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Kommentare

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  • Bernhard H. Behncke (Donnerstag, 16. Februar 2017 12:40)

    Es geht in den wohlverdienten Limerick-Urlaub, aber vorher noch dieser:
    Man sprach über Jenes und dies,
    von Liebe und vom Paradies.
    Bis der Pfarrer erklärt
    warum Sprechen ihn stört:
    weil man ihn dies nur sehr selten lies.

  • Martin Knab (Dienstag, 31. Januar 2017 20:52)

    Hallo Karl und Heinz Hermann,

    Der Horstie, ich sag’s jetzt mal so,
    macht Angela nimmermehr froh.
    Vollführt Eiertänze
    Zwecks Obergrenze…
    Die Bayern: A Hund is er schooo!

    die Rhythmik wäre evtl. so zu retten:
    ...
    vollführt komische Tänze,
    zwecks oberer Grenze
    auf bayrisch: a Hund is er scho.
    Gruß
    Martin

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 28. Januar 2017 17:21)

    Hallo Herr Rusch,

    schön, mal einen Limerick in Schwizerdütsch zu lesen. Allerdings habe ich da noch ein Verständnisproblem. Was bedeutet "Bousi"? Ich vermute, dass "z'Schäbi" in etwa dem umgangssprachlichen "Schniedel" entspricht. Und hat der Name "Housi" noch eine zusätzliche Bedeutung?

    Unabhängig vom Verständnis stimmt leider die Rhythmik nicht.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 28. Januar 2017 17:05)

    Hallo Herr Münchbach,

    Ihr Kärnten-Limerick hat eher einen jambischen als einen daktylisch-anapästischen Rhythmus. Zwischen zwei betonten Silben müssen beim Limerick immer zwei unbetonte liegen.

    Auch bei den 2 Seehofer-Limericks stimmt die Rhythmik leider nicht. Der erste kommt dem Ideal aber schon nahe. Und witzig ist der.
    Bei den Begriffen "Eiertänze" und "Obergrenze" liegt nur je eine unbetonte Silbe zwischen zwei betonten. Insofern funktionieren diese Begriffe in einem Limerick formal nicht.

  • Lucien Rusch (Freitag, 27. Januar 2017 14:52)

    (Achtung Mundart)
    Es git en Maa mit Name Housi
    Dä hed welle e Frou si
    Er macht mit Dokter Aebi ab
    Dä hout ihm hurti z'Schäbi ab
    Und sithär hed er es Bousi

  • Karl Münchbach (Mittwoch, 25. Januar 2017 17:44)

    Die jungen Mädchen aus Kärnten
    ganz früh in der Schule schon lernten,
    dass, wenn sie nicht verhüten
    mit Pillen und Tüten,
    sie bald kleine Kärntener ernten.

  • Karl Münchbach (Mittwoch, 25. Januar 2017 17:36)

    Der Horstie, ich sag’s jetzt mal so,
    macht Angela nimmermehr froh.
    Vollführt Eiertänze
    Zwecks Obergrenze…
    Die Bayern: A Hund is er schooo!

    Ob Seehofer jemals sich wandelt
    Am End noch mit Merkel anbandelt,
    Davor hätt mancher Schiss,
    doch eins weiß man gewiss,
    dass er immerzu weiter nur grantelt.

  • Thomas Elbrecht (Mittwoch, 25. Januar 2017 01:57)

    Hallo Jutta,

    freut mich, dass du weiterhin mit dabei bist!
    Dein Bernau-Limerick gefällt mir übrigens sehr gut.

    Vielleicht könnte man in Z5 eine kleine Änderung vornehmen, um den Walzerrhythmus bis zum letzten Wort durchzuhalten (da ich denke, dass CHIEMGAU auf der ersten Silbe zu betonen ist). Vorschlag:

    Bei Metzgern von Britz bis Frohnau.
    (Beides Berliner Bezirke, die relativ weit voneinander entfernt liegen.)

    Ansonsten: herrlich!

    Liebe Grüße,
    Thomas

  • Jutta Schmidt (Freitag, 20. Januar 2017 15:07)

    Lieber HH,
    lieber Bernhard,
    lieber Thomas,
    Eure aufmunternden Worte haben mich aus dem Stimmungstief geholt und neuen Mut gegeben. Ich will's dann nochmal versuchen:

    Ein Fleischfabrikant aus Bernau,
    verwurstete einst seine Frau,
    Als Salami Spezial,
    War die Wurst erste Wahl,
    Bei Metzgern im ganzen Chiemgau.

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 20. Januar 2017 11:44)

    Es war ein Witz, der mich auf die Idee brachte. Hier ist er (erst der Witz, dann der Limerick): Vater und Sohn stehen vor dem Affengehege. Der Sohn fragt: Stammen wir alle vom Affen ab?
    Der Vater: Du vielleicht, ich nicht!
    **********
    Was können die Leute von Hagen-
    beck mir über's Affenhaus sagen?
    Was tragen die Affen,
    die sich dort begaffen?
    Nur Fell oder auch Schlips und Kragen?

  • Thomas Elbrecht (Donnerstag, 19. Januar 2017 01:15)

    Hallo Jutta,

    auch ich kann deinen Frust gut verstehen, hoffe aber, dass du dich trotzdem nicht aus dem Limerickforum zurückziehen wirst. Deine Beiträge zeug(t)en stets von feinem Humor und sehr viel Charme – bitte mehr davon!

    In eigener Sache: Ich bin derzeit beruflich so eingespannt, dass kaum Zeit für die Dichterei bleibt; mittelfristig dürfte das aber wieder besser werden.

    Also, allen Mitstreitern ein gutes Limerickjahr!

    Gruß,
    Thomas

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 18. Januar 2017 15:58)

    Liebe Limerickfreunde,

    zunächst auch von mir: Ein gutes neues Jahr 2017! Obschon weltpolitisch ein solches kaum zu erwarten ist, zumindest privat und im kleineren Rahmen möge es ein gutes Jahr werden.

    Warum in den letzten Wochen so wenig im Forum passierte, hat mehrere Gründe. Einer ist sicherlich, dass ich mich in letzter Zeit im Forum wenig beteiligt habe, und wenn, dann meist mit Verbesserungsvorschlägen. Ein anderer ist, dass ich kaum noch Limericks übernommen habe, was den Ansporn deutlich dämpft, weiter Limericks zu dichten und ins Forum zu stellen.
    Juttas Begründung, warum sie wenig Lust hat, sich noch zu beteiligen, ist total verständlich. Es tut mir leid, dass ich und vielleicht noch einige andere ihr die Freude am Limerick durch Änderungsvorschläge fast ganz genommen haben. Wer mag es schon, wenn andere an den eigenen Dichtungen herumfummeln? Und selbst wenn der Autor bzw. die Autorin findet, dass diese Änderungen den Limerick tatsächlich besser und pointierter machen, bleibt doch noch immer das Problem, dass die Urheberschaft damit verwässert wird. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich den Spagat hinbekommen könnte, meine Sammlung um anspruchsvolle Limericks zu erweitern, wenn erfahrungsgemäß doch nur höchst selten auf Anhieb ein formvollendeter witziger Limerick gelingt. Das gilt auch für mich. Vielleicht ist es aufgefallen, dass mir selbst nahezu kein Limerick mehr einfällt, den ich in die Sammlung aufnehmen würde.

    Die Grundidee für eine zündende Pointe ist meines Erachtens immer das entscheidende kreative Element eines Limericks, weshalb ich ganz klar denjenigen als Autor eines Limericks ansehe, der die Grundidee hatte, auch wenn handwerklich mitunter stark am Wortlaut herumgefeilt wurde. Das kann der Autor/die Autorin durchaus anders sehen. Ich möchte das Forum auch als Werkstatt verstehen – und die Diskussionen um Änderungen an einem Limerick als Möglichkeit, mehr Sicherheit im Umgang mit dieser Dichtform zu bekommen.

    Mich hat die Meinung eines inzwischen schon recht betagten Mannes überzeugt, der über mehrere Jahrzehnte Limerickbücher verfasst und erfolgreich verkauft hat. Er sagte mir einmal, der Limerick sei die Königsdisziplin der kurzen Gedichtformen, denn er stelle hohe formale Anforderungen und noch höhere an die Pointe. Viele gestandene Literaten hätten sich schon am Limerick versucht, aber mehr oder weniger erfolglos. (Das gleiche gilt, möchte ich allerdings hinzufügen, umgekehrt sicherlich auch.)

    Vielleicht ist es ja auch normal, dass die Euphorie für den Limerick nach einiger Zeit nachlässt und man sich wieder von ihm abwendet. Die Sammlung aber bleibt, und jeder, der nach deutschen Limericks im Netz sucht, wird sich über sie freuen, dessen bin ich mir, ganz unbescheiden, sicher.

  • Bernhard H. Behncke (Mittwoch, 18. Januar 2017 11:21)

    Liebe Jutta und auch die anderen Forum-Teilnehmer, was Du schreibst, ist leider richtig, auch ich habe mich manchmal gewundert, was denn noch Original ist und was 'Gemeinschaftsarbeit'. Aber, ich muß auch Kritik üben an jenen, die Halbgegorenes, z.T. sogar völlig unnützes Zeug von sich geben. In einer Form, die sogar unseren geduldigen Heinz Hermann auf die Palme bringen. Ich denke, wenn alle Teilnehmer, so wie Du schreibst, 'mal bis in die Nacht ihre Texte überarbeiten, kommt auch nicht so viel Unverdauliches ins Forum. Ich jedenfalls bleibe dabei und hoffe, Du findest doch wieder den Mut, weiterhin mitzumachen. Es waren so schöne Beiträge. Liebe Grüße Bernhard

  • Jutta Schmidt (Dienstag, 17. Januar 2017 21:40)

    Hallo Bernhard,
    aus der Versenkung komme ich gerne, aber eigentlich um mich mit einem "normalen" Gedicht leicht frustriert abzumelden:

    Ihr habt mir die Lust am Dichten genommen,
    ich hab immer viel Kritik bekommen,
    und durch Eure vielseitigen Korrekturen
    blieben oft von meinem Gedicht nur noch Spuren.

    Wie schade, denn es hat viel Spaß gemacht,
    ich hab oft gesessen bis spät in die Nacht,
    das Resultat dann ins Forum gestellt, in der Hoffnung, dass mal spontan was gefällt.

    Doch das war ziemlich selten der Fall,
    Korrekturen kamen von überall,
    viele haben mich weiter gebracht, (Thomas und Peer)
    andere einfach nur wütend gemacht.

    An manchem Vers wurde so viel korrigiert
    Da habt ihr geändert manchmal zu viert
    Dann hab ich den Vers, den ich lustig fand,
    selber nicht mehr wiedererkannt.

    Noch bin ich hin und her gerissen
    Einerseits möchte ich das Forum nicht missen
    Andererseits hab ich die Nase voll
    Und frag mich ob ich bleiben soll.

    Vielleicht stellen andere sich ähnliche Fragen
    Doch wollen sie es nicht öffentlich sagen
    Denn streng sind die Regeln die sind zu beachten.
    Ich glaube, ich werde jetzt erst noch was warten.

    Vielleicht kommt ja jetzt wieder Schwung ins Geschehen,
    dann kann ich mit gutem Gewissen gehen,
    und Glück Euch wünschen fürs neue Jahr,
    dass die Limericks sprudeln so wie es mal war.

    Viele Grüße
    Jutta Schmidt

  • Bernhard H. Behncke (Dienstag, 17. Januar 2017 18:33)

    Er liebte nur Knaben, indessen,
    auf ihn war'n die Frauen versessen.
    Sie liebten ihn so,
    wie er war, seinen Po
    jedoch konnten sie niemals vergessen.

  • Bernhard H. Behncke (Sonntag, 15. Januar 2017 12:20)

    Kann ich Euch hiermit aus der Versenkung locken?:
    Er landet' 'nen ganz miesen Coup
    und klaute dem Bauern die Kuh.
    Der holte herbei
    die Dorfpolizei.
    „Was wollt Ihr, die Kuh lief mir zu!

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 06. Januar 2017 12:59)

    Ich wünsche der Gemeinde ein gutes Jahr und viele schöne Limericks! Fangen wir doch gleich mal an:

    Es sagte ein Schwachkopf aus Barum
    fast täglich zum Vater: 'Sag, warum
    will mich denn kein Mädchen
    aus unserem Städtchen?'
    Der Vater sagt ihm dann nur 'Darum!'

    Es zeigte ein Bauer aus Wriedel
    fast täglich der Frau seinen Schniedel.
    Bis sie es ihm sagte,
    was er dann beklagte:
    'Viel größere gibt es bei Lidl!'

  • Peer Görner (Mittwoch, 21. Dezember 2016 16:21)

    Um das doppelte "rein" in den Zeilen 2 und 5 zu vermeiden, kann Zeile 2 auch lauten:
    Da traten verkleidete Jecken ein

  • Peer Görner (Sonntag, 18. Dezember 2016 14:23)

    Beim Karnevalsfrühstück in Heppenheim
    Da kamen verkleidete Jecken rein
    Erhoben pistolen
    Und haben befohlen
    "Geschmeide kommt hier in die Säcke rein"

  • Bernhard H. Behncke (Samstag, 17. Dezember 2016 12:01)

    Einverstanden, Heinz-Hermann! Danke für ein schönes Limerick-Jahr! Ihnen allen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und ein kreatives neues Jahr.
    BHB

  • Johann Lorenz (Samstag, 17. Dezember 2016 11:56)

    Es steht eine Säg' auf der Wiese,
    die kreist um den Finger-die fiese!
    Und mit ihren Zähnen,
    das muss ich erwähnen,
    den Menschen erwischte ganz miese!

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 15. Dezember 2016 11:06)

    Hallo Bernhard,
    die Idee, mit der Redewendung „Trübsal blasen“ zu spielen, gefällt mir. Leider stimmt die Rhythmik an einigen Stellen nicht. Und das „einst“ passt auch nicht so gut zu der Vorstellung, dass der Trompeter heute noch lebt.
    Der Anfang „Den jungen Trompeter …“ suggeriert, dass von ihm schon mal die Rede gewesen wäre oder dass der Leser ihn kennt. Besser wäre „Einen jungen Trompeter …“, aber dann wird es in Zeile 2 schwer, mit zwei unbetonten Silben fortzufahren.
    Mein Vorschlag (alle Zeilen mit nur einer unbetonten Silbe am Anfang):

    Ein junger Trompeter aus Bruchsal
    Erlitt mal ein trauriges Schicksal:
    Ihm wurde in Polen
    Die Tröte gestohlen
    Drum bläst er jetzt lautstark nur Trübsal

    Alternativen für Zeile 5:
    Drum bläst er bis heute nur Trübsal
    Drum bläst er nun ausschließlich Trübsal

  • Peer Görner (Donnerstag, 15. Dezember 2016 10:42)

    Hallo Bernhard, in den Zeilen 2 und 5 fehlt mittig jeweils eine unbetonte Silbe, deshalb wuerde ich schreiben:

    Den jungen Trompeter aus Bruchsal,
    traf einst ein ganz furchtbares Schicksal.
    Auf der Reise nach Polen
    ward die Tröte gestohlen,
    darum bläst er jetzt lautstark nur Trübsal.

  • Bernhard H. Behncke (Mittwoch, 14. Dezember 2016 18:50)

    Den jungen Trompeter aus Bruchsal,
    traf einst ein furchtbares Schicksal.
    Auf der Reise nach Polen
    ward die Tröte gestohlen,
    darum bläst er jetzt nur noch Trübsal.

  • Martin Blumenbein (Sonntag, 11. Dezember 2016 07:42)

    Ein Neuling verfasst einen Limerick / Doch zeigt er dabei nur wenig Geschick / Nervös und auch in Eile / Vergisst er die letzte Zeile....

  • Bernhard H. Behncke (Montag, 05. Dezember 2016 13:09)

    Sie haben recht, Peer, es sollte eher eine "Variante" sein, die mir einfiel, als ich der Drossel beim Futtersuchen zusah. Schönen Tag Ihr BHB

  • Peer Görner (Sonntag, 04. Dezember 2016 19:36)

    Ich teile die Meinung von Bernhard und HH zum Amazon-Limerick nicht.

    Gedankenexperiment: wie spricht der Amerikaner Berlin und Muenchen aus? Er wird NICHT "Berrlihn" und "Muennchen" sagen, sondern die amerikanische Aussprache "Boerlinn" und "Mjuenick" (Munich) waehlen.

    Also: auch ich habe, wie Jutta, bis heute noch nie Emmasonn gesagt, sondern immer Amazon, so wie man's schreibt halt.

    @Bernhard: der englische Limerick ist toll, der deutsche rutscht in den Zeilen 1, 2 und 5 ins falsche 4-hebige ovovovovo ab und, weil zumindest ich "Bassin" franzoesisch-nasal ausspreche, reimt es sich auf "darin" nicht.

  • Bernhard H. Behncke (Sonntag, 04. Dezember 2016 14:36)

    Liebe Gemeinde, zwei Dinge möchte ich anmerken:
    1) - Der Theater-Limerick ist zwar originell, aber Publikum und Kritiker zur gleichen Zeit? Die Kritik kommt doch immer erst hinterher!
    2)- AMAZON wird wie "ÄMASONN" ausgesprochen, das ist nicht zu ändern.
    Gruß an alle
    BGB

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 04. Dezember 2016 12:57)

    Hallo Jutta,

    bei Ihrem Weilerswist-Limerick ist das tobende Publikum doppeldeutig. Es könnte vor Ärger toben oder vor Begeisterung. Da es nicht selten vorkommt, dass Kritiker einen anderen Eindruck von einem Stück haben als das Publikum, würde ich eher auf den Gegensatz in der Wahrnehmung anspielen.

    Mein Vorschlag:
    Ein Schauspieler klagte in Brist:
    "Das Schlimmste am Auftreten ist,
    wenn Kritiker loben,
    doch Zuschauer toben,
    das Stück sei bescheuerter Mist."

  • Jutta Schmidt (Sonntag, 04. Dezember 2016 12:47)

    Hallo Heinz Hermann,
    ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass, wer immer das Wort Amazon in den Mund nimmt, es mit einem langen o wie in Sohn ausspricht.
    Aber: Sie sind der Chef !!

    Adventliche Grüße
    Jutta

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 04. Dezember 2016 12:35)

    Hallo Jutta,

    mein Problem, das ich mit dem Amazon-Limerick hatte und habe, ist, dass man den Internetversand wie "Amasohn" oder "Amazohn" aussprechen muss, damit der Reim funktioniert. Eigentlich würde in der eingedeutschten Sprechweise das o in der letzten Silbe aber eher wie das o in der Präposition von ausgesprochen.

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 02. Dezember 2016 17:58)

    die 2. Zeile des englischen Limericks muß natürlich 'the' heißen. Schreibfehler!
    Gruß BHB

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 02. Dezember 2016 12:01)

    A hard drinking man had in Dover
    ther very next day a hang-over.
    He wore, what a pity,
    when walking the city,
    not more than a yellow pullover.


    Die Drossel sagte ganz erschrocken:
    „Was sind die Haferflocken trocken!“
    Ging zum Bassin,
    trank, was darin
    und machte sich dann auf die Socken.

  • Peer Görner (Donnerstag, 01. Dezember 2016 10:00)

    Jutta, dein Amazon-limerick ist wirklich sehr schoen und ueberraschend. Er hat definitiv die zweite Chance verdient.

  • Thomas Elbrecht (Mittwoch, 30. November 2016 21:44)

    Ein Langschläfer fragte in Trent
    die Gattin: „Ist zweiter Advent?“
    Sie zischte: „Ein Scherz?
    Wir haben schon März,
    die Weihnachtszeit hast du verpennt!“

  • Thomas Elbrecht (Mittwoch, 30. November 2016 20:52)

    Hallo Jutta,

    zu deinem Schauspieler-Limerick:
    Ich finde ihn rhythmisch etwas holprig und habe mich an einer alternativen Version versucht, bei der auch die doppelte Verwendung von „ist“ entfällt. Da ich nicht weiß, ob Weilerswist auf der ersten oder der dritten Silben betont wird, habe ich den Handlungsort nach Brist verlegt.

    http://www.makarskainfo.com/de/brist/

    Ein Schauspieler klagte in Brist:
    „Das Schlimme am Auftreten ist:
    Das Publikum tobt,
    der Kritiker lobt:
    ‚Zum Glück ist jetzt Schluss mit dem Mist!‘“

    (Alternative für Z2: „Das Schlimme am Schauspielen ist: …)

    Dein Amazon-Limerick hat übrigens unbedingt eine zweite Chance verdient!

    Gruß,
    Thomas

  • Jutta Schmidt (Mittwoch, 30. November 2016 17:04)

    Bei Durchsicht der "alten Hündchen" ist mir dieses Machwerk noch einmal in die Hände gefallen. Passt in die Zeit des Wünschens und Bestellens und Verdient vielleicht eine zweite Chance?

    Eine Mutter bestellt sich bei Amazon
    Für die Tochter den richtigen Schwiegersohn
    Wählt Figur und Gestalt
    Auch Gewicht und Gehalt
    Jetzt hofft sie, er passt in die Packstation.

    Liebe Grüße zur Vorweihnachtszeit
    Jutta

  • Jutta Schmidt (Sonntag, 27. November 2016 13:35)

    Es hat ein Schauspieler aus Weilerswist
    Jetzt einmal erfahren wie das so ist
    Wenn das Publikum tobt
    Und der Kritiker lobt
    Dass der Künstler endlich gegangen ist.

  • Emil Spörl (Samstag, 26. November 2016 21:51)

    Ein Wärter im Zoo von Berlin,
    der fütterte dort den Delphin.
    Mit Käse und Reis
    und Tofu und Mais
    doch aß der viel lieber Sardinen.

  • Peer Görner (Samstag, 26. November 2016 21:05)

    @Bernhard und Jutta
    Als ich mir vor 14 Tagen erlaubte, Thorsten nach dem Sinn eines Limericks zu fragen, hab ich mir einen "Satz heisse Ohren" eingefangen. Ich wuensch euch mehr Glueck.

  • Jutta Schmidt (Samstag, 26. November 2016 20:15)

    Zum Thema Torstens Weihnachten in Schleswig Holstein

    Mir scheint, der Grog hat den Dichter verwirrt
    Was dann dazu führt dass im Thema er irrt
    wir fragen uns alle
    stellt Torsten ne Falle
    oder wird er wirklich von Geistern umschwirrt?

    Gruß an alle
    Jutta

  • Bernhard H. Behncke (Samstag, 26. November 2016 17:57)

    Hallo, liebe Gemeinde, kann mir mal jemand den Sinn der beiden letzten Limericks verklickern? Oder braucht es dazu Grog, sie zu verstehen?
    Adventliche Grüße
    Bernhard

  • Torsten Hildebrand (Freitag, 25. November 2016 22:26)

    Es weihnachtet in Schleswig Holstein.
    Denn da nascht man vom Marzipanschwein.
    Und Holunder mit Grog;
    Und schaut nach dem Stock,
    der Manieren verköstigt am Bein.


    Am weihnachtlichen Fenster in Rom,
    ist begeistert, ein jedes Phantom.
    Doch die Zeit ist begrenzt,
    von dem Schokogespenst.
    Denn es nähert sich: Fastensyndrom.

  • Jutta Schmidt (Freitag, 25. November 2016 14:04)

    Der Ministerpräsident der Türkei
    Gibt jeden Tag eintausend Stellen frei
    Dafür muss man ihn loben
    sonst beginnt er zu toben
    was auf jeden Fall zu vermeiden sei.

  • Thomas Elbrecht (Freitag, 25. November 2016 00:52)

    Hallo Heinz-Hermann,

    Sie haben recht – ganz rund ist die letzte Zeile so nicht. Ich hatte zuerst auch genau die Fassung, die Sie alternativ vorschlagen, aber dann wollte ich mehr die Wirkung von »allein der Gedanke« und habe sie nochmal umgeschrieben … na ja.

    Sei es drum. Die Ähnlichkeit zum bereits existierenden Jeeben-Limerick ist eh zu groß.

    Gruß,
    Thomas

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 24. November 2016 22:28)

    Hallo Thomas,

    Ihr Bestatter-Limerick holpert rhythmisch in der letzten Zeile, weil man geneigt ist, schon zu betonen. Sie könnten das so umgehen:

    Die Vorstellung lässt mich erschauern!

    Der Bestatter urteilt hier vermutlich nicht ganz frei von geschäftlichen Interessen. Zur Bestatterthematik gibt es zudem schon einen Limerick auf meiner Seite:

    Es riet ein Bestatter aus Jeeben:
    „Sie sollten dem Herrgott vergeben.
    Ihr Mann ist zwar tot,
    doch bringt Ihre Not
    der Innung ein besseres Leben!“

  • Thomas Elbrecht (Donnerstag, 24. November 2016 21:21)

    Es sprach ein Bestatter in Mauern:
    »So sehr wir im Todesfall trauern:
    Doch ewiges Leben,
    das darf es nicht geben.
    Die Vorstellung schon lässt mich schauern!«

  • Peer Görner (Mittwoch, 23. November 2016 09:35)

    Der Checker sitzt anfangs in Suhl
    Ganz locker im cremefarb'nen Stuhl
    Doch langsam ihm dämmert:
    Sein Herz ist's, das hämmert.
    Das Zahnzieh'n ist doch nicht so cool

  • Thomas Elbrecht (Dienstag, 22. November 2016 21:18)

    Die Frau eines Lüstlings in Peine
    empörte sich: »Männer sind Schweine!
    Mein Gatte, der Schuft,
    darf nur an die Luft
    mit Frauchen – und zwar an der Leine.«

  • Jutta Schmidt (Sonntag, 20. November 2016 00:13)

    Liebe Mitstreiter,

    da habe ich wohl zu spät am Tag versucht, einen zur Jahreszeit passenden Limerick zu basteln.

    Was dabei herausgekommen ist, hat mit einem Limerick allerdings nichts zu tun.

    Daher bitte ich um Nachsicht für das Artfremde Machwerk.

    Viele Grüße
    Jutta