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Kommentare

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  • Thomas Elbrecht (Samstag, 25. März 2017 16:21)

    Ein Internetspammer aus Dong
    belästigte ohne Pardon:
    die Limerickschreiber,
    den Forumsbetreiber.
    GELÖSCHT – nun ist Ruh im Karton.

  • Jutta Schmidt (Freitag, 24. März 2017 09:16)

    Es soll ein Bestatter in Treuen
    Die Asche des Bäckers verstreuen
    Der hatte verfügt
    Seid lustig vergnügt
    Denn ich habe nichts zu bereuen

  • Jutta Schmidt (Donnerstag, 23. März 2017 22:33)

    Ein Ehemann der muss in Dong
    Zum Rauchen stets auf den Balkon
    Er verpestet die Luft
    Bis die Frau nach ihm ruft
    Und besprüht mit Parfum aus Saigon

  • Gerhard Berkow (Mittwoch, 22. März 2017 15:59)

    Ich habe ein zweites mal den Limerick eingestellt und es wurde angezeigt, das er angenommen wurde. Es ist jedoch wieder nichts zu sehen. Heute stelle ich ihn zum letzten Mal gleich hier ein.

    Es wohnte ein Mann in Treuen.
    Der konnte richtig sich freuen,
    wenn Mädchen er kaschte,
    sie gar noch vernaschte,
    musst er es niemals bereuen.

  • Jutta Schmidt (Montag, 20. März 2017 09:55)

    Ein Michelin-Tester aus Dong
    Der tobte im Speisesalon
    Man brachte ihm Fisch
    Den fegt er vom Tisch
    Und brüllt "ich will Filet Mignon"

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 18. März 2017 10:19)

    Hallo Herr Berkow,

    wenn ein neuer Limerick oder Beitrag hier eingestellt wird, ist er auch direkt anschließend zu sehen. Außerdem würde ich eine Mail bekommen, die mir den neuen Eintrag zusätzlich anzeigt, aber ich habe keine Mail bekommen. Entweder lag ein technischer Defekt vor, der den korrekten Abschluss des Prozesses verhindert hat (das wäre das erste Mal), oder der Captcha-Sicherheitscode war nicht korrekt und Sie haben das nicht bemerkt. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

    Gruß
    Heinz Hermann Michels

  • Gerhard Berkow (Samstag, 18. März 2017 09:19)

    Hallo Leute,
    ich habe einen Limerick mit der Ortschaft Treuen eingestellt, jedoch bisher nichts gefunden. Ist das Absicht?

  • Bernhard H. Behncke (Dienstag, 14. März 2017 19:08)

    Hallo, liebe Gemeinde, was ich (und alle anderen auch)da zu lesen bekomme ist teilweise mehr als peinlich. Was haben diese "Gehversuche" auf dieser Seite zu suchen? Was Herbert Reichelt geschrieben hat, stimmt 100%ig. Dann blieben uns diese peinlichen Versuche erspart und es brächte wieder Spaß,an dieser Seite mitzuwirken. Seid einfach etwas selbstkritischer.
    Bernhard

  • Bernhard Motzek (Dienstag, 14. März 2017 13:46)

    Zitat:"Da steckt noch Optimierungspotential drin".

    Stimmt, mit der sogenannten Metrik steh ich noch auf Kriegsfuß. So lange bleiben es noch Pseudo-Limericks.

    Für die Analyse von Gedichten gibt es übigens ein hilfreiches Tool:
    http://www.metricalizer.de/de/metrikanalyse/poem/analyse

    Da bekommt man schnell einen Überblick über die eingebauten Schwachstellen.

    Demnach ist der Limerick von Britta Nier perfekt.

    Glückwunsch!

  • Britta Nier (Dienstag, 14. März 2017 09:15)

    Es verspeiste ein Boxer aus Dong
    Fast tagtäglich statt Eiweiß Beton
    Wurde stark wie ein Bär
    Und auch ebenso schwer
    Doch im Ring stand er steif wie`n Bâton

  • Jutta Schmidt (Sonntag, 12. März 2017 18:18)

    Ich frage mich wo liegt denn Dong
    Von da kommt ein echt blöder Song
    Den brüllt man dir vor
    Direkt in ein Ohr
    Danach hast´n Kopf wie´n Karton

  • Herbert Reichelt (Freitag, 10. März 2017 21:41)

    Hallo Bernhard,

    vielen Dank für Deine Einschätzung! Die Pointe des Limericks soll der Bezug auf die "alternativen Fakten" sein ("faktisch Alternativen"). Aber wenn die nicht zündet, ist der Limerick wohl wirklich nicht besonders gut.

    Ansonsten aber bitte nichts für ungut: Was Deine eigenen Limericks betrifft, empfehle ich in jedem Fall, dass Du Dir mal die recht klaren Ausführungen zur Metrik des Limericks anschaust, die Heinz Hermann Michels auf dieser Seite zur Verfügung gestellt hat. Mir selbst hat das zu Beginn sehr geholfen, und ich glaube, auch Deinen Limericks täte so eine "Metrik-Kur" ganz gut. Da steckt noch Optimierungspotential drin.

    Viele Grüße
    Herbert

  • Bernhard Motzek (Freitag, 10. März 2017 15:59)

    Herbert,
    wenn du mich fragst ist das kein Limerik, sondern ein fünzeiliger Reim. Ohne die Anzahl der Silben und Hebungen pro Zeile zu berücksichtigen, fehlt mir am Ende die Pointe oder das Humoristische.

    Ich habe übrigens auch Feedback aus dem Bistro vom Maitre. Der sagt, daß nicht serviert und sich nur um die Küche und die Finanzen kümmert. Das sieht dann so aus:
    Der Maitre sagte zum Garcong:
    "Wann komm' die Leute aus der Dong?
    Für die Moerser Gäste mach ich Küchenreste
    und unterdrück den Kassenbong"

    aus der Dong, gibt es auch Neues, vom Festival:

    Beim Open- Air-Event in Dong
    Ein Festbesucher zu viel tronk
    der geleerten Biere
    waren mehr als Viere
    schon vor dem ersten Metalsong

    viele Grüße
    Bernhard

  • Herbert Reichelt (Freitag, 10. März 2017 13:58)

    Ich habe mal eine neue Variante meines "Trampel-Limericks" getextet. Die Betonung in den Zeilen 3 und 5 wird in dieser Variante erheblich klarer. Dafür gibt es zwei (m.E. aber kleinere) Nachteile: Etwas unsauberer Reim in Zeile 2 und ungleiche Silbenzahl in den Zeilen 3+4. Dennoch finde ich, die neue Variante klingt besser:

    Ist er blöd oder spielt den Naiven?
    Wenn ein Trampel in so primitivem
    Gelüge versinkt
    Dass zum Himmel es stinkt
    Braucht es faktisch bald Alternativen

  • Bernhard Motzek (Mittwoch, 08. März 2017 18:26)

    Herbert, auch ein interesaante Methode, den Satz der 2 Zeile in der dritten Zeile enden zu lassen. Ich sehe schon, ihr seit kreativ.

    Hier noch von mir ein Tatsachenbericht aus (der) Dong:

    In der Dong am Baggerloch
    Ein Musiker im Kies langkroch
    Nach der open air
    Kein Gedächtnis mehr
    Denn der Alk, der wirkt noch

  • Herbert Reichelt (Mittwoch, 08. März 2017 15:25)

    Dann will ich mich nach längerer Abwesenheit mal wieder in der Lim-Gemeinde zurückmelden:

    Ist er blöd oder spielt den Naiven?
    Wenn ein Trampel in so primitiven
    Lügen dummdreist versinkt
    Dass zum Himmel es stinkt
    Da braucht’s faktisch bald Alternativen

  • Bernhard Motzek (Dienstag, 07. März 2017 12:53)

    Der Maitre sagte zum Garcong
    Wann komm' die Leute aus der Dong?
    Für die Moerser Gäste servier ich alte Reste
    Da kenn ich kein Pardong

  • Jutta Schmidt (Montag, 06. März 2017 23:48)

    Ein Anstreicher malt von Neuwied
    Die Skyline so wie er sie sieht
    Erkennen kann´s keiner
    Das Werk ist für´n Eimer
    Mal seh´n was jetzt damit geschieht

  • Bernhard H. Behncke (Montag, 06. März 2017 18:47)

    Man sprach über Jenes und dies,
    von Liebe und vom Paradies.
    Bis der Pfarrer erklärt
    warum Sprechen ihn stört:
    weil man ihn dies nur sehr selten liess.

    Wie sind mal nach Oslo geflogen,
    erst geradeaus, dann im Bogen.
    Nach mehr als 10 Stunden
    hat man uns gefunden:
    Der Co-Pilot hatt' sich verflogen.

    Ein Urlauber sonnt sich am Strand
    und folgert, mit klarem Verstand:
    liegst Du voller Wonne
    am Tag in der Sonne,
    dann bist Du am Abend verbrannt

  • Bernhard Motzek (Montag, 06. März 2017 16:47)

    Noch Einer....

    Es saß ein Gast im Löwenkrug,
    dem war das Steak nicht zart genug
    Als Ersatz und auf die Schnelle, gab's 'ne Grünkernfrikadelle
    ganz ohne Fleisch, das war Betrug

  • Bernhard Motzek (Montag, 06. März 2017 16:44)

    Ich habe ansprechende Gedichte oder Limericks über Hackfleisch oder Frikadellen für mein neues Buch gesucht, bin leider nicht fündig geworden. Selbst ist der Mann:

    Ein Gourmet aus Niederstetten,
    aß am liebsten Kalbsbuletten
    Faschiert sehr fein
    gab's auch mal Schwein
    jetzt isst er Hack in zig Facetten

  • Thomas Elbrecht (Donnerstag, 02. März 2017 01:31)

    Ein Hobbypoet von der Spree
    hat wieder mal einen im Tee
    und lallt: »Dicht zu dichten
    jelingt zwar mitnichten,
    doch sonst klappt’s ja ooch nich – hehe!«

  • Thomas Elbrecht (Mittwoch, 01. März 2017 21:00)

    Hallo Jutta,

    schön, dass dir die Fortsetzung gefällt! Wenn sie auch andere wieder zum Limericken ermuntern würde – um so besser …

    Und noch’n (Fortsetzungs-)Gedicht:

    … da jauchzt eine Herrin am Po,
    ob baldigen Geldsegens froh:
    »Der Einfall ist toll,
    die Kasse bald voll –
    ich biete jetzt HIEBE to go!«

    Bald kommt zu der Herrin am Po
    ein bildhübscher Sklave – ein Beau,
    doch offenbar schlicht;
    so bittet der Wicht:
    »Ich möchte ›Fixieren to go‹!«

    (Anm.: Po=Fluss in Italien ;-) )

    * * *

    Gruß,
    Thomas

  • Jutta Schmidt (Sonntag, 26. Februar 2017 14:58)

    Ein Callboy aus Enningerloh
    der bietet jetzt "Liebe to go"
    und fällt bei den Damen
    damit aus dem Rahmen
    denn die sind für Abwechslung froh

  • Jutta Schmidt (Sonntag, 26. Februar 2017 14:53)

    Hallo Thomas,
    was für eine schöne Antwort auf meinen Limerick. Vielleicht gibt das ja die Initialzündung für weitere "Werke" und beendet die lange Pause.
    Viele Grüße
    Jutta

  • Thomas Elbrecht (Donnerstag, 23. Februar 2017 21:45)

    ... da hörte ein Chefkoch in Gmund
    vom Liebesglück störenden Hund
    und mailte der Frau:
    „Wil nehmen Wauwau,
    denn leckel ist Hund – und gesund!“

    Ich arbeite bekanntermaßen bei jeder sich bietenden Gelegenheit am Abbau landläufiger Vorurteile. ;-)

  • Jutta Schmidt (Dienstag, 21. Februar 2017 18:03)

    Ein Mann hat im schönen Wallgau
    beim Langlauf gefunden die Frau
    für den Rest seiner Tage
    doch stellt sich die Frage
    wohin nur mit ihrem Wauwau

  • Martin Knab (Dienstag, 31. Januar 2017 20:52)

    Hallo Karl und Heinz Hermann,

    Der Horstie, ich sag’s jetzt mal so,
    macht Angela nimmermehr froh.
    Vollführt Eiertänze
    Zwecks Obergrenze…
    Die Bayern: A Hund is er schooo!

    die Rhythmik wäre evtl. so zu retten:
    ...
    vollführt komische Tänze,
    zwecks oberer Grenze
    auf bayrisch: a Hund is er scho.
    Gruß
    Martin

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 28. Januar 2017 17:21)

    Hallo Herr Rusch,

    schön, mal einen Limerick in Schwizerdütsch zu lesen. Allerdings habe ich da noch ein Verständnisproblem. Was bedeutet "Bousi"? Ich vermute, dass "z'Schäbi" in etwa dem umgangssprachlichen "Schniedel" entspricht. Und hat der Name "Housi" noch eine zusätzliche Bedeutung?

    Unabhängig vom Verständnis stimmt leider die Rhythmik nicht.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 28. Januar 2017 17:05)

    Hallo Herr Münchbach,

    Ihr Kärnten-Limerick hat eher einen jambischen als einen daktylisch-anapästischen Rhythmus. Zwischen zwei betonten Silben müssen beim Limerick immer zwei unbetonte liegen.

    Auch bei den 2 Seehofer-Limericks stimmt die Rhythmik leider nicht. Der erste kommt dem Ideal aber schon nahe. Und witzig ist der.
    Bei den Begriffen "Eiertänze" und "Obergrenze" liegt nur je eine unbetonte Silbe zwischen zwei betonten. Insofern funktionieren diese Begriffe in einem Limerick formal nicht.

  • Lucien Rusch (Freitag, 27. Januar 2017 14:52)

    (Achtung Mundart)
    Es git en Maa mit Name Housi
    Dä hed welle e Frou si
    Er macht mit Dokter Aebi ab
    Dä hout ihm hurti z'Schäbi ab
    Und sithär hed er es Bousi

  • Karl Münchbach (Mittwoch, 25. Januar 2017 17:44)

    Die jungen Mädchen aus Kärnten
    ganz früh in der Schule schon lernten,
    dass, wenn sie nicht verhüten
    mit Pillen und Tüten,
    sie bald kleine Kärntener ernten.

  • Karl Münchbach (Mittwoch, 25. Januar 2017 17:36)

    Der Horstie, ich sag’s jetzt mal so,
    macht Angela nimmermehr froh.
    Vollführt Eiertänze
    Zwecks Obergrenze…
    Die Bayern: A Hund is er schooo!

    Ob Seehofer jemals sich wandelt
    Am End noch mit Merkel anbandelt,
    Davor hätt mancher Schiss,
    doch eins weiß man gewiss,
    dass er immerzu weiter nur grantelt.

  • Thomas Elbrecht (Mittwoch, 25. Januar 2017 01:57)

    Hallo Jutta,

    freut mich, dass du weiterhin mit dabei bist!
    Dein Bernau-Limerick gefällt mir übrigens sehr gut.

    Vielleicht könnte man in Z5 eine kleine Änderung vornehmen, um den Walzerrhythmus bis zum letzten Wort durchzuhalten (da ich denke, dass CHIEMGAU auf der ersten Silbe zu betonen ist). Vorschlag:

    Bei Metzgern von Britz bis Frohnau.
    (Beides Berliner Bezirke, die relativ weit voneinander entfernt liegen.)

    Ansonsten: herrlich!

    Liebe Grüße,
    Thomas

  • Jutta Schmidt (Freitag, 20. Januar 2017 15:07)

    Lieber HH,
    lieber Bernhard,
    lieber Thomas,
    Eure aufmunternden Worte haben mich aus dem Stimmungstief geholt und neuen Mut gegeben. Ich will's dann nochmal versuchen:

    Ein Fleischfabrikant aus Bernau,
    verwurstete einst seine Frau,
    Als Salami Spezial,
    War die Wurst erste Wahl,
    Bei Metzgern im ganzen Chiemgau.

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 20. Januar 2017 11:44)

    Es war ein Witz, der mich auf die Idee brachte. Hier ist er (erst der Witz, dann der Limerick): Vater und Sohn stehen vor dem Affengehege. Der Sohn fragt: Stammen wir alle vom Affen ab?
    Der Vater: Du vielleicht, ich nicht!
    **********
    Was können die Leute von Hagen-
    beck mir über's Affenhaus sagen?
    Was tragen die Affen,
    die sich dort begaffen?
    Nur Fell oder auch Schlips und Kragen?

  • Thomas Elbrecht (Donnerstag, 19. Januar 2017 01:15)

    Hallo Jutta,

    auch ich kann deinen Frust gut verstehen, hoffe aber, dass du dich trotzdem nicht aus dem Limerickforum zurückziehen wirst. Deine Beiträge zeug(t)en stets von feinem Humor und sehr viel Charme – bitte mehr davon!

    In eigener Sache: Ich bin derzeit beruflich so eingespannt, dass kaum Zeit für die Dichterei bleibt; mittelfristig dürfte das aber wieder besser werden.

    Also, allen Mitstreitern ein gutes Limerickjahr!

    Gruß,
    Thomas

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 18. Januar 2017 15:58)

    Liebe Limerickfreunde,

    zunächst auch von mir: Ein gutes neues Jahr 2017! Obschon weltpolitisch ein solches kaum zu erwarten ist, zumindest privat und im kleineren Rahmen möge es ein gutes Jahr werden.

    Warum in den letzten Wochen so wenig im Forum passierte, hat mehrere Gründe. Einer ist sicherlich, dass ich mich in letzter Zeit im Forum wenig beteiligt habe, und wenn, dann meist mit Verbesserungsvorschlägen. Ein anderer ist, dass ich kaum noch Limericks übernommen habe, was den Ansporn deutlich dämpft, weiter Limericks zu dichten und ins Forum zu stellen.
    Juttas Begründung, warum sie wenig Lust hat, sich noch zu beteiligen, ist total verständlich. Es tut mir leid, dass ich und vielleicht noch einige andere ihr die Freude am Limerick durch Änderungsvorschläge fast ganz genommen haben. Wer mag es schon, wenn andere an den eigenen Dichtungen herumfummeln? Und selbst wenn der Autor bzw. die Autorin findet, dass diese Änderungen den Limerick tatsächlich besser und pointierter machen, bleibt doch noch immer das Problem, dass die Urheberschaft damit verwässert wird. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich den Spagat hinbekommen könnte, meine Sammlung um anspruchsvolle Limericks zu erweitern, wenn erfahrungsgemäß doch nur höchst selten auf Anhieb ein formvollendeter witziger Limerick gelingt. Das gilt auch für mich. Vielleicht ist es aufgefallen, dass mir selbst nahezu kein Limerick mehr einfällt, den ich in die Sammlung aufnehmen würde.

    Die Grundidee für eine zündende Pointe ist meines Erachtens immer das entscheidende kreative Element eines Limericks, weshalb ich ganz klar denjenigen als Autor eines Limericks ansehe, der die Grundidee hatte, auch wenn handwerklich mitunter stark am Wortlaut herumgefeilt wurde. Das kann der Autor/die Autorin durchaus anders sehen. Ich möchte das Forum auch als Werkstatt verstehen – und die Diskussionen um Änderungen an einem Limerick als Möglichkeit, mehr Sicherheit im Umgang mit dieser Dichtform zu bekommen.

    Mich hat die Meinung eines inzwischen schon recht betagten Mannes überzeugt, der über mehrere Jahrzehnte Limerickbücher verfasst und erfolgreich verkauft hat. Er sagte mir einmal, der Limerick sei die Königsdisziplin der kurzen Gedichtformen, denn er stelle hohe formale Anforderungen und noch höhere an die Pointe. Viele gestandene Literaten hätten sich schon am Limerick versucht, aber mehr oder weniger erfolglos. (Das gleiche gilt, möchte ich allerdings hinzufügen, umgekehrt sicherlich auch.)

    Vielleicht ist es ja auch normal, dass die Euphorie für den Limerick nach einiger Zeit nachlässt und man sich wieder von ihm abwendet. Die Sammlung aber bleibt, und jeder, der nach deutschen Limericks im Netz sucht, wird sich über sie freuen, dessen bin ich mir, ganz unbescheiden, sicher.

  • Bernhard H. Behncke (Mittwoch, 18. Januar 2017 11:21)

    Liebe Jutta und auch die anderen Forum-Teilnehmer, was Du schreibst, ist leider richtig, auch ich habe mich manchmal gewundert, was denn noch Original ist und was 'Gemeinschaftsarbeit'. Aber, ich muß auch Kritik üben an jenen, die Halbgegorenes, z.T. sogar völlig unnützes Zeug von sich geben. In einer Form, die sogar unseren geduldigen Heinz Hermann auf die Palme bringen. Ich denke, wenn alle Teilnehmer, so wie Du schreibst, 'mal bis in die Nacht ihre Texte überarbeiten, kommt auch nicht so viel Unverdauliches ins Forum. Ich jedenfalls bleibe dabei und hoffe, Du findest doch wieder den Mut, weiterhin mitzumachen. Es waren so schöne Beiträge. Liebe Grüße Bernhard

  • Jutta Schmidt (Dienstag, 17. Januar 2017 21:40)

    Hallo Bernhard,
    aus der Versenkung komme ich gerne, aber eigentlich um mich mit einem "normalen" Gedicht leicht frustriert abzumelden:

    Ihr habt mir die Lust am Dichten genommen,
    ich hab immer viel Kritik bekommen,
    und durch Eure vielseitigen Korrekturen
    blieben oft von meinem Gedicht nur noch Spuren.

    Wie schade, denn es hat viel Spaß gemacht,
    ich hab oft gesessen bis spät in die Nacht,
    das Resultat dann ins Forum gestellt, in der Hoffnung, dass mal spontan was gefällt.

    Doch das war ziemlich selten der Fall,
    Korrekturen kamen von überall,
    viele haben mich weiter gebracht, (Thomas und Peer)
    andere einfach nur wütend gemacht.

    An manchem Vers wurde so viel korrigiert
    Da habt ihr geändert manchmal zu viert
    Dann hab ich den Vers, den ich lustig fand,
    selber nicht mehr wiedererkannt.

    Noch bin ich hin und her gerissen
    Einerseits möchte ich das Forum nicht missen
    Andererseits hab ich die Nase voll
    Und frag mich ob ich bleiben soll.

    Vielleicht stellen andere sich ähnliche Fragen
    Doch wollen sie es nicht öffentlich sagen
    Denn streng sind die Regeln die sind zu beachten.
    Ich glaube, ich werde jetzt erst noch was warten.

    Vielleicht kommt ja jetzt wieder Schwung ins Geschehen,
    dann kann ich mit gutem Gewissen gehen,
    und Glück Euch wünschen fürs neue Jahr,
    dass die Limericks sprudeln so wie es mal war.

    Viele Grüße
    Jutta Schmidt

  • Bernhard H. Behncke (Dienstag, 17. Januar 2017 18:33)

    Er liebte nur Knaben, indessen,
    auf ihn war'n die Frauen versessen.
    Sie liebten ihn so,
    wie er war, seinen Po
    jedoch konnten sie niemals vergessen.

  • Bernhard H. Behncke (Sonntag, 15. Januar 2017 12:20)

    Kann ich Euch hiermit aus der Versenkung locken?:
    Er landet' 'nen ganz miesen Coup
    und klaute dem Bauern die Kuh.
    Der holte herbei
    die Dorfpolizei.
    „Was wollt Ihr, die Kuh lief mir zu!

  • Bernhard H. Behncke (Freitag, 06. Januar 2017 12:59)

    Ich wünsche der Gemeinde ein gutes Jahr und viele schöne Limericks! Fangen wir doch gleich mal an:

    Es sagte ein Schwachkopf aus Barum
    fast täglich zum Vater: 'Sag, warum
    will mich denn kein Mädchen
    aus unserem Städtchen?'
    Der Vater sagt ihm dann nur 'Darum!'

    Es zeigte ein Bauer aus Wriedel
    fast täglich der Frau seinen Schniedel.
    Bis sie es ihm sagte,
    was er dann beklagte:
    'Viel größere gibt es bei Lidl!'

  • Peer Görner (Mittwoch, 21. Dezember 2016 16:21)

    Um das doppelte "rein" in den Zeilen 2 und 5 zu vermeiden, kann Zeile 2 auch lauten:
    Da traten verkleidete Jecken ein

  • Peer Görner (Sonntag, 18. Dezember 2016 14:23)

    Beim Karnevalsfrühstück in Heppenheim
    Da kamen verkleidete Jecken rein
    Erhoben pistolen
    Und haben befohlen
    "Geschmeide kommt hier in die Säcke rein"

  • Bernhard H. Behncke (Samstag, 17. Dezember 2016 12:01)

    Einverstanden, Heinz-Hermann! Danke für ein schönes Limerick-Jahr! Ihnen allen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und ein kreatives neues Jahr.
    BHB

  • Johann Lorenz (Samstag, 17. Dezember 2016 11:56)

    Es steht eine Säg' auf der Wiese,
    die kreist um den Finger-die fiese!
    Und mit ihren Zähnen,
    das muss ich erwähnen,
    den Menschen erwischte ganz miese!

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 15. Dezember 2016 11:06)

    Hallo Bernhard,
    die Idee, mit der Redewendung „Trübsal blasen“ zu spielen, gefällt mir. Leider stimmt die Rhythmik an einigen Stellen nicht. Und das „einst“ passt auch nicht so gut zu der Vorstellung, dass der Trompeter heute noch lebt.
    Der Anfang „Den jungen Trompeter …“ suggeriert, dass von ihm schon mal die Rede gewesen wäre oder dass der Leser ihn kennt. Besser wäre „Einen jungen Trompeter …“, aber dann wird es in Zeile 2 schwer, mit zwei unbetonten Silben fortzufahren.
    Mein Vorschlag (alle Zeilen mit nur einer unbetonten Silbe am Anfang):

    Ein junger Trompeter aus Bruchsal
    Erlitt mal ein trauriges Schicksal:
    Ihm wurde in Polen
    Die Tröte gestohlen
    Drum bläst er jetzt lautstark nur Trübsal

    Alternativen für Zeile 5:
    Drum bläst er bis heute nur Trübsal
    Drum bläst er nun ausschließlich Trübsal

  • Peer Görner (Donnerstag, 15. Dezember 2016 10:42)

    Hallo Bernhard, in den Zeilen 2 und 5 fehlt mittig jeweils eine unbetonte Silbe, deshalb wuerde ich schreiben:

    Den jungen Trompeter aus Bruchsal,
    traf einst ein ganz furchtbares Schicksal.
    Auf der Reise nach Polen
    ward die Tröte gestohlen,
    darum bläst er jetzt lautstark nur Trübsal.

  • Bernhard H. Behncke (Mittwoch, 14. Dezember 2016 18:50)

    Den jungen Trompeter aus Bruchsal,
    traf einst ein furchtbares Schicksal.
    Auf der Reise nach Polen
    ward die Tröte gestohlen,
    darum bläst er jetzt nur noch Trübsal.