,
    Bekommt er ein Lied,
    Vom sprühend', begeisterten Skunk.


    Es lässt mal ein Wildschwein aus Buchen,
    Die Borsten vom Arzte durchsuchen.
    Der findet darin
    Und weiß nicht wohin:
    "Gebäcke, Bikinis und Kuchen."


    Es lässt mal ein Wildschwein aus Dorsten
    Vom Arzte die Borsten durchforsten
    Beklagt da ein jucken
    Der Arzt beim begucken
    Sieht vierhundert Aliens die morsten

  • A. Setout (Dienstag, 09. Juni 2020 15:05)

    Ein Corona-Virus aus Wuhan
    Der zog sich so ungern die Schuh an.
    Er durchreiste die Lande
    Ganz barfuß - 'ne Schande!
    Und steckte so alle im Nu an.

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 08. Juni 2020 10:50)

    Liebe Alexandra,

    den Pfarrkirchen-Limerick habe ich übernommen.

    Was den Venedig-Limerick angeht, so finde ich ihn zwar gelungen, aber die Pointe ist doch eher melancholisch und nicht so sehr witzig. Und als Aphorismerick, wo es mir nicht auf eine witzige Pointe ankommt, passt er leider auch nicht so gut. Kurzum, ich werde den nicht übernehmen.

    Ich freue mich aber, möglichst bald wieder neue Limericks von Ihnen zu lesen!

  • Alexandra Lenzen (Montag, 08. Juni 2020 10:33)

    Lieber Heinz Hermann,
    den Bier-Limerick dürfen Sie gerne übernehmen. Zum Venedig-Limerick: "selbst" ist besseres Deutsch als "selber"; der Seufzer "Aber ach" bringt zwar Emotion rein, aber ich glaube, der Limerick-Humor ist doch eher trocken,oder? Übernehmen Sie also ruhig Ihre Version

  • Rosa Behrends (Sonntag, 07. Juni 2020 14:13)

    Zwei picklige Jungen aus Suhl,
    die hielten sich für super cool.
    Ein Auto geklaut,
    die Zukunft verbaut.
    Sie sitzen im Knast statt am Pool.

  • Rosa Behrends (Sonntag, 07. Juni 2020 13:51)

    Ein Hund war verliebt in ne Katze.
    Er führte sie auf die Matratze.
    Er wollte gern Sex,
    doch sie war perplex.
    Sie verschwand und schnitt ihm ne Fratze.

  • Rosa Behrends (Sonntag, 07. Juni 2020 13:44)

    Die Mädels im Norden von Baden
    haben extrem dicke Waden.
    Gehen sie durch die Sümpfe,
    dann platzen die Strümpfe.
    Sie kaufen sich neue im Laden.

  • Rosa Behrends (Sonntag, 07. Juni 2020 12:59)

    Ne Frau aus dem schönen Karlsruhe
    kaufte sich gern teure Schuhe.
    Sie fiel in ein Loch rein.
    Jetzt hat sie ein Holzbein.
    Die Latschen sind nun in ner Truhe.

  • Peter Scholer (Samstag, 06. Juni 2020 17:52)

    Da gab‘s eine Dame in Gummersbach
    Die wurde vor Schreck‘ aus dem Schlummer wach
    Sie lag auf der Liege
    Und träumte von Liebe
    Als sie statt der Lover, ne Hummel stach

    Die Tante Elisa aus Pontenaise
    Sie würzte stets alles mit Majonaise
    Jedoch bei der Torte
    Ganz gleich welcher Sorte
    Bevorzugte sie Gorgonzolakäs

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 06. Juni 2020 13:27)

    Liebe Alexandra,

    Venedig wird laut dem Duden Aussprachewörterbuch mit Ich-Laut am Ende gesprochen, also gleich wie bei selig.

    Darf ich Ihren Pfarrkirchen-Limerick (mit Moosleitner-Sepp und Zwar) übernehmen?

    Ihr Venedig-Limerick ist gelungen! Zeile 5 könnte auch so aussehen (ist aber Geschmackssache):

    Aber selbst bleibt er leider oft ledig

  • Alexandra Lenzen (Freitag, 05. Juni 2020 20:08)

    Hallo liebe Dichterwerkstatt,
    Im Bier-Limerick finde ich "zwar" besser als "War:". Von Ursula Siragnas Limericks gefällt mir besonders: "Social distancing"; Pointe nett und gut im Reimschema.
    Ich hätte hier noch etwas für romantische Gemüter:

    So ein Gondel-Chauffeur in Venedig
    Ist beim Rudern und singen ganz selig
    Manches turtelnde Paar
    Schafft´s durch ihn zum Altar
    Aber ach! Er bleibt selber oft ledig

    (Wie spricht man im Standard-Deutsch "Venedig" aus? "Venedich" oder "Venedik"? Im Süden wird die Nachsilbe "-ig" ja immer "-ik" gesprochen, z. B. "Könik Ludwik"...

  • Ursula Siragna (Donnerstag, 04. Juni 2020 09:24)

    Der Corona-Lockdown ist vorbei und die "neue Normalität" hat Einzug gehalten. Damit schliesse ich mein Limerick-Kreativsemester nun ab und stelle meine Verse den Limerick-Fans und -Kritikern vor. Sie sind jeweils betitelt mit Neuschöpfungen aus dem "Coronalexikon".

    In Zeiten des Lockdown:

    Coronahobby:
    Mangels Fussballs von Köln bis Pamplona,
    übt in Übersee selbst Maradona
    auf Verderb und Gedeih
    sich in Sprachblödelei
    findet endlich ‘nen Reim auf Corona.

    sozialer Zaun:
    Bei Basel, genauer in Röthen,
    befand sich ‘ne Frau arg in Nöten
    sie liebt ‘nen Franzosen
    ging rüber zum Kosen.
    Kassierte dann prompt hundert Kröten.

    Coronasegen:
    War ein Mann einst bei Flirt stets verlegen,
    wird er nun zum gezielten Strategen,
    plant Arrest im Duett.
    Beide finden im Bett:
    «Dieser Hausknast kommt super gelegen».

    Home-Work-out:
    Ein Callgirl im Rayon von Bern bis Thun
    Hat seuchenbedingt halt kaum zu tun.
    Treibt Fitness fortan.
    Wie stellt sie das an?
    Joggt mehrmals ums Haus in den Stöckelschuh’n.

    Coronasünder:
    Packt die Angst einen alternden Knaben.
    «Nur nicht mich soll dies Virus begraben!»
    Greift nun stündlich zum Bier,
    rast umher im Quartier.
    Mausetot man ihn findet im Graben.

    Coronalschaden:
    Es fragt eine Braut sich aus Polen:
    „Wann lässt sich die Hochzeit nachholen?“
    Mehr Zeit ist ihm recht,
    das Liebchen suspekt,
    verdrückt sich auf ganz leisen Sohlen.

    Expertokratie:
    Was meint der Expert‘ der Nation?
    Doziert was von „Reproduktion“
    und gefällt sich im Schein.
    Seine Frau bleibt allein,
    produziert bald schon fremd einen Sohn.

    Covidiot:
    Man fragt: „Wo entstand dieses Wesen?“
    In Wildtieren, konnte man lesen.
    „Es war ein Geschlamp“,
    so twittert nun Trump,
    „im Labor zerstreuter Chinesen“.

    In Zeiten "neuer Normalität:

    Coronafrisur:
    Blondinen von Basel bis Halle
    zum Coiffeur hin stürmen nun alle,
    fürs Färben noch heut’.
    Zu früh sich gefreut!
    Das Peroxyd fehlt - es ist alle.

    Hamsterkauf:
    Es fragt sich Familie Gier:
    „Was nun mit dem WC-Papier?“
    Nun darf sie verschwenden,
    muss kein Blatt mehr wenden,
    vorbei ist ab jetzt das Geschmier!

    Social Distancing:
    Es fragt sich ein Bursche aus Bremen,
    ob Bade-Erlaubnisse kämen.
    Das Schwimmen lockt sehr,
    doch hofft er noch mehr
    auf baldiges Rückeneincremen.

    Distanzbesuch:
    Man hört nun – dem Himmel sei Dank –
    umarmen, nur kurz, macht nicht krank.
    Die Tant‘ reist zum Neffen,
    doch der will kein Treffen,
    versteckt sich zuunterst im Schrank.

    coronisieren:
    Sinniert eine Lady am Tresen
    War’s jemals so friedlich gewesen?
    Zwei Meter sind praktisch,
    verhindern doch faktisch
    das Grabschen unflätiger Wesen!

    Coronials:
    Es fragen sich hunderte Opas:
    „Erlöschen wir alle und war’s das?“
    Bis einer herausfand:
    „Bald gibt’s einen Notstand
    in jedem Gebärsaal Europas!“

    Coronabeschwörung:
    Beim Limerick ist‘s nicht verboten
    zu spotten und auch nicht zu zoten.
    Viel Gift lag im Reim.
    Egal ist’s dem Keim,
    noch legt er sich nicht zu den Toten.

  • Manfred M. Hermann (Dienstag, 02. Juni 2020 15:38)

    Urlaubswarnung

    In Bayerwalds Auen am Lusen
    ist nah man an der Natur Busen.
    Doch z. Zt. ist's fatal:
    Corona viral
    wird verboten am Gipfel das Schmusen!

  • Tanja Sagasser-Beil (Dienstag, 02. Juni 2020 00:35)

    Ein Durstiger lebte in Lauffen*,
    der konnte hemmungslos saufen.
    Er trank Wasser pur
    aus der Natur,
    drum musste er nie welches kaufen.



    *Landkreis Heilbronn

  • Torsten Hildebrand (Mittwoch, 27. Mai 2020 13:43)

    Der Fehler ist gewollt


    Es spricht mal ein Dichter in Dong
    Die Verse im Bass Baritong
    Doch gibt's kein Applaus
    Man sieht nur Reißaus
    Da Tonfall und Versmaß misslong
    **********************

    Es sitzt auf der roten Veranda,
    Ein knuffiger, durstiger Panda.
    Mit schwarzweißen Tupfen
    Und schimpft nun mit Schnupfen:
    "Wann bringt mir der Mann denn die Fanta?"


    Es gibt einen Greisen in Klundert,
    Der wurde gerade mal hundert.
    Er trinkt gerne Becks
    Und hat auch noch Sex.
    Das niemand sein Alter verwundert.


    Ein Klugscheißer sitzt mal im Beirat
    Und hebt nun die Stimme zum Schreigrad.
    Das ist so verwegen.
    Auch macht's ihn verlegen.
    Nun fährt er im Kreis mit dem Dreirad.

  • Peter Scholer (Montag, 25. Mai 2020 18:17)

    Ein Wal wird, in Japan gefischt
    In Häppchen dem Gast aufgetischt
    Doch leer kam mein Teller
    Bedauernd der Kellner:
    „Sie haben ein Maulstück erwischt“

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 25. Mai 2020 13:25)

    Nachtrag:

    Auch diese Variante wäre noch eine Option:

    Der Moosleitner-Sepp aus Pfarrkirchen
    Trank locker pro Tag achtzehn Bierchen
    Die Schluss-Diagnose
    War: Leber-Zirrhose
    Doch bestens durchwässerte Nierchen

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 25. Mai 2020 13:19)

    Liebe Alexandra,

    wenn Sie einverstanden sind, dann übernehme ich Ihren Limerick in dieser Form:

    Der Moosleitner-Sepp aus Pfarrkirchen
    Trank locker pro Tag achtzehn Bierchen
    Die Schluss-Diagnose:
    Zwar Leber-Zirrhose
    Doch bestens durchwässerte Nierchen

  • Alexandra Lenzen (Sonntag, 24. Mai 2020 20:46)

    Lieber Herr Michels,
    herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort! Ich muss zugeben: Öd bei Pfarrkirchen habe ich frei erfunden, weil es diesen Namen für Ortsteile und winzige Weiler in Bayern ganz oft gibt und weil es so schön bayrisch-bäuerlich klingt. Letzteres tut der Name Moosleitner natürlich auch. Die Variante "zwar" hatte ich auch schon mal, keine Ahnung, warum ich wieder davon abgekommen bin, aber das ist natürlich viel besser, allein schon wegen der Alliteration mit "Zirrhose"!
    Es grüßt
    Alexandra

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 24. Mai 2020 13:49)

    Liebe Alexandra,

    die Idee des trinkenden Sepp finde ich gut. Leider konnte ich keinen Ortsteil bzw. keine Ortschaft bei Pfarrkirchen finden, die Öd heißt. Falls es diese Gemeinde nicht gibt, würde ich eine andere Variante vorschlagen:

    Der Mosleitner-Sepp aus Pfarrkirchen
    Trank locker pro Tag achtzehn Bierchen
    Die Schluss-Diagnose:
    Zwar Leber-Zirrhose
    Doch bestens durchwässerte Nierchen

    Was halten Sie von Zwar statt 'ne?

  • Alexandra Lenzen (Samstag, 23. Mai 2020 19:40)

    Hallo zusammen, hier mal KEIN Limerick zum Thema CO... und auch nicht Dong-Balkong, sondern was aus meiner bayrischen Heimat:
    Der Seppi aus Öd bei Pfarrkirchen
    trank locker pro Tag achtzehn Bierchen.
    Die Schluss-Diagnose:
    ´ne Leber-Zirrhose,
    doch bestens durchwässerte Nierchen.

  • Peter Scholer (Samstag, 23. Mai 2020 10:02)

    Man wollte Plakatkleber Grüten
    * Coronaverlust nicht vergüten
    Den Anspruch fürs Kleben
    Betont er mit Schlägen
    Nun sitzt er im Knast und klebt Tüten