Limericks mit Ortsbezug - Wettbewerb

In diesem Wettbewerb möchte ich einen Ort vorgeben, den Sie als Ausgangspunkt für einen Limerick nehmen können.

 

Zur Erleichterung nenne ich Ihnen passende Reime zum Ort, womit die Nutzung eines Reimlexikons entbehrlich wird. Beginnen Sie mit einem Vers, bei dem der Ortsname am Ende steht.

 

Gelungene Limericks stelle ich mit Nennung Ihres Namens in die Rubrik Gereimt auf Orte und Städte ein.

 

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Dichten!

 

 

Der Kandidat: Ziethen (oder: Großziethen, Kleinziethen)

Reimlexikon

Aleviten

Ammoniten

antraziten (anthrazit)

Asteoriten

Banditen

beknieten (beknien)

berieten (beraten)

bieten

brieten (braten)

Briten

Chloriten (Chlorit)

Dendriten

Dolomiten

Eliten

Emeriten

entbieten

Eremiten

expliziten (explizit)

exquisiten (exquisit)

Favoriten

gebieten

Gebieten (Gebiet)

Geheimfavoriten

gerieten (geraten)

Graniten (Granit)

Hämatiten

impliziten (implizit)

infiniten (infinit)

Israeliten

Karmeliten (Karmelit)

knieten (knien)

Koloriten (Kolorit)

Konvertiten

Kosmopoliten

Krediten

Leviten

Margeriten

Meriten

Meteoriten

mieten

Mieten

Monolithen

Muskoviten/Muskowiten

Nieten

Parasiten

Plebisziten

Profiten

rieten (raten)

Riten (Ritus)

Satelliten

Schiiten

Semiten

Sodomiten

Stalagmiten
Stalaktiten

Suiten (Suite)

Sulfiten (Sulfit)

Sunniten

Termiten

Transvestiten

überbieten

untervermieten

verbieten

vermieten

vernieten

verrieten (verraten)

Visiten

Zeniten (Zenit)

Kommentare

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  • Annelie Kelch (Samstag, 01. Oktober 2016 22:42)

    Ein katholischer Pfarrer aus Ziethen,
    las der Chormaid die Leviten:
    das Shirt sei zu kurz, der Rock nurmehr Schurz -
    "Und was hast du sonst noch zu bieten?"

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 28. August 2016 07:09)

    Die Leute aus Ziethen,
    was die feilbieten:
    Von Muscheln, Kraken, Fraun
    Da kann man nur schaun.
    Geschnitten in Tüten.

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 04. September 2014 14:28)

    Liebe Angelika,

    der Wettbewerb hat eigentlich kein Ablaufdatum, aber neue Vorschläge kommen nach einem halben Jahr Laufzeit immer weniger herein. Vielleicht werde ich demnächst einen anderen Ort als Wettbewerb
    vorschlagen.

    Alliterationen sind übrigens nicht verboten. Warum auch?

  • angelika (Freitag, 22. August 2014 16:40)

    Sorry, noch ne Version. Hoffentlich gebe ich nach dem hier dann Ruhe:

    Hier will Jeder den Ander'n überbieten
    Bei der "Mittsommernacht in Großziethen"
    Zum "Auftrieb der Eliten"
    Haben die Transvestiten
    Mal wieder optisch am meisten zu bieten

    Mir fällt soeben auf, daß dieser Wettbewerb vermutlich längst gelaufen ist....Ich kannte diese Seiten nicht.

  • angelika (Montag, 18. August 2014 18:49)

    mehr Ortsbezug?

    Zur "JahresMarktWoche-Großziethen"
    Zieht es Kosmopoliten, auch Nieten
    Bei all den Eliten
    Nicht zu überbieten
    Sind alljährlich die Transvestiten

  • angelika (Sonntag, 17. August 2014 20:47)

    Zufällig drängte sich diese Version in die Zielgerade:
    Zu dem Frühjahrsempfang auf Schloß Ziethen
    Zieht's Eliten aus allen Gebieten
    Zu Den Top-Favoriten
    Zwischen Kosmopoliten
    Zähl'n alljährlich die Transvestiten

    oder ist es unkorrekt, alle Zeilen mit demselben Buchstaben zu beginnen?

  • angelika (Sonntag, 17. August 2014 19:35)

    angelika
    (Sonntag, 17. August 2014 19:28)
    Ein Tipfehler und Alternativen: in der 1 Zeile soll Frühjahrsempfang stehen.
    3. Zeile: die Geheimfavoriten und 5. sind alljährlich.. oder nur 5. Zeile ändern: gelten jährlich.. Beide Änderungen laufen besser.

  • Angelika (Sonntag, 17. August 2014 19:04)

    Zum Frühjehrsempfang auf Schloß Ziethen
    Zieht's Eliten aus allen Gebieten
    als Geheimfavoriten
    unter Kosmopoliten
    gelten alljährlich die Transvestiten

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 05. Juli 2014 10:08)

    Den Limerick von Frau Nier in der ersten Version habe ich auf meine Seite übernommen. Frau Nier hat aber noch eine kleine Änderung gewünscht, die ich überzeugend finde: In der letzten Zeile heißt es
    nun:
    ..."Ick nehm de Vabliehten!"

  • Herbert Reichelt (Donnerstag, 03. Juli 2014 19:16)

    Einem Bankkunden schwante in Ziethen
    Dass die Banker ihn einst falsch berieten
    Denn nur wertlose Lire
    Gibt’s für seine Papiere
    Da war'n seine Banker wohl Nieten

  • Herbert Reichelt (Donnerstag, 03. Juli 2014 18:57)

    Ein Bankkunde rief in Großziethen:
    »Den Bankern les ich die Leviten!
    Wozu sie auch rieten
    Es waren stets Nieten
    Auf deren Beratung kannst schieten!«

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 03. Juli 2014 18:23)

    Hallo Erik,

    ich stimme Ihnen durchaus zu, aber das Entscheidende an einem Limerick ist ja nicht die interessante Wendung, die diese Kurzgeschichte in Reimform nimmt, sondern seine Witzigkeit. Und die erste
    Version finde ich mit deutlichem Vorsprung witziger.

  • Erik Lim (Donnerstag, 03. Juli 2014 09:56)

    Guten Tag
    Nach meiner Ansicht sind beide Versionen sehr gut gelungen. Die erste gefällt mir etwas besser, weil hier ein zum Ortsnamen passendes Lokalkolorit ins Spiel kommt. Es ist ja nicht zwingend notwendig,
    aber doch immer wieder schön, wenn ein direkter Bezug zum Ortsnamen entsteht.
    Die zweite Variante hat aber auch einen besonderen Reiz, weil in der letzten Zeile die Perspektive wechselt. Die Zeilenanfänge «Ein Geizhals» und «Er sah» wecken beim Leser eine Erwartungshaltung,
    die gleichsam geradeaus weiter prescht (was wird er tun/sagen?), während der Limerick einen Hasenhaken schlägt und erstens die Liebste zu Worte kommen lässt und zweitens zeigt, dass sie ihn längst
    durchschaut hat. Dieser «hättste nich jedacht»-Effekt gefällt mir doch auch sehr gut.

  • Herbert Reichelt (Donnerstag, 03. Juli 2014 08:54)

    Liebe Frau Nier,

    ich kann mich der Einschätzung von Herrn Michels unbedingt anschließen. Die erste Version hat eine schöne und wirklich witzige Pointe - ein schöner Limerick, wie ich finde.

  • Heinz Hermann Michels (Mittwoch, 02. Juli 2014 21:36)

    Liebe Frau Nier,

    bei der ersten Version finde ich die Pointe wesentlich witziger. Und der Reim ist auch sauberer, obwohl ü auf i zu reimen, sich auch schon die alten Meister Goethe und Schiller nicht scheuten.

  • Britta Nier (Mittwoch, 02. Juli 2014 17:08)

    Am Blumenstand wollte in Ziethen
    Ein Geizhals der Liebsten was bieten
    Er sah bei den Nelken
    Schon viele verwelken
    Sie warnte: "Kauf nicht die verblühten!"

    (so gefällt es mir besser)

  • Britta Nier (Dienstag, 01. Juli 2014 18:58)

    Am Blumenstand wollte in Ziethen
    Ein Geizhals der Liebsten was bieten
    Er sah bei den Nelken
    Schon viele verwelken
    Und sagte :"Ick nehm de Verbliehten!"

  • Erik Lim (Dienstag, 01. Juli 2014 13:45)

    Guten Tag
    Da ich mir soeben einen schicken «Künstlernamen» zugelegt habe, möchte ich mich zunächst standesgemäß vorstellen:

    Ich bin der Lim Erik, hallo!
    Mich macht Geld allein niemals froh.
    Denn ich brauch’ zum Glück
    nur Reime - fünf Stück.
    Sagt, geht’s euch nicht auch manchmal so?


    Nun aber Erik Lims Limericks zum Ortsnamen Ziethen:

    Zwei ältere Herren aus Ziethen,
    die sich in die Haare gerieten,
    die taten sich kloppen,
    war’n kaum mehr zu stoppen.
    Na sowas! Das müsst’ man verbieten.

    Es geht ein Gespenst um in Ziethen -
    mit schrecklichem Toben und Wüten.
    Das Volk schreit: «Oh Graus!
    Wir trau’n uns kaum raus.»
    Ist’s wahr? Oder sind das nur Mythen?

    Frau Dietz, die im Zug fährt, nach Ziet-
    hen, ruft: «Fenster zu, bitte! Es zieht.»
    Man kann sich vergnügen
    in zügigen Zügen,
    doch zugige Züg’ sind’n Schiet.

    Der Groß­händ­ler Klein aus Großziethen
    verkaufte, in silbernen Tüten,
    ‘ne Null und ein Nichts
    unbestimmten Gewichts
    und liess sich das teuer vergüten.

    Es wollen Schiiten aus Ziethen
    in Bayern a Schihüttn mieten.
    Doch sag’ ich euch hier:
    Mit Gaudi und Bier
    sind Schihütten nix für Schiiten.

  • Beat (Montag, 30. Juni 2014 22:31)

    Es kam ein Besucher nach Ziethen,
    der fragte: «Was habt ihr zu bieten?»
    Er wollte Amore
    mit Hanne und Lore.
    Doch das wussten wir zu verhüten.

  • Beni Tanner (Freitag, 27. Juni 2014 10:54)

    Es schoss ein Physiker aus Ziethen
    gezielt auf 'nen Meteoriten
    und als er ihn traff
    fielen auf dieses Kaff
    drei abstürzende Satelliten

  • Rainer Mund (Sonntag, 15. Juni 2014 11:21)

    Bei nem publican viewer aus ziethen
    Kann man jetzt noch WM Sofas mieten
    Doch die Mieter, die Deppen
    Müssen sie ganz weit schleppen
    Nach Berlin, zur Union, -was für Nieten.

  • Herbert Reichelt (Dienstag, 13. Mai 2014 18:51)

    Einer geht noch ;-)

    Gezeigt wird im Kino von Ziethen
    Ein Film, von und mit Buster Keaton
    Der Film ist schon alt
    Und fast ohne Gewalt
    Das mag kaum noch wer – keiner sieht’n

  • Britta Nier (Dienstag, 08. April 2014 19:49)

    Ich habe mich nochmal versucht:

    Es zog auf dem Jahrmarkt von Ziethen
    Der Kreisrat verärgert nur Nieten
    Ganze zwei Tonnen
    Gar nichts gewonnen
    Nun will er das Glücksspiel verbieten

  • Herbert Reichelt (Sonntag, 30. März 2014 09:39)

    Ich bessere nach (das zweimalige "doch" in den Zeilen 3+4 stört):

    Es malte ein Künstler in Ziethen
    Nur Bilder, die niemals gerieten
    Doch bekam guten Lohn
    noch bei jeder Auktion
    Sein Trick war es, selber zu bieten

  • Herbert Reichelt (Samstag, 29. März 2014 20:10)

    Lieber Herr Michels,

    vielen Dank für Ihren Vorschlag zur Abrundung des "Mieten-Ziethen"-Limericks, den ich gut finde und gerne übernehmen werde.

    Außerdem habe ich inzwischen noch einen weiteren Ziethen-Limerick getextet:

    Es malte ein Künstler in Ziehten
    Nur Bilder, die niemals gerieten
    Doch bei jeder Auktion
    fand er doch seinen Lohn
    Sein Trick war, halt selber zu bieten

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 29. März 2014 16:30)

    Lieber Herr Lindhorst,

    Ihr Limerick liest sich sehr gut, er wirkt im Sprachfluss ganz natürlich. Reime und Rhythmik sind perfekt. Da es in Deutschland keine Termiten gibt – die leben in heißeren Ländern – ist die Werbung
    mit Termitenfreiheit absurd, aber trotzdem noch nicht sonderlich witzig. Der Gedanke, der mit einem edlen Gemäuer einhergeht, müsste in der letzten Zeile auf möglichst groteske und überraschende
    Weise verworfen werden, damit der Witz richtig zündet.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 29. März 2014 15:51)

    Liebe Frau Nier,

    die Idee, einen Buchfinken wegen seines Namens zu einem Vogel zu erklären, der gut lesen kann, gefällt mir, auch die Redensart „den Schnabel nicht halten können“ ist in diesem Zusammenhang gut. Das
    sind schon richtige Zutaten für einen Nonsens-Limerick. Aber warum der Buchfink wegen seines Lesetalents nach Eton flog, warum er dabei sogar betete und was er ausplapperte, weil er beim Beten nicht
    rechtzeitig den Schnabel halten konnte, bleibt völlig unklar. Ich frage mich auch, wer ihm die Leviten las, andere fromme Buchfinken? Es fehlt mir die Vorstellung, was diesem lesenden Buchfinken, der
    den Schnabel nicht halten konnte, herausgerutscht ist, und wen das geärgert haben könnte. Die Pointe zündet aus diesen Gründen nicht, zumindest nicht bei mir.

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 29. März 2014 15:26)

    Lieber Herr Reichelt,

    das Problem mit der Betonung in Ihrem letzten Limerick könnte man leicht lösen. Zwar betont man bei Großziethen und bei Kleinziethen auf der 2. Silbe, nicht aber, wenn Sie eine Ellipse
    anwenden:
    Auch in Groß- und in Kleinziethen
    ...
    Wegen der Auslassung liegt nun die Betonung auf "Groß" und auf "Klein". Und runder klingt es so auch noch.

  • Britta Nier (Samstag, 29. März 2014 09:15)

    Hier kommt mein Beitrag :

    Es konnte ein Buchfink in Ziethen
    Gut lesen ,drum flog er nach Eton
    Doch er hielt beim Gebet
    seinen Schnabel zu spät
    Da las man ihm schnell die Leviten

  • Helmut Lindhorst (Freitag, 21. März 2014 11:16)

    Lieber Herr Michels,
    auch bei diesem Wettbewerb möchte ich mich mal versuchen:

    Ich habe ein Häuschen in Ziethen
    Das möchte ich gerne vermieten
    Ein edles Gemäuer
    Doch gar nicht so teuer
    Und garantiert frei von Termiten

  • Herbert Reichelt (Samstag, 08. März 2014 12:57)

    Lieber Herr Michels,
    gerne nehme ich Ihre "Ziethen"-Vorgabe an und versuche mich mal an ein paar "Ziethen-Limericks":

    Ein Waffennarr schoss in Großziethen
    An Schießbuden immer nur Nieten
    Seinen Spaß an den Waffen
    ließ das schnell erschlaffen
    Seitdem will er Waffen verbieten

    Ruft ein Mann in der Kneipe zu Ziethen
    seiner Frau zu „Ich lass mir’s nicht bieten!
    Nein, ich geh‘ hier nicht raus
    Und ich will nicht nach Haus!“
    Aber ihr ist‘s egal, und sie zieht’n


    Anmerkung: Bei dem folgenden Limerick
    muss in Zeile 3 die Betonung
    auf „Groß“ und „Klein“ gelegt werden,
    sonst gerät der Rhythmus durcheinander

    Dem Franz war‘n die Mieten in Ziethen
    Zu teuer, um dort was zu mieten
    Auch in Großziethen, Kleinziethen
    Konnt‘ er sich nicht einmieten
    Es zieht‘n zum Mieten nach Piethen