Limericks mit Ortsbezug - Wettbewerb

In diesem Wettbewerb möchte ich den Ort Schwante vorgeben, den Sie als Ausgangspunkt für einen Limerick nehmen können.

 

Zur Erleichterung nenne ich Ihnen passende Reime zu Schwante, womit die Nutzung eines Reimlexikons entbehrlich wird. Beginnen Sie mit einem Vers, bei dem der Ortsname am Ende steht.

 

Gelungene Limericks stelle ich mit Nennung Ihres Namens in die Rubrik Gereimt auf Orte und Städte ein.

 

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Dichten!

 

Der Kandidat: Schwante

Reimlexikon

ambulante
amüsante
andante
Anverwandte

arrogante

Asti spumante

bannte (bannen)

bekannte
Bekannte
benannte
bespannte
brannte
brillante
brisante
charmante
Dissonante
dominante
eklatante
elegante
entbrannte

entmannte

entspannte
frappante
fulminante
galante

Gesandte
gespannte
gewandte
Gouvernante
ignorante

imposante

interessante
intolerante
intrigante

kannte
Kante

Konstante
Konzertante
kulante
markante
militante
nannte
penetrante
pikante

prägnante
provokante
rannte
rasante
redundante
relevante
riskante
Ristorante
Rosinante
Sekante
spannte
süffisante
Tante
tolerante
umspannte

vakant
Variante

verbannte
verbrannte
verkannte
verkante (verkanten)

verspannte
verrannte
versandte
Verwandte
wandte

Kommentare

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  • Thomas Elbrecht (Freitag, 16. September 2016 20:32)

    Die Eltern der Esther aus Schwante
    sind überaus enge Verwandte,
    sprich: Bruder und Schwester.
    Beim Anblick von Esther –
    da geben sich beide die Kante.

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 08. September 2016 13:08)

    Die bestimmenden Witwen aus Schwante,
    sind Verwandte, Verführungsbekannte.
    Die gespensterhaft schielen,
    aus Fenstern und Dielen,
    bis man höllisch an ihnen verbrannte.

  • Anke Fritsche (Dienstag, 02. August 2016 18:21)

    Das Feuerwehrhaus in Schwante
    schon vor etlichen Jahren abbrannte.
    Der OB Herr Leys
    verlautbart ganz leis:
    "Das Havelwasser als Lös(ch)ungsvariante ....?"

  • Wolfgang Bricke (Dienstag, 28. Oktober 2014 01:10)

    Ein 'Künstler' verführte in Schwante
    mein Onkel Karl Heinrich, nebst Tante
    Josepha, weil Plentz
    mit 'Gutschmecklizenz',
    als Bäcker Geschmäcker wohl kannte.

    ...nur mal so (regional) hineingestreut...
    MfG W.Bricke

  • Herbert Reichelt (Sonntag, 26. Oktober 2014 10:43)

    Lieber Beat Spitz,
    die Dominante ist einfach überwältigend - herrlicher Wortwitz!

    Zu Schwante habe ich im Moment keinen eigenen Wettbewerbsbeitrag. Aber ein wenig Werbung für etwas, was es in diesem kleinen Kaff ernsthaft zu besichtigen gibt, will ich hier gerne loswerden. Der
    Schaugarten Schwante ist wirklich eine unvermutete Idylle im Berliner Umfeld, und ein Besuch absolut zu empfehlen.

    Ansonsten haben die Wettbewerbsorte hier ja immer viel zu leiden :-), da muss mal ein Gegengewicht her ...

    Es gibt einen Garten in Schwante
    Den früher wohl kaum jemand kannte
    Ganz anders ist’s heute
    Weil‘s Ehepaar Beuthe
    Für Park und für Garten entbrannte

    Viele Grüße
    Herbert Reichelt

  • Beat Spitz (Samstag, 25. Oktober 2014 11:00)

    Lieber Herr Michels,

    herzlichen Dank für die Aufnahme der Domina(nte) in Ihre Sammlung. Ich muss zugeben, dass ich bei „Schwante“ erhebliche Startschwierigkeiten hatte. Aber wie es so schön heißt: Besser spät als
    nie.

    Beste Grüße
    Beat Spitz

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 24. Oktober 2014 19:34)

    Lieber Herr Spitz,

    den Dominante-Limerick habe ich übernommen.

  • Beat Spitz (Freitag, 24. Oktober 2014 15:22)

    Ein Musiklehrer fragte in Schwante:
    „Wer erklärt den Begriff Dominante?“
    Freudig rief einer aus:
    „Damit kenn ich mich aus
    Denn die gibt’s im Bordell meiner Tante.“

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 23. Oktober 2014 12:05)

    Es gibt eine Lady in Schwante
    Die ist eine echt Militante
    Sie trägt einen Drillich
    Mit Aufschrift: „Dich kill ich!“
    Luigi meint: „Isse riskante!“

  • Britta Nier (Montag, 13. Oktober 2014 17:14)

    Lieber Herr Michels,
    weiche Verwandte sind gut, aber die Zahl hundert verdeutlicht m.E. das Ausmaß der "Katastrophe", und da Lemminge Fell besitzen muss man das Weiche ,glaube ich, nicht extra benennen.
    Da gefällt mir die erste Version besser.
    Was Zeilen 3 und 4 angeht haben Sie Recht,so ist es gut.
    Viele Grüße Britta Nier

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 12. Oktober 2014 18:59)

    Liebe Frau Nier,

    die kurzen Zeilen haben einen Rhythmusfehler.

    Wie wäre Folgendes?

    Da war mal ein Lemming in Schwante
    Der sprang von des Hochplateaus Kante
    Doch ihm widerstrebend
    Sah er sich noch lebend
    Er fiel ja auf hundert Verwandte

    evtl. könnte man in der letzten Zeile auch schreiben:
    Er fiel ja auf weiche Verwandte

  • Britta Nier (Samstag, 11. Oktober 2014 18:58)

    Da war mal ein Lemming in Schwante
    Der sprang von des Hochplateaus Kante
    Und widerstrebend
    Sah er sich lebend
    Er fiel ja auf hundert Verwandte

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 03. Oktober 2014 17:07)

    Liebe Angelika,

    der Vorschlag „Verkündet ihr Drillich“ erfordert eine Schlussfolgerung. Da ein Drillich normalerweise keine aufgedruckten Botschaften transportiert, ist der gedankliche Schluss, dass der Drillich
    nicht spricht, sondern bedruckt ist, störend.

    Ich glaube nicht, dass es eine gute Lösung geben kann, die ohne Betonung auf „auf“ auskommt. Aber danke, dass Sie sich mit dem Problem befasst haben.

  • angelika (Freitag, 03. Oktober 2014 15:38)

    @Walter Dikomey

    Dankeschön!

    lga

  • Walter Dikomey (Freitag, 03. Oktober 2014 11:49)

    Liebe Angelika,
    stimmt, Ihre erste Version ist bei Betonung der jeweils ersten Zeilensilbe selbstverständlich absolut ok. An die Möglichkeit des bewussten Verzichts auf die unbetonten Silben am Zeilenanfang (die
    übrigens dem musikalischen "Auftakt" absolut entsprechen) hatte ich nicht gedacht.
    Übrigens macht diese doch seltene Rhythmusvariante den zudem witzigen Limerick zu etwas Besonderem.

    LG,
    WD

  • angelika (Donnerstag, 02. Oktober 2014 22:57)

    @HHMichels

    "Wer angreift, den kill ich"
    Verkündet ihr Drillich

    wäre das zu vertreten?
    BesteGrüße a

  • angelika (Donnerstag, 02. Oktober 2014 21:11)

    Lieber Walter Dikomey,
    fast hätte ich mich nicht getraut, meine Reime nach Ihrem "Ältesten Peter" noch auf diese Seite zu stellen - der gefällt mir in seiner Klarheit.
    Dagegen bereite ich nun wieder Probleme. Vielen Dank für Ihre Anmerkungen, sie helfen mir weiter.
    Und jetzt ich:
    Die 1. Version
    folgt einem eher unüblichen, jedoch erlaubten, Rhythmus des Limerick: Betonung auf den jeweils 1. Silben. Ich wollte das mal ausprobieren und kann unter diesen Umständen keinen Holperer entdecken.
    Bin ich betriebsblind?
    Die 4. Zeile ist hier ähnlich vage und konfus wie das, was "d'Leit" sich beim Anblick der Tante so dachten und tuschelten, das war mir klar und sollte dieses auch ausdrücken bzw. hätte dieses auch
    ausdrücken sollen....

    Die 2. Version beinhaltete folgende Gedankengänge:

    Zog ne Dame aus Leipzig nach Schwante
    Wo die Lage sie deutlich verkannte
    Geplant war ein Neuanfang
    Der deswegen nicht gelang
    Weil die Mehrzahl der Männer sie kannte

    Nun ja.... Hier weiche ich in den Zeilen 3+4 von der Idealvorstellung ab (gleiche Betonung auf allen Zeilenanfängen), ist aber erlaubt, soviel ich weiß.


    Zur 3. Version: bin ich froh, daß wenigsten eine so leidlich paßte.

    Dankeschön nochmals für die aufbauenden Kommentare
    angelika

  • Walter Dikomey (Donnerstag, 02. Oktober 2014 07:02)

    Liebe Angelika,
    die erste Version ist m.E. rhythmisch nicht ganz glatt; auch "was sie plante" ist nicht ganz stimmig.
    Die zweite ist m.E. insofern nicht ganz schlüssig, als sie über die Freier, die sie aus der anderen Stadt kannte und an neuer Stelle wieder traf, offenbar erschrak. Sie hätte sich freuen
    sollen.
    Version drei ist insofern schlüssig, als die Dame hier zwar als "locker", aber nicht als "Freier Empfangende" bezeichnet wird. Ihr Peinlich-berührt-Sein ob der vielen männlichen Bekannten am neuen
    Ort ist also plausibel.

    Mit anderen Worten: Version drei ist die beste.

  • angelika (Mittwoch, 01. Oktober 2014 20:32)

    "Wißt ihr noch", raunt man in Schwante
    "Damals die 'Fröhliche Tante'?
    Keiner, je ahnte
    Was sie so plante
    Nur, daß sie Herren 'entspannte'!"

    oder so:
    Zog ne Dame aus Leipzig nach Schwante
    Wo die Lage sie anfangs verkannte
    Wohin sie sich wandte
    - Zu spät sie erkannte -
    "Neue Freier? Nee, Alte Bekannte"

    und so?
    Zog ne lockere Dame nach Schwante
    War ganz froh, dass dort niemand sie kannte
    Doch, wohin sie sich wandte
    - Viel zu spät sie's erkannte -
    Warn die Männer stets "Alte Bekannte"

  • Walter Dikomey (Mittwoch, 01. Oktober 2014 20:24)

    Der Weiden-Limerick ist aus Versehen hierher geraten.

  • Walter Dikomey (Mittwoch, 01. Oktober 2014 18:14)

    Ein Versicherungskaufmann aus Weiden
    Kann die leichte Musik nicht mehr leiden
    Seit die Liebe er fand
    - wie er oft schon bekannt -
    zu den Werken von Kant bis zu Haydn

  • angelika (Mittwoch, 01. Oktober 2014 16:00)

    Lieber Herr Michels,

    was halten Sie von: Verspricht groß ihr Drillich - als 4.Zeile?

    Beste Grüße angelika

  • Walter Dikomey (Dienstag, 30. September 2014 16:21)

    Eine quirlige Dame aus Schwante
    Die Begeisterung schier übermannte
    Dass die möglichen Väter
    Ihres Ältesten Peter
    Alle zwölf sie mit Namen noch kannte

  • Heinz Hermann Michels (Montag, 29. September 2014 10:22)

    Lieber Herr Dikomey,

    "ziert groß ihren Drillich" optimiert zwar die Rhythmik, aber bei einem solch verstörenden, gewalttätigen Spruch von "zieren" zu sprechen, ist nicht angemessen. Ich fürchte, die Betonung auf "auf"
    lässt sich nicht vermeiden, ohne andere Nachteile in Kauf zu nehmen.

  • Walter Dikomey (Sonntag, 28. September 2014 19:17)

    Lieber Herr Michels,
    stimmt!
    In die richtige Richtung könnte gehen:
    `"Wer angreift, den kill ich"
    ziert groß ihren Drillich`

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 28. September 2014 18:51)

    Lieber Herr Dikomey,

    ja, die Betonung auf "auf" fand ich ebenfalls nicht sehr schön, aber die Vertauschung der Zeilen 3 und 4 gefällt mir auch nicht richtig, weil dann "den Drillich" erzwungen wird. Besser wäre "ihren
    Drillich", denn "den Drillich" setzt die vorherige Erwähnung des Drillichs voraus. Ich überlege, ob es noch anders geht.

  • Walter Dikomey (Sonntag, 28. September 2014 14:45)

    ...und selbstverständlich nicht "Schwanke", sondern "Schwante"; pardon!
    WD

  • Walter Dikomey (Sonntag, 28. September 2014 14:31)

    Natürlich Zeile vier!

  • Walter Dikomey (Sonntag, 28. September 2014 14:30)

    Lieber Herr Michels,

    von Ihren beiden Schwanke-Limericks gefällt mir ganz besonders der mit der Lady.
    Etwas störend finde ich lediglich in Zeile drei die vom Sprechrhythmus her sich ergebende Betonung von "auf".
    Mögliche Variante:
    Sie schreibt auf den Drillich
    „Wer angreift, den kill ich!“

    VG und schönen Sonntag,
    WD

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 28. September 2014 11:28)

    Es gab einen Schoßhund in Schwante
    Der strullte auf alles Bekannte:
    In Schuhe, aufs Bett
    Aufs neue Parkett
    Und mal in ein Glas mit Spumante

    Prost!

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 27. September 2014 21:53)

    Es gibt eine Lady in Schwante
    Die ist eine echt Militante
    „Wer angreift, den kill ich!“
    Steht auf ihrem Drillich
    Luigi meint: „Isse riskante!“

  • angelika (Freitag, 26. September 2014 23:08)

    Liebe Limericker,

    Danke für all Ihre Kommentare. Es ist in diesem Fall einfacher für mich, umgekehrt chronologisch darauf einzugehen, obwohl es der Anstand anders geböte. So jedoch ist es platzsparender (da mir Beat
    Spitz kurz&bündig das erklärende Wort für HHMichels aus dem Mund nimmt):

    @ Walter Dikomey: Da schließe ich mich gerne an.

    @ Beat Spitz: Sie haben mich durchschaut. Ich war zu fixiert auf die Idee: zu findender Schatz (da nicht auf der Bank o.ä.), dann unerreichbar, weil in andere Zustände übergegangen (die Dame wie auch
    ihr Geld)... siehe dazu Ihr letzter Absatz. Wie Sie sagen: zu kompliziert. Lese ich Ihre Version, fällt es mir leicht, mich von der hohen Kante zu verabschieden.
    Zur Geldvernichtung: mit Absicht wollte ich die Brandursache nicht eindeutig festlegen (Feuersbrunst im Eigenheim oder Krematorium) und dachte zuerst, das könnte durch folgende Änderung Ihrer 5.
    Zeile auch ausgedrückt werden: - Umsonst! Weil es mit ihr verbrannte. Lieber nicht. Ihre Version ist eindeutiger, besser. (Für mich ist sie -ich kann's nicht lassen- zwei- bis drei-deutig: wer weiß,
    ob die Verbrennung, falls im Eigenheim, ein Naturereignis war - oder jemand anderes...?...und für die Kremierung wird auf Start gedrückt.)
    Danke für den Vergleich mit dem Handgepäck. Den merke ich mir.

    @ HH Michels: einige meiner verqueren Gedankengänge hat Beat Spitz richtig erkannt. Zudem hatte ich die Kleinstadt-/Vorortmentalität im Hinterkopf: Jeder belauert Jeden und ist gierig auf
    Neuigkeiten, auf Geld sowieso. Die geizige Tante schlug diesen Kleingeistern ein Schnippchen, absichtlich (falls Einäscherung), unabsichtlich (falls Hausbrand). Nicht, daß sie posthum nur dadurch zu
    einem besseren Menschen würde.
    Wie las ich kürzlich - war's auf diesen Seiten?: Zu viel Erklärung macht aus einem schlechten keinen guten Limerick.

    Beats Version kommt, denke ich, ohne Erklärungen aus.

    Dann übe ich mal weiter
    angelika

  • Walter Dikomey (Freitag, 26. September 2014 18:43)

    Lieber Beat.
    Hut ab! Ihr Vorschlag zur Änderung von Angelikas Schwante-Limerick ist nicht nur absolut gelungen- er ist, und zwar in doppelter Hinsicht - ein Gedicht.

  • Beat Spitz (Freitag, 26. September 2014 17:45)

    Liebe Angelika,

    in gewisser Hinsicht ähnelt ein Limerick dem Handgepäck im Flugzeug: allzu viel passt einfach nicht rein. Wie ich das sehe, möchten Sie bei Ihrem Tanten-Limerick zu viele Ideen in Zeile 5
    unterbringen – und das ergibt nicht nur zu viele Silben, auch die Pointe geht dabei verschütt.

    Wenn wir uns von der hohen Kante verabschieden und uns aufs Verbrennen konzentrieren, könnte es klappen. Als (durchaus verbesserungsfähiger) Versuch mal folgende Version:

    Am Grab fragten alle in Schwante:
    „Wo parkte die geizige Tante
    Ihr ganzes Erspartes
    Papiergeld und Hartes?“
    - Umsonst! Weil man’s mit ihr verbrannte.

    Die Pointe läge dann darin, dass die eifrig diskutierte Frage „wo ist das Geld?“ vergeblich ist, da das Geld bei der Einäscherung vernichtet wurde. (vielleicht war es im einzigen Kleid der Tante
    eingenäht)

    Mir gefällt zwar die Idee in Ihrer ersten Version, dass das versehentlich verbrannte Geld nicht bloß auf der hohen Kante, sondern auf einer zu hohen Kante liegt (weil ja keiner mehr rankommt). Aber
    diese Idee in einem Limerick kurz, bündig und verständlich umzusetzen, dürfte mehr als bloß schwierig sein.

    Beste Grüße
    Beat Spitz

  • Walter Dikomey (Freitag, 26. September 2014 16:15)

    Noch ´ne Variante, die dem, wie es gemeint war, am nächsten kommt. Besser kann ich´s allerdings nicht.

    Oft besuchte ich unten in Schwante
    Adriana, die „Toro“ mich nannte
    Leider gar nicht charmant,
    Wie ich später dann fand,
    War´n ihr Pate und dessen Verwandte

  • Walter Dikomey (Freitag, 26. September 2014 12:01)

    Wenn man bei "Sizilien" das dritte "i" als "j" spricht, das Wort also zweisilbig ausspricht, kann es heißen:
    Aus Sizilien stammt eine Bekannte...

  • Walter Dikomey (Freitag, 26. September 2014 11:51)

    Variante:
    Aus Sizilien stammt ´ne Bekannte
    Die ich neulich beglückte in Schwante
    Leider gar nicht charmant
    Wie ich später dann fand,
    War´n ihr Pate und dessen Verwandte.

  • Walter Dikomey (Freitag, 26. September 2014 11:30)

    Einst besuchte ich unten in Schwante
    ´ne kulante, recht junge Bekannte
    Leider nicht so kulant,
    Wie ich später dann fand,
    War´n ihr Pate und dessen Verwandte.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 26. September 2014 08:20)

    Liebe Angelika,

    ich verstehe nicht, wo der Witz Ihres Geizige-Tante-Limericks liegt? Und auch inhaltlich verstehe ich nicht, was das Verbrennen mit der hohen Kante zu tun haben soll. Wollen Sie sagen, die Tante
    verbrannte zusammen mit dem Geld, das sie zu Hause gelagert hatte? Ist ihr Haus abgebrannt, aus dem sie nicht mehr fliehen konnte? Oder sprechen Sie vom Einäscherungsvorgang nach dem Tod der Tante?
    In beiden Fällen kann ich keine Pointe ausmachen. Und wenn es nur um das Wortspiel "hohe Kante" geht, also darum, dass die Tante ihr Geld auf einem hohen Vorsprung in der Wohnung lagerte, dann ist
    das auch nicht sonderlich komisch. Ich würde Ihnen gerne einen Vorschlag machen, aber ich erkenne einfach nicht, was der Sinn des Limericks sein soll.

  • angelika (Donnerstag, 25. September 2014 19:39)

    Noch eine Variante aus Schwante:

    Am Grab fragten Alle in Schwante
    Wo parkte die geizige Tante
    Ihr ganzes Erspartes
    Papiergeld und Hartes
    Bei sich! S'mit verbrannte? Auf Der hohen Kante?

    Leider nicht kürzer, nur evtl.schneller zu begreifen
    In Version 1 soll am Schluß kein : steh'n. Danach dann verstehen natürlich so wie hier: klein, nicht versal)

  • angelika (Donnerstag, 25. September 2014 14:05)

    Lieber Heinz Hermann Michels,

    herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Sie sind mir zuvorgekommen, denn ich wollte Sie heute bitten, den Beitrag zu ignorieren, wenn möglich zu löschen. Da war ich gestern wirklich stark neben der
    Spur. Sorry.

    Hier ein neuer Versuch, der - ich sag's gleich - in der letzten Zeile zu lang ist. Bestimmt können Sie mir eine Alternative empfehlen.

    Am Grab fragten Alle in Schwante,
    Wohin wohl die "Geizige Tante"
    Trug stets ihr Erspartes,
    Papiergeld und Hartes -
    Verbrannt' es mit ihr? Auf 'ne zu hohe Kante:

    Leichter Verständlich, leider noch eine Silbe länger:

    Auf 'ne zu hohe Kante - wenn's mit ihr verbrannte.

    Besser so? Fast.
    Bin gespannt.

  • Heinz Hermann Michels (Donnerstag, 25. September 2014 10:18)

    Liebe Angelika,

    Ihr letzter Limerick verstößt stark gegen die Form (zu viele Silben, falsche Rhythmik). Wenn Sie eine Übernahme auf meine Seite anstreben, muss die Form stimmen; nur kleine Verstöße akzeptiere ich
    gelegentlich, wenn sie praktisch nicht zu vermeiden sind, ohne die Pointe zu schwächen.

  • angelika (Mittwoch, 24. September 2014 23:18)

    Antipasti picante, dazu noch Asti Spumante - in Schwante?
    "'Da Luigi', der Hit", meinte einer, der's kannte:
    "Legendär ist die Feier,
    Als die Braut mit dem Freier,
    Den sie gar nicht recht kannte für immer durchbrannte."

  • Walter Dikomey (Mittwoch, 24. September 2014 17:32)

    @ Jan Viebrok:
    Ich sehe gerade, dass in der letzten Zeile Ihres Schwante-Limericks zwei Silben fehlen. Vorschlag:
    "Und er rannte dann stracks zu der Tannte"

    VG,
    WD

  • Walter Dikomey (Mittwoch, 24. September 2014 17:25)

    Meine Tante Jolante aus Schwante,
    Deren Anblick stets jeden schier bannte,
    Aß pro Tag fast ein Schwein,
    Trank aus Eimern den Wein,
    Wie beim Mann man´s in Schwante sonst kannte

  • Jan Viebrock (Dienstag, 23. September 2014 21:24)

    Mir schwante im Umfeld von Schwante
    Nichts gutes für meine Bekante,
    "Man schreibt's mit 2 N"
    sprach da der Cousin,
    Und rannte stracks zur Tannte.