Limericks mit Ortsbezug - Wettbewerb

In diesem Wettbewerb möchte ich den Ort Grieben vorgeben, den Sie als Ausgangspunkt für einen Limerick nehmen können.

 

Zur Erleichterung nenne ich Ihnen passende Reime zu Grieben, womit die Nutzung eines Reimlexikons entbehrlich wird. Beginnen Sie mit einem Vers, bei dem der Ortsname am Ende steht.

 

Gelungene Limericks stelle ich mit Nennung Ihres Namens in die Rubrik Gereimt auf Orte und Städte ein.

 

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Dichten!

 

 

 

PS: Ignorieren Sie besser beim Dichten die mahnenden Worte von Herbert Reichelt :

 

Den Wettbewerb wird man in Grieben
Vermutlich nicht sonderlich lieben
Hier wird nur geschrieben
Was Leute in Grieben
Für seltsame Dinge dort trieben

 

 

Der Kandidat: Grieben

Reimlexikon

allradgetrieben

belieben

Belieben

beschrieben

betrieben

blieben (bleiben)

Dieben (Dieb)

durchsieben

durchtrieben

geblieben

gerieben

geschrieben

getrieben

Getrieben (Getriebe)

Hieben (Hieb)

lieben

Lieben

maschinengeschrieben

Piksieben

rieben (reiben)

schieben

schrieben

Schrieben (Schrieb)

sieben

Sieben

trieben (treiben)

Trieben (Trieb)

überschrieben

übertrieben

unterschrieben

untertrieben

verblieben

verlieben

verschieben

verschrieben

versieben

vertrieben

Kommentare

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  • Alexander (Sonntag, 16. April 2017 12:10)

    Autos an der Ampel in Grieben,
    schon lange sind sie dort geblieben.
    Dann, die Ampel zeigt grün,
    und die Reifen die glüh'n.
    Doch Eines ist rückwärts getrieben.

  • Bernhard Motzek (Montag, 13. März 2017 11:32)

    Vor einem Pissoir in Grieben
    Passanten sich die Augen rieben
    Nach stetem Begießen
    dort Pissnelken sprießen
    da sie die gelbe Brühe lieben

  • Dietmar Hoehn (Donnerstag, 26. Januar 2017 08:40)

    Ein Limerickschreiber aus Grieben,
    war geistig arg sparsam geblieben.
    Der Zeilen nur vier
    schrieb er auf's Papier,
    man hat ihn aus Grieben vertrieben.

  • Thomas Elbrecht (Freitag, 16. September 2016 20:11)

    Mein offizieller Wettbewerbsbeitrag: ;-)

    Es wollt eine Greisin aus Grieben
    mit Heesters ein Nümmerchen schieben.
    Der »Jopi« ward schwach
    und schwärmte dann: »Hach,
    für neunzig schon herrlich durchtrieben!«

  • Torsten Hildebrand (Donnerstag, 08. September 2016 12:58)

    Es ist eine Schöne aus Grieben,
    der es schwer fiel Männer zu lieben.
    Und grau und so schwer -
    Zerknirscht am Vermeer-
    und schrieb nach belieben: Vertrieben

  • Jutta Schmidt (Montag, 29. August 2016 11:24)

    Es ist auf dem Wege nach Grieben
    Ein Mann auf der Strecke geblieben
    Der fand eine Frau
    Die kochte genau
    Wie er es gewohnt war von drieben

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 28. August 2016 07:03)

    Die Fußballspieler aus Grieben/ die sich die Waden einrieben/ mit Dinkel und Schmalz und auch noch den Hals/ Durften Bälle, nicht mit Händen verschieben/Nur mit dem Kopf allenfalls.

  • Torsten Hildebrand (Sonntag, 28. August 2016 06:59)

    Die Fußballspieler aus Grieben,
    die sich die Waden einrieben,
    mit Dinkel und Schmalz,
    zwecks Taktikerhalts,
    sind Verlierer geblieben.

  • Olaf Mertens (Freitag, 05. Februar 2016 09:44)

    Verflucht - der Vorwendelimerick funktioniert natürlich so nicht in Meckpomm - hab ich zu spät gesehen... :)


    Und triebe man mich unter Hieben
    Ins mecklenburgische Grieben
    Wollt ich von dort fort
    Es sei denn vor Ort
    Tät ich mich in jemand verlieben

  • Olaf Mertens (Freitag, 05. Februar 2016 09:29)

    Es war'n vor der Wende in Grieben
    'n paar rote Socken verblieben
    Und an ihren Haxen
    Paar geflohene Sachsen
    Die riefen "geht doch nach drieben"

  • Olaf Mertens (Freitag, 05. Februar 2016 09:06)

    Paar Schweine wurden getrieben
    Durch einen Ort namens Grieben
    Sie endeten als
    ein Tiegel voll Schmalz
    Und sind so in Grieben verblieben

  • Astrid (Mittwoch, 20. Januar 2016 15:29)

    Noch einen für Grieben:

    Es fragen sich Rentner in Grieben:
    „Wo sind bloß die Jahre geblieben?
    Nun sind wir fast hundert
    - Was selber uns wundert -
    Mit Flausen im Kopf wie mit sieben!“

  • Astrid (Sonntag, 17. Januar 2016 20:05)

    Lieber Heinz Hermann,

    ich habe erst heute entdeckt, dass der Grieben-Wettbewerb noch läuft. Natürlich möchte ich dazu meinen Beitrag leisten. Mir sind zwei Limericks eingefallen, beide zum Thema "Zusammenleben":

    Es hat ein Geselle in Grieben
    Das Biertrinken maßlos betrieben
    Schleicht heimlich ins Haus
    Da packt ihn der Graus:
    Statt einer Frau zetern dort sieben!

    Ein Ehemann tönte in Grieben
    Er könne nach Lust und Belieben
    Befehlen zu Haus
    So sei es- und aus!
    Von viertel nach sechs bis halb sieben

  • Heinz Hermann Michels (Sonntag, 17. Januar 2016 12:36)

    Lieber Martin,

    in Zeile 2 fehlt eine Silbe, was zu einem auffälligen Rhythmikfehler führt. Weniger auffällig ist die zusätzliche unbetonte Silbe am Anfang der Zeile 4.

    Der Limerick funktioniert eigentlich nicht allein, sondern nur in Bezugnahme auf diesen Wettbewerb, weswegen er kein Kandidat für eine Übernahme sein kann.

    Griebenschmalz ist nicht nur in Bayern bekannt, sondern bundesweit, obwohl es vielleicht in Bayern weit häufiger gegessen wird als anderswo.

    Was verwirrt, ist das Personalpronomen ihn, was sich grammatikalisch nur auf den Ort beziehen kann, nicht auf das Griebenschmalz. Genaugenommen kennt man auch nicht Grieben als Kurzform
    für das Griebenschmalz, weswegen die Pointe nicht funktioniert, die ja aus der absurden Vorstellung besteht, dass Zwiebeln in den Ort gerieben werden.

    Mein Vorschlag für die ersten 4 Zeilen:

    Genannt wird ein Ort namens Grieben
    Doch wird der nicht näher beschrieben
    Man hört allenfalls
    Von Grieben im Schmalz

    Oder:

    Man kennt allenfalls
    Die Grieben im Schmalz

    Das Problem ist nun die Pointe. Mir ist nichts für die 5. Zeile eingefallen. Mit Zwiebeln und gerieben funktioniert es so nicht mehr.

  • Martin Knab (Montag, 11. Januar 2016 18:34)

    Einen Versuch ist es wert:

    Es gibt einen Ort namens Grieben,
    der wird nicht näher beschrieben.
    Man kennt allenfalls,
    ihn in Bayern als Schmalz;
    in ihn werden Zwiebeln gerieben.

  • Heinz Hermann Michels (Freitag, 18. Dezember 2015 15:37)

    Eine Rapperin reimte auf Grieben
    Hat die Größe des Kaffs übertrieben
    Und nun kann sie wohl Grieben
    Nur noch hassen statt lieben
    Und so sind wir bisweilen verblieben

  • Carola Draba (Mittwoch, 16. Dezember 2015 03:38)

    Es gibt einen Ort namens Grieben
    Hätt' in Trauer mich fast getrieben
    Denn ein Limerick
    Brach mir das Genick
    Hatte die Größe falsch beschrieben

  • Carola Draba (Mittwoch, 16. Dezember 2015 03:22)

    Es gibt einen Ort namens Grieben,
    den werde ich echt nie mehr lieben.
    Hasse ihn bis ins Grab
    Man watschte mich ab
    Hat'ihm Stadtgröße zugeschrieben
    ;-)

  • Carola Draba (Mittwoch, 16. Dezember 2015 02:52)

    Ups, danke für den Hinweis. Grieben hatte ich tatsächlich nicht recherchiert und bin einfach davon ausgegangen,dass es sich um eine Stadt handelt :-)
    Bei der Betonungsschwierigkeit muß ich allerdings mein Veto einlegen ;-)
    Ich komme aus dem HipHop/Rap Genre und bin als Rapperin in einer Band aktiv-Sie glauben nicht, welche Texte man mit etwas Übung mit richtiger Silbenbetonung als Sprechgesang wiedergeben kann. Ein
    gutes Beispiel wäre dafür wohl der Erlenkönig.
    Allerdings lasse ich den sachlichen Faktor der Einwohnerzahl gerne gelten und bedanke mich für die Korrektur :-)

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 12. Dezember 2015 14:28)

    Liebe Frau Draba,

    Ihr Limerick ist für einen ersten Wurf beachtlich gut gelungen. Nur zwei Kleinigkeiten fallen mir auf. Zum einen ist Grieben keine Stadt, sondern nur ein kleines Dorf (175 Einwohner) in
    Mecklenburg-Vorpommern, zum anderen würde man intuitiv in der dritten Zeile „kam“ betonen, statt „ich“, womit die Rhythmik nicht mehr stimmt.

    Mein Vorschlag:

    Es gibt da ein Dorf namens Grieben
    Das konnte ich einfach nicht lieben
    Ein schrecklicher Ort
    Doch kam ich nicht fort:
    Mein Auto war liegen geblieben

  • Carola Draba (Mittwoch, 09. Dezember 2015 15:19)

    Auch wenns nicht hierhin gehört, danke dass ich hier erklärt bekommen habe wie Limericks aufgebaut werden. Zum Test ob ich das Prinzip verstanden habe versuche ich mich auch gleich mal hier zu
    beteiligen:
    Ich kannte 'ne Stadt namens Grieben
    Die konnte ich einfach nicht lieben
    Ein schrecklicher Ort
    Doch ich kam nicht fort
    Mein Auto war liegen geblieben

  • Heinz Hermann Michels (Samstag, 31. Oktober 2015 14:41)

    Lieber Herr Hinz,

    eine nette Reflexion in Versform auf diesen Wettbewerb!

    Das spezifische und zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftige Versmaß des Limericks (insbesondere die Rhythmik bei der Betonung von Silben) haut bei allen dreien nicht ganz hin, insofern würde ich sagen:
    ein witziger Beitrag außer Konkurrenz.

  • Heiko Hinz (Sonntag, 25. Oktober 2015 18:09)

    ...Auch das Mecklenburgische Grieben
    wär wohl nicht ausgeblieben.
    Ab heute weiß ich,
    seit 1237
    erfreut sich der Ort seiner Lieben.

  • Heiko Hinz (Sonntag, 25. Oktober 2015 18:01)

    ...Das erste Gedicht zu Grieben
    an der Elbe hätt ich geschrieben.
    Zu den Schwierigkeiten
    bei Hochwasserzeiten,
    da wär's wohl nicht heiter geblieben ...

  • Heiko Hinz (Sonntag, 25. Oktober 2015 17:38)

    Antwort an Herbert Reichelt:

    Auf der anderen Seite wär Grieben
    mir sonst unbekannt wohl geblieben
    Wikipedia sagt mir,
    der Griebens gibt's vier,
    und zu allen hätt ich was geschrieben...

  • Désirée S. (Donnerstag, 22. Oktober 2015 21:46)

    Es war mal ein Pärchen aus Grieben,
    das wollt nach der Hochzeit sich lieben,
    aus romantischer Lust
    wurde eh'licher Frust
    sie verjagt ihn mit mehreren Hieben.

  • heideli (Freitag, 26. Juni 2015 06:21)

    Es hat eine Dame aus Grieben
    beim Wandern `nen Wolf sich gerieben.
    Ja, der Jakobsweg ist
    nicht für jeden Tourist...
    Wär sie nur in Grieben geblieben!

  • Helge Jan Schmodde (Mittwoch, 01. April 2015 16:38)

    Ein frühreifer Schüler aus Grieben / hat Limericks dauernd geschrieben. / Die richtigen Fächer / beherrschte er schwächer. / Drum ist er dann sitzengeblieben.

  • angelika (Montag, 27. Oktober 2014 15:06)

    Nun habe ich doch noch mal an den Statistikern gebastelt:

    Die Statistiker mahnen, in Grieben
    Habe man es zu selten getrieben.
    In dem schrumpfenden Ort
    Gilt ganz klar ab sofort:
    Für die Volkszählung müßt ihr euch lieben!

    oder:
    Laut Statistik wird lang schon in Grieben
    Es bei weitem zu selten getrieben
    In dem schrumpfenden Ort
    Gilt für alle das Wort
    Für die Volkszählung sollt ihr euch lieben!

  • Jan Viebrock (Dienstag, 23. September 2014 21:33)

    Man kann ein Brot mit Grieben-
    Schmalz eigentlich nur lieben,
    Falls - die Galle,
    Stellt Dir keine Falle,
    Sonst sitzt du am Klo noch bis Sieben.

  • Walter Dikomey (Sonntag, 21. September 2014 14:05)

    Liebe Britta Nier,

    den Jonglier-Limerick würde ich dem "Wurm-Limerick" von der Pointe her vorziehen - trotz der kleinen Reimschwäche sieben/üben, die aber meinem Empfinden nach nicht stört.

    Beim zweiten wäre "sechs mal oder acht" etwas besser.

    VG u. schönen Restsonntag!
    WD

  • Britta Nier (Sonntag, 21. September 2014 13:04)

    Es gibt auch andere:

    Da war eine Köchin in Grieben
    Voll Umsicht das Mehl durchzusieben
    Sie siebte bedacht
    Drei Mal oder acht
    Hat dadurch die Würmer vertrieben

  • Walter Dikomey (Sonntag, 21. September 2014 09:59)

    Liebe Britta Nier,

    auch mir "schmecken" Ihre Klöße ganz prima, vor allem die mit dem leicht geänderten, etwas sparsameren Rezept!

    VG,
    WD

  • Britta Nier (Samstag, 20. September 2014 16:51)

    Liebe Angelika, danke, dass Ihnen meine Klöße schmecken. Ich möchte den Text aber doch umformulieren:

    Da war eine Köchin in Grieben
    Zu faul, um das Mehl durchzusieben
    Die bissfesten Klöße
    in faustdicker Größe
    Sind gut, um jonglieren zu üben

  • angelika (Samstag, 20. September 2014 16:31)

    Liebe Britta Nier,

    ihre bißfesten Klöße finde ich köstlich.

    Beste Grüße
    angelika

  • Britta Nier (Samstag, 20. September 2014 15:12)

    Einmal war eine Köchin in Grieben
    Viel zu faul, um das Mehl durchzusieben
    Die bissfesten Klöße
    in faustdicker Größe
    Nimmt sie jetzt, um jonglieren zu üben

  • Beat Spitz (Freitag, 19. September 2014 19:23)

    Lieber Walter,
    vielen Dank für Ihr Echo auf meinen Kater-Limerick. Ihr Katzen-Igel-Limerick zeichnet ein schönes und durchaus realistisches Bild. Dass sich die beiden am Futternapf begegnen, oder sich zumindest aus
    dem gleichen Napf bedienen, kommt ja immer mal wieder vor.
    Der Hintergrund für meinen Limerick sieht etwas anders aus. Eigentlich wollte ich einfach mal einen „fabelhaften“ Limerick schreiben. Also war es naheliegend, etwas nach Art einer Fabel zu machen.
    Der Kater steht hier stellvertretend für einen Mann, der sich zu sehr von Hormonen steuern lässt und deshalb an einer Partnerin interessiert ist, die überhaupt nicht zu ihm passt, was er allerdings
    zu spät (und sehr schmerzhaft) erkennt. Die Hauptperson hätte auch, beispielsweise, durch einen Rammler verkörpert werden können. Aber der Kater gefiel mir besonders gut, weil mit einer verunglückten
    Partnerwahl oft eine Katerstimmung bzw. ein Katzenjammer einhergeht.

  • Walter Dikomey (Freitag, 19. September 2014 09:48)

    Katzen-Igel-Limerick, nochmals leicht korrigiert, auch auf der Diskussions-Seite.

  • Walter Dikomey (Freitag, 19. September 2014 09:38)

    Kl. Korrektur:
    Ohne "einst" stimmt der Rhythmus.

  • Walter Dikomey (Freitag, 19. September 2014 09:07)

    Launiger Einfall, passend zu Beats Werks - daher an dieser Stelle, obwohl ja kein Grieben-Limerick:

    Sprach ein Igel einst zu unserer Katz:
    Mach am Futternapf mir doch mal Platz
    Wenn du lieb zu mir bist
    Nicht allein alles frisst
    Dann versprech ich dass ich dich nicht kratz

  • Walter Dikomey (Freitag, 19. September 2014 08:25)

    @ Beat:
    Einfach schön! (Da denke ich übrigens an die (allerdings weniger erotisch motivierten) Begegnungen zwischen unserer Katze und einem Igel.

    VG,
    W.D.

  • Beat Spitz (Donnerstag, 18. September 2014 10:11)

    Zur Abwechslung mal wieder ein Abstecher nach Grieben:

    Heimlich streifte ein Kater aus Grieben
    Durch die Nacht – von Hormonen getrieben
    Was am Waldesrand schlief
    Schien ihm höchst attraktiv
    Bis die Stacheln die Lust ihm vertrieben

  • Britta Nier (Dienstag, 16. September 2014 19:24)

    Jetzt ändere ich die letzte Zeile doch nochmal um,die passt ja gar nicht !

    Eine Schülerin reimte in Grieben
    Einem Schüler, sie würde ihn lieben
    Doch Poesie
    Lag ihm noch nie
    -Und schon gar nicht mit Füller geschrieben!

  • Britta Nier (Dienstag, 16. September 2014 19:11)

    Liebe Limericker, danke für die vielen Vorschläge und Gedanken.Natürlich sollte es -Bock auf -heißen,aber müsste dann nicht -Gedichte - folgen? Dann würde es sich aber nicht reimen. Ich habe den Vers
    nochmal umgeschrieben:

    Eine Schülerin reimte in Grieben
    Einem Schüler, sie würde ihn lieben
    Doch Poesie
    Lag ihm noch nie
    Und zudem war`s mit Füller geschrieben

  • Walter Dikomey (Dienstag, 16. September 2014 18:40)

    @ Heinz Hermann Michels:
    Stimmt natürlich. Daher mein Rat, die sprachlich mangelhafte Stelle auch im Limerick zwischen Anführungszeichen zu setzen - und so dem armen Jungen die Schuld hinzuschieben. :-)

  • Heinz Hermann Michels (Dienstag, 16. September 2014 16:57)

    @Britta Nier
    @Walter Dikomey

    In der 3. Zeile haben wir einen Akkusativ: null Bock auf wen oder was? Antwort: auf die Gedichte. Gedichten wäre Dativ, also die Antwort auf die Frage: auf wem oder was?

  • Walter Dikomey (Dienstag, 16. September 2014 16:39)

    Die mangelhafte Sprachbeherrschung des Jungen wird klarer, wenn man "Voll Bock auf Gedichten" auch im Limerick zwischen Anführungszeichen setzt.

  • Walter Dikomey (Dienstag, 16. September 2014 16:33)

    Liebe Britta Nier,

    So also wäre der Limerick formal in Ordnung:

    Eine Schülerin reimte in Grieben
    Einem Schüler, sie würde ihn lieben
    Doch der hat mitnichten
    Voll Bock auf Gedichten

    Und zudem war`s maschinengeschrieben

    Aber noch immer fehlt eine richtige Pointe. Die könnte darin bestehen, dass der Junge am Schluss sagt (dann müsste aber auch der Text zuvor etwas geändert werden): „Und noch nicht mal
    Computer-geschrieben“

    Gruß,
    W.D.

  • Walter Dikomey (Dienstag, 16. September 2014 10:32)

    Liebe Britta Nier,
    zu Beginn der letzten Zeile fehlt eine Silbe. Vorschlag: "Und" einfügen.
    VG,
    WD

  • Walter Dikomey (Dienstag, 16. September 2014 10:15)

    Liebe Britta Nier,
    zwei Verbesserungsvorschläge:
    "Bock auf" statt "Bock nach",
    in der letzten Zeile "noch" weglassen, was den Rhythmus glättet.

    Viele Grüße,
    WD